Informationa

Hier werden Nachrichten über den Salafismus veröffentlicht.
Was sind Salafisten?
Hier anschauen:
http://www.youtube.com/watch?v=l5HRdwsck10
(Alle Angaben ohne Gewähr)
Diese Seite richtet sich nicht gegen Muslime und den Islam.
Diese Seite soll über den Salafismus/Islamismus/Terrorismus informieren.
Es ist wichtig über Fanatiker aufzuklären, um den Frieden und die Freiheit zu sichern.
Wir wollen in Europa mit allen Menschen friedlich zusammen leben,
egal welche Herkunft, Nationalität und Religion.


::: DOKUS :::
(Achtung: Youtube ist überschwemmt mit Videos, die salafistischen/islamistischen Einfluss besitzen.
Deshalb: Schaut euch die Accounts genau an!)

1.
[DOKU] Wie Salafisten zum Terror verleiten - 2013
https://www.youtube.com/watch?v=uM2x-vgdrKM

2.
Pulverfass Deutschland - Doku über Probleme zwischen Salafisten und Rechtsradikalen
https://www.youtube.com/watch?v=H5nOuzXJOmY

3.
Salafisten, ein finsterer Verein (heute-show)
https://www.youtube.com/watch?v=Myq48smApKs

4.
Deutsche Salafisten drangsalieren weltliche Hilfsorganisationen in Syrien | REPORT MAINZ
https://www.youtube.com/watch?v=lCext-9pu9I

5.
DIE SALAFISTEN KOMMEN
https://www.youtube.com/watch?v=uWARKJSKOP4

6.
Best of 2013 Peter Scholl Latour EZP Salafisten wird durch Saudisches Geld verbreitet!!!
https://www.youtube.com/watch?v=FmV3Z6f1BQQ

7.
Frauen im Islam
https://www.youtube.com/watch?v=mb4G6tUbkD0


8.
Gülen Bewegung
http://de.wikipedia.org/wiki/Fethullah_G%C3%BClen#Deutschland
Gefahr für Deutschland - Gülen Bewegung versucht die Unterwanderung
http://www.youtube.com/watch?v=E9Q1jS7Rw9M

9.
Islamisten oder Demokraten - Die Islamische Milli Görüs / Millî Görüş / Milli Görüş
http://www.youtube.com/watch?v=EtWjumM5G88

10.
Die türkischen Graue Wölfe (Rechtsextremismus/Islamismus)
http://www.youtube.com/watch?v=_Z9LEc4qM1I

11.
Föderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine in Deutschland
(türkisch Almanya Demokratik Ülkücü Türk Dernekleri Federasyonu, ADÜTDF; kurz auch Türk Federasyon, dt. „Türkische Föderation“)
http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%B6deration_der_T%C3%BCrkisch-Demokratischen_Idealistenvereine_in_Deutschland



http://de.wikipedia.org/wiki/Salafismus
http://de.wikipedia.org/wiki/Islamismus
http://de.wikipedia.org/wiki/Mill%C3%AE_G%C3%B6r%C3%BC%C5%9F

http://boxvogel.blogspot.de

::: DOKUS ENDE :::


http://salafisten-salafismus.blogspot.com
https://www.google.de/#q=salafisten
http://islamismus-islamisten-salafisten.blogspot.com
http://islamisten-salafisten.blogspot.com
https://www.google.de/#q=islamismus
https://www.google.de/#q=milli+g%C3%B6r%C3%BCs
http://islamismus-salafismus.blogspot.com
http://islamismus2.wordpress.com
https://www.google.de/#q=islamismus
https://www.google.de/#q=milli+g%C3%B6r%C3%BCs
http://salafismus2.wordpress.com
https://www.google.de/#q=islamisten
https://www.google.de/#q=salafisten
http://salafisten2.wordpress.com
https://www.google.de/#q=islamismus
http://islamisten2.wordpress.com
https://www.google.de/#q=milli+g%C3%B6r%C3%BCs
http://salafisten.blogspot.de
https://www.google.de/#q=salafisten
http://salafistenfacebook.blogspot.de
https://www.google.de/#q=milli+g%C3%B6r%C3%BCs
http://salafisteninyoutube.blogspot.de
https://www.google.de/#q=islamisten
http://salafismus.blogspot.de
https://www.google.de/#q=salafismus
http://salafismusinfacebook.blogspot.de
https://www.google.de/#q=milli+g%C3%B6r%C3%BCs
http://salafismusinyoutube.blogspot.de
http://scharia-strafen.blogspot.com
https://www.google.de/#q=salafismus
https://www.google.de/#q=islamismus
http://quran-hoeren-karim-mp3-deutsch.blogspot.com
https://www.google.de/#q=islamismus
http://mohammed-islam-koran-quran.blogspot.com
https://www.google.de/#q=salafismus
https://www.google.de/#q=islamisten
http://islam-symbol-gebet-moschee.blogspot.com
https://www.google.de/#q=islamismus
http://islam-referat-entstehung-koran.blogspot.com
https://www.google.de/#q=islamisten
http://scharia-in-deutschland-islam-koran.blogspot.com
https://www.google.de/#q=milli+g%C3%B6r%C3%BCs
http://scharia-steinigung-scharia-gesetze.blogspot.com
http://islamisten-islamismus.blogspot.com
https://www.google.de/#q=milli+g%C3%B6r%C3%BCs
http://gebetszeiten-islam-akte-islam.blogspot.com
https://www.google.de/#q=salafismus
http://frauen-im-islam-koran-quran.blogspot.com
http://sehitlik-groesste-moschee-islam.blogspot.com
https://www.google.de/#q=salafismus
http://frauen-unter-der-scharia-politik.blogspot.com
http://koran-online-mp3-frauen-suren.blogspot.com
https://www.google.de/#q=milli+g%C3%B6r%C3%BCs
http://was-bedeutet-salafismus.blogspot.com
http://quran-download-islamway-flash.blogspot.com
http://minarett-moschee-koeln.blogspot.com
https://www.google.de/#q=milli+g%C3%B6r%C3%BCs
http://kaaba-blaue-moschee.blogspot.com
http://muenchen-moschee-gebetsruf-islam.blogspot.com
https://www.google.de/#q=islamisten
http://koran-auf-deutsch-hoeren-pdf.blogspot.com
https://www.google.de/#q=milli+g%C3%B6r%C3%BCs
http://islamismus-islamisten.blogspot.com
https://www.google.de/#q=islamismus

Islam Koran Moschee

Übersicht für 76j4725235b235b891248jv1@googlegroups.com - 6 Benachrichtigungen in 6 Themen

Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 31 04:44AM

Artikel - Islamweb
Artikel - Islamweb
 
Rechtschaffene Frauen und Haddsch Teil 1
http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247306
May 31st 2026, 04:38
 
 
Die beste Form des Dschihâd für eine rechtschaffene Frau ist ein angenommener Haddsch:
 
Dies basiert auf dem bereits erwähnten Hadîth von Âischa, die fragte: „O Gesandter Allâhs, wir sehen den Kampf als die beste Tat an. Sollen wir nicht kämpfen?“ Er sagte: „Nein, aber der beste Kampf ist ein angenommener Haddsch.“
 
- Eine rechtschaffene Frau sollte die Pilgerfahrt antreten, sobald sie dazu in der Lage ist:
 
Dies stützt sich auf Allâhs Wort: „Und Allâh steht es den Menschen gegenüber zu, dass sie die Pilgerfahrt zum Hause unternehmen – (diejenigen,) die dazu die Möglichkeit haben. Wer aber ungläubig ist, so ist Allâh der Weltenbewohner unbedürftig“ (Koran 3:97) „Und beeilt euch um Vergebung von eurem Herrn“ (Koran 3:133). Der Haddsch ist unverzüglich zu vollziehen, da dies sowohl aus den genannten Versen als auch aus der Scharîa, der arabischen Sprache und der Vernunft hervorgeht. Allâhs Gebote sind unverzüglich zu befolgen.
 
- Eine rechtschaffene Frau sollte nur mit einem Mahram (männlicher Verwandter, mit dem sie nicht heiraten darf) zum Haddsch reisen:
 
Dies geht auf einen Hadîth von Ibn Abbâs (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) zurück, der den Propheten (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagen hörte: „Kein Mann soll mit einer Frau allein sein, und keine Frau soll reisen, außer mit einem Mahram.“ Ein Mann stand auf und sagte: „O Gesandter Allâhs, ich habe mich für den Kampf (Dschihâd) in Soundso eingeschrieben, und meine Frau ist zum Haddsch aufgebrochen.“ Er sagte: „Geh und vollziehe den Haddsch mit deiner Frau.“
 
Eine fromme Frau darf sich weder während des Haddsch noch zu anderen Zeiten mit einem fremden Mann allein aufhalten:
 
Diese Aussage wird durch den bereits erwähnten Hadîth von Ibn Abbâs gestützt. Ebenso heißt es in einem Hadîth von Dschâbir: „Der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte: ‚Wahrlich, kein Mann soll bei einer Frau übernachten, die nicht seine Ehefrau ist, außer wenn er ihr Ehemann ist oder ein Mahram.’“ Im Hadîth von Ibn Umar: „Umar hielt in Al-Dschâbiya eine Rede und sagte: ‚Ihr Menschen, ich stehe vor euch, so wie der Gesandte Allâhs vor uns stand.‘ Dann sagte er: ‚Ich empfehle euch, meine Gefährten gut zu behandeln. Wahrlich, kein Mann soll mit einer Frau allein sein, denn der Dritte unter ihnen ist der Teufel.‘“
 
An-Nawawî sagte: „Dieser und die folgenden Hadithe verbieten das Alleinsein (Chalwa) eines Mannes mit einer fremden Frau und erlauben dies ausschließlich mit einem Mahram. Darüber besteht Konsens.“ Ibn Hadschar und andere bestätigten ebenfalls diesen Konsens.
 
- Eine rechtschaffene Frau sollte beim Haddsch und der Umra eine Bedingung für die Auflösung des Ihrâms stellen, wenn sie einen Schaden befürchtet:
 
Dies geht auf einen Hadîth von Âischa zurück. Dubâa bint Az-Zubair sagte: „Gesandter Allâhs, ich möchte den Haddsch vollziehen, aber ich bin krank.“ Der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte zu ihr: „Verrichte den Haddsch und mache zur Bedingung, dass die Stelle des Abbrechens der Pilgerfahrt und des Austritts aus dem Ihrâm dort ist, wo du gehindert wirst.“
 
- Eine rechtschaffene Frau sollte während des Haddsch so weit wie möglich den Kontakt mit Männern vermeiden:
 
Ibn Dschuraidsch sagte: „Als Ibn Hischâm den Frauen verbot, den Tawâf mit den Männern zu vollziehen, fragte mich Atâ: ‚Wie kann er ihnen das verbieten, wo doch die Frauen des Propheten (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) den Tawâf mit den Männern vollzogen haben?‘ Ich fragte: ‚War das nach der Einführung des Hidschâb oder davor?‘ Atâ antwortete: ‚Bei meinem Leben, ich erlebte es nach der Einführung des Hidschâb.‘ Ich sagte: ‚Wie mischten sie sich unter die Männer?‘ Atâ sagte: ‚Sie mischten sich nicht unter sie. Âischa (möge Allâh mit ihr zufrieden sein) pflegte den Tawâf getrennt von den Männern zu vollziehen. Eine Frau sagte: »Komm, lass uns den Schwarzen Stein berühren, o Mutter der Gläubigen.« Sie sagte: »Lass das!« Sie weigerte sich. Sie pflegten verkleidet in der Nacht hinauszugehen und den Tawâf mit den Männern zu vollziehen. Aber wenn sie das Haus (Ka’ba) betreten wollten, blieben sie stehen und warteten, bis die Männer herausgekommen waren.‘“
 
Ich möchte hinzufügen, dass Ibn Hischâm offenbar eine zeitliche Trennung beim Tawâf für Männer und Frauen anstrebte, damit sie getrennt voneinander den Tawâf vollziehen konnten. Atâ ibn Abû Rabâh berichtet, dass die Frauen des Propheten, die reinsten Frauen überhaupt, den Tawâf zusammen mit den Männern vollzogen, jedoch in getrennten Gruppen, ohne sich zu vermischen. In unserer heutigen Zeit ist eine solche strikte Trennung aufgrund der Umstände oft schwierig, wenn auch nicht unmöglich. Dennoch sollte jede Frau bestrebt sein, Allâh in jeder Situation zu fürchten."
 
Im Hadîth von Umm Salama heißt es: „Ich klagte dem Gesandten Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) mein Leiden. Da sagte er: ‚Vollziehe den Tawâf hinter den Menschen, während du reitest.‘ Ich vollzog den Tawâf, während der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) neben dem Haus (Ka’ba) betete und dabei die Qurân-Verse: ‚Bei dem Berg; und bei einem Buch, das in Zeilen niedergeschrieben ist‘ (Sûra 52:1-2) rezitierte.
 
An-Nawawî sagte: „Der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) befahl ihr, den Tawâf hinter den Menschen zu vollziehen. Dies hatte zwei Gründe: Zum einen ist es für Frauen Sunna, sich während des Tawâf von den Männern fernzuhalten. Zum anderen wollte man vermeiden, dass die Menschen durch ihr Reittier gestört wurden. Gleiches galt für Männer, die den Tawâf zu Pferd vollzogen. Und sie verrichtete den Umlauf, während der Prophet betete, damit er ihr mehr Schutz (vor den Blicken) bot. Dieses Gebet war das Morgengebet.“
 
- Eine rechtschaffene Frau soll während des Haddsch Fragen über ihre Religion stellen:
 
Im Hadîth von Abdullâh ibn Abbâs heißt es: „Eine Frau aus dem Stamm der Chath‘am kam. Al-Fadl sah sie an, und sie sah ihn an. Der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) drehte Al-Fadls Gesicht zur anderen Seite. Sie sagte: ‚Gesandter Allâhs, die Pflicht der Diener Allâhs zum Haddsch hat meinen Vater in einem hohen Alter erreicht. Er kann nicht mehr fest auf dem Reittier sitzen. Darf ich den Haddsch für ihn vollziehen?‘ Der Prophet antwortete: ‚Ja.‘ Dies geschah während des Abschieds-Haddsch.“
 
Ibn Abbâs (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) berichtete, dass der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) in Rauhâ einige berittene Leute traf. Auf seine Frage, wer sie seien, wurde ihm geantwortet: „Muslime.” Als sie ihrerseits fragten, wer er sei, antwortete er: „Allâhs Gesandter.” Da hob eine Frau einen Jungen zu ihm empor und fragte: „Wird diesem Kind die Pilgerfahrt angerechnet?” Er antwortete: „Ja, und auch du wirst dafür belohnt werden”
 
- Eine rechtschaffene Frau soll weder einen Niqâb (Gesichtsschleier) tragen noch Handschuhe:
 
Dies geht auf einen Hadîth von Ibn Umar zurück, in dem es heißt: „Eine Frau im Ihrâm soll weder einen Niqâb tragen noch Handschuhe.“
 
Schaich Al-Islâm Ibn Taimiyya sagte: „Die Burqa (Ganzkörperschleier) ist strenger als der Niqâb.“ Ibn Al-Qayyim sagte: „Die Burqa und der Lithâm (Gesichtsschleier, der nur die Augen freilässt), obwohl sie nicht Niqâb genannt werden, unterscheiden sich nicht vom Niqâb. Wenn der Niqâb verboten ist, dann sind die Burqa und der Lithâm erst recht verboten! Deshalb verbot die Mutter der Gläubigen den Lithâm (im Ihrâm).“ Ibn Hazm sagte: „Der Lithâm ist zweifellos ein Niqâb und daher für eine Frau (im Ihrâm) nicht erlaubt.“ Sind jedoch fremde Männer anwesend, soll die Frau im Ihrâm ihr Gesicht bedecken, aber nicht mit einem Niqâb, einer Burqa oder etwas Ähnlichem, das das Gesicht vollständig bedeckt, wie im folgenden Punkt erläutert wird:
 
- Eine rechtschaffene Frau sollte während der Pilgerfahrt und auch zu anderen Zeiten ihr Gesicht vor fremden Männern bedecken:
 
Dies stützt sich auf die allgemeinen Vorschriften zum Hidschâb sowie auf spezifische Überlieferungen, wie etwa diejenige von Fâtima bint Al-Mundhir, die berichtet, dass sie während des Ihrâms zusammen mit Asmâ bint Abû Bakr ihr Gesicht bedeckte. Imâm Malik verzeichnete in seinem „Muwatta“ von Hischâm ibn Urwa, dass Fâtima bint Al-Mundhir sagte: „Wir bedeckten unsere Gesichter, während wir im Ihrâm waren, als wir mit Asmâ bint Abû Bakr As-Siddîq zusammen waren.“
 
Ibn Al-Qayyim sagte: „Die Frauen des Propheten (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) kannten diese Angelegenheit am besten. Sie pflegten den Schleier über ihre Gesichter fallen zu lassen, wenn Karawanen an ihnen vorbeikamen, und wenn die Karawanen sie passiert hatten, enthüllten sie ihre Gesichter. In einer Überlieferung von Wakî sagte Mu‘âdha Al-Adawiyya: ‚Ich fragte Âischa: »Was soll eine Frau im Ihrâm tragen?« Sie antwortete: »Sie soll weder einen Niqâb tragen noch einen Lithâm, sondern sie soll ihr Gewand über ihr Gesicht ziehen.«‘ Einige gingen sogar so weit zu behaupten, dass die Frau ihr Gesicht während des Ihrâm überhaupt nicht bedecken dürfe. Sie sagten: ‚Lässt sie ihr Gewand über ihr Gesicht fallen, so darf es ihr Gesicht nicht berühren. Falls dies geschieht, muss sie eine Sühneleistung erbringen!‘ Für diese Auffassung gibt es keinerlei Beleg. Konsequenterweise müsste man nach diesem Verständnis auch für das Bedecken der Hände eine Sühneleistung erbringen. Der Prophet hat in seinem Verbot keinen Unterschied gemacht und hat das Gesicht und die Hände einer Frau mit (der Regelung in Bezug auf den) Körper eines Mannes im Ihrâm gleichgesetzt. Er untersagte das Tragen von Hemden für den Körper, Niqâbs für das Gesicht und Handschuhen für die Hände. Da das Bedecken des Körpers erlaubt ist, erscheint ein Verbot für das Bedecken des Gesichts widersprüchlich, insbesondere da Allâh den Frauen geboten hat, ihr Gewand über sich zu ziehen, um nicht erkannt zu werden und die Männer nicht in Versuchung zu führen.“
 
Es ist wichtig zu betonen, dass es für Frauen nicht notwendig ist, den Dschilbâb, den sie über ihr Gesicht ziehen, ständig anzuheben, wie manche Frauen es tun. Dieses ständige Anheben ist sowohl anstrengend als auch nicht vorgeschrieben. Es ist vollkommen in Ordnung, wenn der Dschilbâb die Haut berührt. Ibn al-Qayyim hat diese Ansicht in seinen zuvor erwähnten Aussagen bereits deutlich gemacht. Schaich Al-Islâm Ibn Taimiyya sagte: „Bedeckt eine Frau ihr Gesicht mit etwas, das ihr Gesicht nicht berührt, so ist dies einstimmig erlaubt. Falls es ihr Gesicht doch berührt, so ist die korrekte Meinung, dass dies ebenfalls erlaubt ist. Denn der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) behandelte ihr Gesicht und ihre Hände gleich, und beides gleicht (in der Regelung) dem Körper des Mannes, aber er verbot den Frauen nicht, den Kopf zu bedecken. Die Frauen des Propheten (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) pflegten das Gewand über ihre Gesichter fallen zu lassen, ohne darauf zu achten, ob es dabei ihr Gesicht berührt oder nicht. Niemand von den Gelehrten hat vom Propheten (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) überliefert, dass er sagte: ‚Der Ihrâm der Frau schließt das Gesicht mit ein.‘ Dies ist nur die Meinung einiger rechtschaffener Vorgänger. Aber der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) verbot ihr, einen Niqâb oder Handschuhe zu tragen, so wie er dem Mann im Ihrâm verbot, ein Hemd oder Ledersocken zu tragen, obwohl es ihm einstimmig erlaubt ist, seine Hände und Füße zu bedecken. Die Burqa ist strenger als der Niqâb, daher ist sie einstimmig verboten. Deshalb trägt eine Frau im Ihrâm nichts, das speziell zum Bedecken des Gesichts gemacht ist, wie eine Burqa oder ähnliches, denn es ist wie der Niqâb.“
 
- Eine rechtschaffene Frau soll während des Haddsch spenden, geben und schenken:
 
Dies basiert auf dem Hadîth von Aischa (möge Allâh mit ihr zufrieden sein). Sie fragte: „Gesandter Allâhs, die Menschen kehren mit zwei Riten (Haddsch und Umra) zurück, und ich nur mit einem.“ Der Prophet entgegnete: „Warte, bis du rein bist, dann geh nach At-Tan‘îm (Grenze für die Weihe) und vollziehe den Ihrâm. Dann komm zu uns (nach Verrichtung der Umra-Riten) an den und den Ort. Aber der Lohn entspricht deinen Ausgaben oder deiner Mühe.“ In einer anderen Version heißt es: „Dein Lohn für deine Umra entspricht deinen Ausgaben.“
 
An-Nawawî sagte: „Dies verdeutlicht, dass der Lohn und die Belohnung für eine Anbetungshandlung in der Religion mit dem Aufwand an Mühe und den getätigten Ausgaben steigen. Dabei sind ausschließlich solche Mühen und Ausgaben gemeint, die der Islâm nicht untersagt.“
 
- Eine rechtschaffene Frau soll während des Haddsch die Erleichterungen (Ruchsa) in Anspruch nehmen:
 
Wer den Haddsch und die damit verbundenen Anstrengungen, insbesondere für Frauen, betrachtet – für sie ist die Pilgerfahrt ein „Dschihâd“ –, dem wird bewusst, dass die islâmische Rechtsprechung Frauen zahlreiche Erleichterungen gewährt, um Schaden und Gedränge zu vermeiden. Belege hierfür finden sich in zahlreichen Überlieferungen:
 
Sâlim ibn Abdullâh ibn Umar berichtet: „Abdullâh ibn Umar (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) pflegte seine schwachen Angehörigen vorausgehen zu lassen. Sie standen in der Nacht in Al-Masch‘ar Al-Harâm (Muzdalifa), gedachten Allâhs, solange es ihnen gefiel, und kehrten dann (nach Minâ) zurück, bevor der Imâm (von Muzdalifa nach Minâ) aufbrach. Einige von ihnen erreichten Minâ zum Morgengebet, andere kamen später. Als sie ankamen, bewarfen sie die Steinsäule. Ibn Umar (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) pflegte zu sagen: ‚Der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) erlaubte dies diesen Menschen.‘“
 
Im Hadîth von Abdullâh, dem Diener Asmâs, heißt es: „Sie stieg in der Nacht von Muzdalifa ab. Sie stand auf und betete eine Weile lang. Dann fragte sie: ‚O mein Sohn, ist der Mond untergegangen?‘ Ich antwortete: ‚Nein.‘ Sie betete eine Weile lang und fragte dann: ‚Ist der Mond untergegangen?‘ Ich antwortete: ‚Ja.‘ Da sagte sie: ‚Dann lass uns aufbrechen!‘ Wir brachen auf und gingen (nach Minâ), bis sie die Kieselsteine warf. Dann kehrte sie zurück und betete das Morgengebet in ihrem Zelt. Ich sagte zu ihr: ‚Ach du meine Güte, ich glaube, wir sind zu früh in der Nacht nach Minâ gekommen.‘ Sie sagte: ‚O mein Sohn, der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) erlaubte den Frauen, dies zu tun.‘“
 
- Eine rechtschaffene Frau soll den Schwarzen Stein nicht berühren, wenn sie befürchtet, von Männern bedrängt zu werden:
 
Dies stützt sich auf den bereits erwähnten Hadîth von Âischa. Darin heißt es: „Eine Frau sagte: ‚Komm, lass uns den Schwarzen Stein berühren, o Mutter der Gläubigen.‘ Sie sagte: ‚Lass das!‘ Sie weigerte sich.“
 
Von Atâ ibn Abû Rabâh wird überliefert, dass er sagte: „Eine Frau, deren Namen er nannte, vollzog den Tawâf mit Âischa (möge Allâh mit ihr
Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 31 04:44AM

Artikel - Islamweb
Artikel - Islamweb
 
Die Rechtschaffenen und das Gebieten des Guten, das Verbieten des Schlechten und das Erteilen von Ratschl&#228;gen an die Muslime w&#228;hrend des Haddsch TEIL 1
http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247288
May 31st 2026, 04:34
 
 
10. A. Die Rechtschaffenen und das Gebieten des Guten, das Verbieten des Schlechten und das Erteilen von Ratschlägen an die Muslime während des Haddsch:
 
Bischr ibn Al-Hârith berichtete: „Al-Fudail ibn Iyâd sah einen Mann, der in Arafa (die Menschen) um etwas bat, so sagte er zu ihm: „Wen ersuchst du an diesem Ort um Hilfe außer Allâh?“
 
Ya‘lâ ibn Harmala sagte: „Al-Haddschâdsch hielt am Tag von Arafa eine Rede in Arafa und sprach lange. Abdullâh ibn Umar sagte: ‚Wahrlich, dieser Tag ist ein Tag des Gedenkens (Dhikr).‘ Al-Haddschâdsch fuhr fort. Abdullâh wiederholte dies zwei- oder dreimal und sagte dann: ‚Nâfi, rufe zum Gebet!‘ Al-Haddschâdsch stieg ab.“ Ich möchte hinzufügen, dass Abdulmalik ibn Marwân an Al-Haddschâdsch geschrieben hatte, dass er Ibn Umar während des Haddsch nicht widersprechen sollte.
 
Abû Nu‘aim sagte: „Als (der Kalif) Al-Mahdî nach Mekka kam, war Sufyân At-Thaurî bereits dort. Al-Mahdî lud ihn zu sich ein. Als Sufyân sah, welchen Aufwand Al-Mahdî für den Haddsch betrieben hatte, sagte er: ‚Fürchte Allâh und denke daran, dass Umar ibn Al-Chattâb (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) den Haddsch vollzog und nur sechzehn Dinar ausgab.‘ In einer anderen Überlieferung sagte Sufyân: ‚Was sind das für Zelte? Was sind das für Pavillons?‘ Umar ibn Al-Chattâb vollzog den Haddsch und fragte: ‚Wie viel haben wir für unseren Haddsch ausgegeben?‘ Als man ihm einen vergleichsweise hohen Betrag nannte, entgegnete er: ‚Wir haben verschwendet.‘“
 
Sufyân At-Thaurî sagte: „Ich wurde zu Al-Mahdî in Minâ geführt und sagte zu ihm: ‚Fürchte Allâh, denn du hast diese Position und diesen Ort nur durch die Schwerter der Muhâdschirûn (Auswanderer aus Mekka) und Ansâr (Helfer aus Medina) erreicht; ihre Söhne sterben vor Hunger. Umar ibn Al-Chattâb vollzog den Haddsch und gab nur fünfzehn Dinar aus. Er pflegte unter Bäumen zu übernachten.‘ Al-Mahdî sagte zu mir: ‚Willst du, dass ich wie du bin?‘ Ich antwortete: ‚Sei nicht wie ich, aber sei weniger extravagant als du es jetzt bist und bescheidener als ich es bin!‘ Er sagte zu mir: ‚Geh hinaus.‘“
 
Fazit: Ein Beispiel dafür, wie der Prophet während der Pilgerfahrt Schlechtes missbilligte, findet sich in einem Hadîth, der von Abdullâh ibn Abbâs überliefert und in den beiden Sahîh-Sammlungen erwähnt wird. Ibn Abbâs sagte: „Al-Fadl ibn Abbâs ritt hinter dem Gesandten Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken). Eine Frau aus dem Stamm der Chath‘am kam. Al-Fadl sah sie an, und sie sah ihn an. Der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) drehte Al-Fadls Gesicht zur anderen Seite. Sie sagte: ‚Gesandter Allâhs, die Pflicht der Diener Allâhs zum Haddsch hat meinen Vater in einem hohen Alter erreicht. Er kann nicht mehr fest auf dem Reittier sitzen. Darf ich den Haddsch für ihn vollziehen?‘ Der Prophet antwortete: ‚Ja.‘ Dies geschah während des Abschieds-Haddsch.“
 
Dieser bedeutende Hadîth vermittelt uns mehrere wichtige Lehren:
 
- Es ist erlaubt, Schlechtes zu ändern, wenn man es sieht, je nachdem, wozu man in der Lage ist.
 
- Beim Missbilligen von Schlechtem sollte man Sanftmut und Weisheit walten lassen. Schaich Al-Islâm Ibn Taimiyya sagt über diesen wichtigen Punkt: „Zwei Gruppen von Menschen irren sich in dieser Hinsicht. Die erste Gruppe unterlässt es gänzlich, Gutes zu gebieten und Schlechtes zu verbieten … Die zweite Gruppe hingegen versucht, diese Pflichten zu erfüllen, geht dabei jedoch oft zu weit oder unangemessen vor. Ihnen fehlt es an dem nötigen Wissen, der Geduld oder der Fähigkeit, die Situation richtig einzuschätzen. Sie greifen sowohl verbal als auch physisch ein, ohne zu berücksichtigen, was davon angemessen ist und was nicht, und wozu man in der Lage ist und wozu nicht. Dies wird deutlich in einem Hadîth von Abû Tha‘laba Al-Chuschanî, der den Propheten (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) nach dem entsprechenden Qurânvers befragte (Koran 5:105, AdÜ). Der Prophet antwortete: ‚Sondern sie sollen das Gute gebieten und das Schlechte verbieten, bis du siehst, dass Geiz befolgt wird, Begierden gehorcht werden, die Welt vorgezogen wird und jeder von seiner eigenen Meinung überzeugt ist. Dann kümmere dich nur um dich selbst und lass die einfachen Leute in Ruhe. Denn nach euch werden Tage der Geduld kommen, in denen die Geduld wie das Festhalten an glühenden Kohlen sein wird. Wer in diesen Tagen Gutes tut, wird den Lohn von fünfzig Männern erhalten, die das Gleiche tun.‘ Oft wird Gutes geboten und Schlechtes verboten, weil man glaubt, damit Allâh und Seinem Gesandten zu gehorchen. Doch häufig wird dabei übertrieben. Viele Anhänger von unerlaubten Neuerungen und religiöser Irrlehren haben sich dem Gebieten des Guten und dem Verbieten des Schlechten verschrieben, wie die Chawâridsch, die Mu‘tazila, die Schiiten und andere, die im Gebieten, Verbieten, in ihrem Dschihâd und anderen Dingen Fehler machten, sodass mehr Schaden als Nutzen entstanden ist! Deshalb befahl der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken), die Ungerechtigkeit der Herrscher zu ertragen, und verbot, sie zu bekämpfen, solange sie das rituelle Pflichtgebet verrichten. Der Prophet sagte: ‚Gewährt ihnen ihre Rechte und bittet Allâh um eure Rechte.‘ ... Eines der Grundprinzipien der Sunniten ist es, an der Gemeinschaft der Gläubigen festzuhalten, die Herrscher nicht zu bekämpfen und in Zeiten der Zwietracht (Fitna) an keinem Kampf teilzunehmen.“
 
- Ein weiteres Verbot ist der Blick auf fremde Frauen.
 
- Der Hadîth zeigt, dass der Imâm dafür sorgen muss, dass Männer und Frauen getrennt werden, wenn die Gefahr einer Versuchung besteht. Frauen sollten nicht an Orten sein, wo sie Männer sehen und von ihnen gesehen werden, wie beispielsweise in Städten, auf Märkten oder an anderen öffentlichen Plätzen. Der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte: „Ich habe nach mir keine Fitna (Versuchung) hinterlassen, die für die Männer schädlicher ist als die Frauen.“
 
- Der Hadîth erlaubt das Reiten hinter einem anderen. Dies ist ein Zeichen der Demut. Alle Handlungen des Gesandten Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sind Sunna, und es ist gut, ihm in allem nachzueifern. Es ist schön, hinter einem angesehenen Mann zu reiten.
 
 
 
You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com?lctg=695464
If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here:
https://blogtrottr.com/unsubscribe/KVJTfy?lctg=695464&signature=c8eacc608f175b80448222db49ee378c6736a0cba7c25d5ee3c7b26227ed730f
Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 31 04:44AM

Artikel - Islamweb
Artikel - Islamweb
 
Die Rechtschaffenen auf der Pilgerfahrt: Entdeckung der tieferen Bedeutung
http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247300
May 31st 2026, 04:35
 
 
Die Rechtschaffenen auf der Pilgerfahrt: Entdeckung der tieferen Bedeutung
 
Zu diesem Thema möchte ich die treffenden Worte des Schaichs Abdurrahmân As-Sa‘dî zitieren: „Die Muslime sind sich einig, dass der Qurân und die Sunna die Pflicht zur Pilgerfahrt klarlegen. Sie ist eine der fünf Säulen des Islâm. Ohne sie ist der Islâm nicht vollständig. Ihr Wert, ihre Bedeutung und der damit verbundene Lohn bei Allâh sind unbestritten. Dieses Wissen ist für jeden Muslim grundlegend.
 
Der Allwissende, Allweise und Lobenswerte hat den Haddsch – wie alles, was Er festgelegt und hinterlassen hat – mit Weisheit vorgeschrieben. Er hat dieses unverletzliche Haus (Ka’ba) auserwählt und es Sich Selbst zugeschrieben. In der Ka‘ba, ihren Höfen und den umliegenden heiligen Stätten hat Er unzählige tiefgründige Geheimnisse und subtile Wahrheiten verborgen, die das menschliche Wissen bei weitem übersteigen. Es genügt zu wissen, dass Er es für die Menschen zu einem Ort der Erhebung gemacht hat, durch den ihre Angelegenheiten, ihre Religion und ihr weltliches Leben sich verbessern werden. Wenn es Sein Haus auf der Erde nicht gäbe und es nicht durch den Haddsch, die Umra und die verschiedenen Arten der Anbetung belebt würde, so würde diese Welt dem Untergang geweiht sein. Die Zerstörung der Ka‘ba nach ihrer Erbauung und ihre Verlassenheit sind daher Zeichen für das nahende Ende der Welt. Denn der Haddsch gründet auf der Liebe zu Allâh und der reinen Gottesverehrung, die das Fundament allen Glaubens ist. Sobald der Gläubige den Ihrâm vollzieht, beginnt er die Talbiya zu rufen: ‚Labbaik Allâhumma labbaik, labbaika lâ Scharîka laka labbaik, inna-l-Hamda wa-n-Ni‘mata laka wa-l-Mulk, lâ Scharîka laka – Hier bin ich, o Allâh, hier bin ich. Hier bin ich, Du hast keinen Partner, hier bin ich. Wahrlich, Dir gebührt aller Lobpreis, alle Gnade und alle Herrschaft. Du hast keinen Partner.‘ Er wiederholt diesen Dhikr und alle anderen Worte, bis er fertig ist. Deshalb sagte Dschâbir (möge Allâh mit ihm zufrieden sein): ‚Der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) begann die Pilgerfahrt mit der Bekundung zum Einssein Allâhs.‘ Denn die Worte der Talbiya ‚Hier bin ich, o Allâh, hier bin ich‘ sind ein Ausdruck der Dienerschaft gegenüber dem Herrn und deren wiederholtes Aufsagen dient dazu, innere Ruhe und Freude zu finden. Danach bekräftigt er, dass alles Lob, aller Preis und alle Herrschaft allein Allâh dem Erhabenen zustehen. Er weist jeden Partner in Seiner Göttlichkeit, Seiner Herrschaft und in dem Ihm gebührenden Lobpreis zurück. Dies ist die Essenz des Tauhîd und der Ausdruck tiefster Liebe. Der Gläubige ist eingeladen, zu Allâh zu kommen, um Sein Haus zu besuchen und in der Vielfalt der Anbetung zu versinken. In Demut und Unterwerfung bittet er Ihn an diesen heiligen Stätten um alles, was er benötigt, sowohl im Diesseits als auch im Jenseits. Allâh, in Seiner Gnade und Barmherzigkeit, schenkt Seinen Dienern, was kein Auge je gesehen, kein Ohr je gehört und keinem Herzen je in den Sinn gekommen ist.
 
Damit vergibt Er ihre Sünden und reinigt sie wie am Tag ihrer Geburt. Das Paradies ist der Lohn für eine angenommene Pilgerfahrt. Durch die Pilgerfahrt bekräftigen sie ihre Liebe zu ihrem Herrn, indem sie ihr kostbares Vermögen einsetzen und Strapazen auf sich nehmen, um ein fernes Ziel anzusteuern. Es gibt keinen besseren Einsatz für sein eigenes Vermögen als die Reise zum Geliebten und die Erfüllung dessen, woran Er Seinen Wohlgefallen hat. Dennoch hat Allâh ihnen versprochen, ihren Verlust zu ersetzen und sie mit Seinem Segen zu überschütten. Allâh sagt: „Und was immer ihr auch ausgebt, so wird Er es euch ersetzen“ (Koran 34:39). Wer also sein Vermögen auf diesem Weg ausgibt, der wird von diesem Versprechen des Edlen und Wahrhaftigen gedeckt. Die beste Verwendung seiner gesamten Energie ist der Dienst an seinem Herrn. Das wahre Leben besteht in der Zeit, die er im Gehorsam gegenüber seinem Herrn verbringt. Jede Tat, jede Mühe und jede Anstrengung, die nicht diesem Zweck dient, schadet dem Diener mehr, als sie ihm nützt.
 
Dann ist da noch die Erinnerung an den Zustand der Anbetenden und Seiner Auserwählten unter den Propheten und Gesandten. Allâh sagt: „Nehmt Ibrâhîms Standort als Gebetsplatz“ (Koran 2:125). Mit ‚Standort‘ sind hier alle Orte gemeint, an denen Ibrâhîm während der Pilgerfahrt gebetet hat: beim Tawâf, beim Say, beim Verweilen in Arafa und Muzdalifa, beim Opfer und bei anderen rituellen Handlungen. Der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte an jedem Ort und an jeder heiligen Stätte des Haddsch: ‚Nehmt eure Riten von mir.‘ Dies ist eine Erinnerung an den Zustand des Freundes Allâhs Ibrâhîm (Frieden sei auf ihm) und seiner Familie und eine Erinnerung an den Zustand des Anführers der Gesandten und ihres Imâms. Dies ist die beste und vollkommenste Art der Erinnerung an die Großen, eine Erinnerung an ihre erhabenen Zustände und ihre schönen Taten. Wer sich daran erinnert, gedenkt Allâhs, wie der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte: ‚Der Tawâf um das Haus, der Say zwischen Safâ und Marwa und das Werfen an den Steinsäulen dienen dazu, Allâh zu gedenken.‘ Dies beinhaltet den Glauben an Allâh und Seine edlen Gesandten, die Erinnerung an ihre Verdienste und Tugenden, wodurch der Glaube des Gläubigen gestärkt und die Gewissheit des Wissenden vertieft wird. Es ermutigt ihn, ihrem vorbildlichen Lebensweg und ihren vollkommenen Eigenschaften nachzueifern.
 
Hinzu kommt die Versammlung der Gläubigen an den heiligen Stätten, ihre gemeinsame Anbetung und ihr gemeinsames Ziel. Die Pilgerfahrt vereint Menschen aus allen Himmelsrichtungen zu einer einzigen Anbetung und verkörpert so die Einheit der Muslime und ihre brüderliche Verbundenheit im Glauben. Sie zeigt, dass die Religion alle Menschen umfasst, unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem Aufenthaltsort. Die Pilgerfahrt verbindet die Entferntesten mit den Nächsten und macht deutlich, dass ihre Interessen gemeinsame Interessen sind, auch wenn sie in verschiedenen Ländern und weit voneinander entfernt leben.
 
Dies sind nur einige wenige der tiefen Wahrheiten und Geheimnisse, die mit dieser großen religiösen Handlung verbunden sind. Gepriesen sei Allâh, der uns diese Anbetungshandlung ermöglicht, unsere Religion vervollkommnet, Seine Gnade an uns vollendet und uns den Islâm zum Glauben erwählt hat. Diese Weisheiten sind ein deutlicher Beweis für Allâhs unendliche Barmherzigkeit, umfassende Güte und dafür, dass der Islâm die einzig wahre Religion ist. Allâh weiß es am besten.“
 
 
 
You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com?lctg=695464
If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here:
https://blogtrottr.com/unsubscribe/KVJTfy?lctg=695464&signature=c8eacc608f175b80448222db49ee378c6736a0cba7c25d5ee3c7b26227ed730f
Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 31 04:44AM

Artikel - Islamweb
Artikel - Islamweb
 
Die Rechtschaffenen und das Gebieten des Guten- Teil 2
http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247291
May 31st 2026, 04:35
 
 
10. Die Rechtschaffenen und das Gebieten des Guten, das Verbieten des Schlechten und das Erteilen von Ratschlägen an die Muslime während des Haddsch:
 
Ein weiteres Beispiel dafür, wie der Prophet Schlechtes während des Haddsch missbilligte, ist der Hadîth von Ibn Abbâs (möge Allâh mit ihm zufrieden sein): „Der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) ging an einem Mann vorbei, der seine Hand mit einem Seil, einem Faden oder etwas anderem an die Hand eines anderen Mannes gebunden hatte, während er den Tawâf um die Ka’ba vollzog. Der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) durchschnitt das Seil mit seiner Hand und sagte: ‚Führe ihn an seiner Hand.’“ In einer anderen Version heißt es: „Er ging an einem Mann vorbei, der den Tawâf um die Ka’ba vollzog und von einem anderen Mann an einem Ring in seiner Nase geführt wurde. Der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) durchschnitt den Ring mit seiner Hand und befahl ihm, ihn an seiner Hand zu führen.“ Al-Buchârî gab diesem Hadîth die Überschrift: „Kapitel: Wenn man ein Seil oder etwas anderes sieht, das man während des Tawâf missbilligt, so soll man es durchtrennen.“ Ibn Battâl sagte: „Er durchschnitt es, weil das Führen an einem Nasenring nur bei Tieren üblich ist, und dies war vergleichbar damit.“ Ibn Battâl sagte auch: „Dieser Hadîth zeigt, dass es demjenigen, der den Tawâf vollzieht, erlaubt ist, durch geringfügige Handlungen Schlechtes zu ändern, das er sieht.“ An-Nawawî sagte: „Die Handlung des Propheten (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken), das Seil zu durchtrennen, deutet darauf hin, dass nur durch diese Maßnahme das Übel beseitigt werden konnte.“
 
In einem Rat an die Pilger schrieb der Gelehrte Ibn Bâz: „Ich rate allen Muslimen, insbesondere mir selbst und den Pilgern, ihrer Pflicht nachzukommen, das Gute zu gebieten und das Schlechte zu verbieten. Allâh hat uns dazu aufgerufen, jeder nach seinen Fähigkeiten. Allâh der Erhabene sagt: ‚Die gläubigen Männer und Frauen sind einer des anderen Beschützer. Sie gebieten das Rechte und verbieten das Verwerfliche, verrichten das Gebet und entrichten die Abgabe und gehorchen Allâh und Seinem Gesandten. Sie sind es, derer Allâh Sich erbarmen wird. Gewiss, Allâh ist allmächtig und allweise‘ (Koran 9:71). In einem authentischen Hadîth heißt es: ‚Wer von euch Schlechtes sieht, der soll es mit seiner Hand ändern. Wenn er dies nicht kann, dann mit seiner Zunge. Wenn er dies nicht kann, dann mit seinem Herzen, und dies ist der schwächste Glaube.’ Bei den ihnen unterstellten Personen sollen Führungskräfte Schlechtes mit der Hand ändern. Wer die Macht hat, Schlechtes mit der Hand zu ändern, soll dies je nach Befugnis tun, wie beispielsweise ein Hausherr oder diejenigen, die mit der Aufsicht über die Einhaltung islamischer Regeln betraut sind.“
 
Ich möchte hinzufügen, dass das Gebieten des Guten, das Verbieten des Schlechten und das Erteilen von Ratschlägen an Muslime von zentraler Bedeutung ist. Es ist wie ein Rettungsschiff für diese Gemeinschaft der Mitte. Vernünftige Menschen erkennen, dass das Unterlassen dieser Pflichten eine Hauptursache für Fitna ist.
 
Schaich Al-Islâm Ibn Taimiyya sagte: „Unglaube, Sünde und Ungehorsam führen zu Übel und Vergehen. Wenn eine Gruppe sündigt und andere untätig bleiben, ohne der Pflicht des Gebietens und Verbietens nachzukommen, sündigen auch diese durch ihr Unterlassen. Wenn andere wiederum auf verbotene Weise missbilligen, sündigen sie ebenfalls. Diese Verfehlungen führen zu Spaltungen, Uneinigkeit und Schlechtem. Dies ist eine der größten Versuchungen der Vergangenheit und Gegenwart. Betrachtet man die aktuellen Unruhen genauer, wird deutlich, dass ihre Ursache in diesen gegenseitigen Verfehlungen liegt. Die Zwietracht zwischen Herrschern, Gelehrten und den Massen hat ihren Ursprung in diesem Verhalten.“
 
Es gibt viele Bereiche, in denen man während der Haddsch-Zeit das Gute gebieten und das Schlechte verbieten kann. Besonders wichtig sind:
 
- Die Warnung vor Schirk und unerlaubten Neuerungen. Viele Pilger kommen zum Haddsch, während sie noch in diesen Praktiken verstrickt sind. Es ist erstaunlich, wie viele von ihnen nach ihrer Rückkehr zu eifrigen Verfechtern des Tauhîd werden und den Schirk ablehnen.
 
- Dazu gehören allgemeine Verbote wie Lügen, Betrug, Verrat, Verleumdung, üble Nachrede und Spott, das Hören von Musik, Rauchen, Fotografieren und das Rasieren des Bartes. Es ist auch wichtig, zur Einhaltung des Hidschâb aufzurufen und vor seinem Verzicht zu warnen.
 
O ihr Pilger zum Haus Allâhs, vollzieht den Haddsch so, wie ihn die Rechtschaffenen vollzogen haben, gebietet das Gute und verbietet das Schlechte und seid geduldig. Denn Allâh ist mit den Geduldigen.
 
 
 
You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com?lctg=695464
If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here:
https://blogtrottr.com/unsubscribe/KVJTfy?lctg=695464&signature=c8eacc608f175b80448222db49ee378c6736a0cba7c25d5ee3c7b26227ed730f
Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 31 04:44AM

Artikel - Islamweb
Artikel - Islamweb
 
Rechtschaffene Frauen und Haddsch Teil 2
http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247309
May 31st 2026, 04:38
 
 
Im Hadîth von Umm Salama heißt es: „Ich klagte dem Gesandten Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) mein Leiden. Da sagte er: ‚Vollziehe den Tawâf hinter den Menschen, während du reitest.‘ Ich vollzog den Tawâf, während der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) neben dem Haus (Ka’ba) betete und dabei die Qurân-Verse: ‚Bei dem Berg; und bei einem Buch, das in Zeilen niedergeschrieben ist‘ (Koran 52:1-2) rezitierte.
 
An-Nawawî sagte: „Der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) befahl ihr, den Tawâf hinter den Menschen zu vollziehen. Dies hatte zwei Gründe: Zum einen ist es für Frauen Sunna, sich während des Tawâf von den Männern fernzuhalten. Zum anderen wollte man vermeiden, dass die Menschen durch ihr Reittier gestört wurden. Gleiches galt für Männer, die den Tawâf zu Pferd vollzogen. Und sie verrichtete den Umlauf, während der Prophet betete, damit er ihr mehr Schutz (vor den Blicken) bot. Dieses Gebet war das Morgengebet.“
 
- Eine rechtschaffene Frau soll während des Haddsch Fragen über ihre Religion stellen:
 
Im Hadîth von Abdullâh ibn Abbâs heißt es: „Eine Frau aus dem Stamm der Chath‘am kam. Al-Fadl sah sie an, und sie sah ihn an. Der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) drehte Al-Fadls Gesicht zur anderen Seite. Sie sagte: ‚Gesandter Allâhs, die Pflicht der Diener Allâhs zum Haddsch hat meinen Vater in einem hohen Alter erreicht. Er kann nicht mehr fest auf dem Reittier sitzen. Darf ich den Haddsch für ihn vollziehen?‘ Der Prophet antwortete: ‚Ja.‘ Dies geschah während des Abschieds-Haddsch.“
 
Ibn Abbâs (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) berichtete, dass der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) in Rauhâ einige berittene Leute traf. Auf seine Frage, wer sie seien, wurde ihm geantwortet: „Muslime.” Als sie ihrerseits fragten, wer er sei, antwortete er: „Allâhs Gesandter.” Da hob eine Frau einen Jungen zu ihm empor und fragte: „Wird diesem Kind die Pilgerfahrt angerechnet?” Er antwortete: „Ja, und auch du wirst dafür belohnt werden”
 
- Eine rechtschaffene Frau soll weder einen Niqâb (Gesichtsschleier) tragen noch Handschuhe:
 
Dies geht auf einen Hadîth von Ibn Umar zurück, in dem es heißt: „Eine Frau im Ihrâm soll weder einen Niqâb tragen noch Handschuhe.“
 
Schaich Al-Islâm Ibn Taimiyya sagte: „Die Burqa (Ganzkörperschleier) ist strenger als der Niqâb.“ Ibn Al-Qayyim sagte: „Die Burqa und der Lithâm (Gesichtsschleier, der nur die Augen freilässt), obwohl sie nicht Niqâb genannt werden, unterscheiden sich nicht vom Niqâb. Wenn der Niqâb verboten ist, dann sind die Burqa und der Lithâm erst recht verboten! Deshalb verbot die Mutter der Gläubigen den Lithâm (im Ihrâm).“ Ibn Hazm sagte: „Der Lithâm ist zweifellos ein Niqâb und daher für eine Frau (im Ihrâm) nicht erlaubt.“ Sind jedoch fremde Männer anwesend, soll die Frau im Ihrâm ihr Gesicht bedecken, aber nicht mit einem Niqâb, einer Burqa oder etwas Ähnlichem, das das Gesicht vollständig bedeckt, wie im folgenden Punkt erläutert wird:
 
- Eine rechtschaffene Frau sollte während der Pilgerfahrt und auch zu anderen Zeiten ihr Gesicht vor fremden Männern bedecken:
 
Dies stützt sich auf die allgemeinen Vorschriften zum Hidschâb sowie auf spezifische Überlieferungen, wie etwa diejenige von Fâtima bint Al-Mundhir, die berichtet, dass sie während des Ihrâms zusammen mit Asmâ bint Abû Bakr ihr Gesicht bedeckte. Imâm Malik verzeichnete in seinem „Muwatta“ von Hischâm ibn Urwa, dass Fâtima bint Al-Mundhir sagte: „Wir bedeckten unsere Gesichter, während wir im Ihrâm waren, als wir mit Asmâ bint Abû Bakr As-Siddîq zusammen waren.“
 
Ibn Al-Qayyim sagte: „Die Frauen des Propheten (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) kannten diese Angelegenheit am besten. Sie pflegten den Schleier über ihre Gesichter fallen zu lassen, wenn Karawanen an ihnen vorbeikamen, und wenn die Karawanen sie passiert hatten, enthüllten sie ihre Gesichter. In einer Überlieferung von Wakî sagte Mu‘âdha Al-Adawiyya: ‚Ich fragte Âischa: »Was soll eine Frau im Ihrâm tragen?« Sie antwortete: »Sie soll weder einen Niqâb tragen noch einen Lithâm, sondern sie soll ihr Gewand über ihr Gesicht ziehen.«‘ Einige gingen sogar so weit zu behaupten, dass die Frau ihr Gesicht während des Ihrâm überhaupt nicht bedecken dürfe. Sie sagten: ‚Lässt sie ihr Gewand über ihr Gesicht fallen, so darf es ihr Gesicht nicht berühren. Falls dies geschieht, muss sie eine Sühneleistung erbringen!‘ Für diese Auffassung gibt es keinerlei Beleg. Konsequenterweise müsste man nach diesem Verständnis auch für das Bedecken der Hände eine Sühneleistung erbringen. Der Prophet hat in seinem Verbot keinen Unterschied gemacht und hat das Gesicht und die Hände einer Frau mit (der Regelung in Bezug auf den) Körper eines Mannes im Ihrâm gleichgesetzt. Er untersagte das Tragen von Hemden für den Körper, Niqâbs für das Gesicht und Handschuhen für die Hände. Da das Bedecken des Körpers erlaubt ist, erscheint ein Verbot für das Bedecken des Gesichts widersprüchlich, insbesondere da Allâh den Frauen geboten hat, ihr Gewand über sich zu ziehen, um nicht erkannt zu werden und die Männer nicht in Versuchung zu führen.“
 
Es ist wichtig zu betonen, dass es für Frauen nicht notwendig ist, den Dschilbâb, den sie über ihr Gesicht ziehen, ständig anzuheben, wie manche Frauen es tun. Dieses ständige Anheben ist sowohl anstrengend als auch nicht vorgeschrieben. Es ist vollkommen in Ordnung, wenn der Dschilbâb die Haut berührt. Ibn al-Qayyim hat diese Ansicht in seinen zuvor erwähnten Aussagen bereits deutlich gemacht. Schaich Al-Islâm Ibn Taimiyya sagte: „Bedeckt eine Frau ihr Gesicht mit etwas, das ihr Gesicht nicht berührt, so ist dies einstimmig erlaubt. Falls es ihr Gesicht doch berührt, so ist die korrekte Meinung, dass dies ebenfalls erlaubt ist. Denn der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) behandelte ihr Gesicht und ihre Hände gleich, und beides gleicht (in der Regelung) dem Körper des Mannes, aber er verbot den Frauen nicht, den Kopf zu bedecken. Die Frauen des Propheten (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) pflegten das Gewand über ihre Gesichter fallen zu lassen, ohne darauf zu achten, ob es dabei ihr Gesicht berührt oder nicht. Niemand von den Gelehrten hat vom Propheten (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) überliefert, dass er sagte: ‚Der Ihrâm der Frau schließt das Gesicht mit ein.‘ Dies ist nur die Meinung einiger rechtschaffener Vorgänger. Aber der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) verbot ihr, einen Niqâb oder Handschuhe zu tragen, so wie er dem Mann im Ihrâm verbot, ein Hemd oder Ledersocken zu tragen, obwohl es ihm einstimmig erlaubt ist, seine Hände und Füße zu bedecken. Die Burqa ist strenger als der Niqâb, daher ist sie einstimmig verboten. Deshalb trägt eine Frau im Ihrâm nichts, das speziell zum Bedecken des Gesichts gemacht ist, wie eine Burqa oder ähnliches, denn es ist wie der Niqâb.“
 
 
 
You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com?lctg=695464
If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here:
https://blogtrottr.com/unsubscribe/KVJTfy?lctg=695464&signature=c8eacc608f175b80448222db49ee378c6736a0cba7c25d5ee3c7b26227ed730f
Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 31 04:44AM

Artikel - Islamweb
Artikel - Islamweb
 
Rechtschaffene Frauen und Haddsch Teil 3
http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247312
May 31st 2026, 04:38
 
 
Rechtschaffene Frauen und Haddsch:
 
- Eine rechtschaffene Frau soll während des Haddsch spenden, geben und schenken:
 
Dies basiert auf dem Hadîth von Aischa (möge Allâh mit ihr zufrieden sein). Sie fragte: „Gesandter Allâhs, die Menschen kehren mit zwei Riten (Haddsch und Umra) zurück, und ich nur mit einem.“ Der Prophet entgegnete: „Warte, bis du rein bist, dann geh nach At-Tan‘îm (Grenze für die Weihe) und vollziehe den Ihrâm. Dann komm zu uns (nach Verrichtung der Umra-Riten) an den und den Ort. Aber der Lohn entspricht deinen Ausgaben oder deiner Mühe.“ In einer anderen Version heißt es: „Dein Lohn für deine Umra entspricht deinen Ausgaben.“
 
An-Nawawî sagte: „Dies verdeutlicht, dass der Lohn und die Belohnung für eine Anbetungshandlung in der Religion mit dem Aufwand an Mühe und den getätigten Ausgaben steigen. Dabei sind ausschließlich solche Mühen und Ausgaben gemeint, die der Islâm nicht untersagt.“
 
- Eine rechtschaffene Frau soll während des Haddsch die Erleichterungen (Ruchsa) in Anspruch nehmen:
 
Wer den Haddsch und die damit verbundenen Anstrengungen, insbesondere für Frauen, betrachtet – für sie ist die Pilgerfahrt ein „Dschihâd“ –, dem wird bewusst, dass die islâmische Rechtsprechung Frauen zahlreiche Erleichterungen gewährt, um Schaden und Gedränge zu vermeiden. Belege hierfür finden sich in zahlreichen Überlieferungen:
 
Sâlim ibn Abdullâh ibn Umar berichtet: „Abdullâh ibn Umar (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) pflegte seine schwachen Angehörigen vorausgehen zu lassen. Sie standen in der Nacht in Al-Masch‘ar Al-Harâm (Muzdalifa), gedachten Allâhs, solange es ihnen gefiel, und kehrten dann (nach Minâ) zurück, bevor der Imâm (von Muzdalifa nach Minâ) aufbrach. Einige von ihnen erreichten Minâ zum Morgengebet, andere kamen später. Als sie ankamen, bewarfen sie die Steinsäule. Ibn Umar (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) pflegte zu sagen: ‚Der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) erlaubte dies diesen Menschen.‘“
 
Im Hadîth von Abdullâh, dem Diener Asmâs, heißt es: „Sie stieg in der Nacht von Muzdalifa ab. Sie stand auf und betete eine Weile lang. Dann fragte sie: ‚O mein Sohn, ist der Mond untergegangen?‘ Ich antwortete: ‚Nein.‘ Sie betete eine Weile lang und fragte dann: ‚Ist der Mond untergegangen?‘ Ich antwortete: ‚Ja.‘ Da sagte sie: ‚Dann lass uns aufbrechen!‘ Wir brachen auf und gingen (nach Minâ), bis sie die Kieselsteine warf. Dann kehrte sie zurück und betete das Morgengebet in ihrem Zelt. Ich sagte zu ihr: ‚Ach du meine Güte, ich glaube, wir sind zu früh in der Nacht nach Minâ gekommen.‘ Sie sagte: ‚O mein Sohn, der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) erlaubte den Frauen, dies zu tun.‘“
 
- Eine rechtschaffene Frau soll den Schwarzen Stein nicht berühren, wenn sie befürchtet, von Männern bedrängt zu werden:
 
Dies stützt sich auf den bereits erwähnten Hadîth von Âischa. Darin heißt es: „Eine Frau sagte: ‚Komm, lass uns den Schwarzen Stein berühren, o Mutter der Gläubigen.‘ Sie sagte: ‚Lass das!‘ Sie weigerte sich.“
 
Von Atâ ibn Abû Rabâh wird überliefert, dass er sagte: „Eine Frau, deren Namen er nannte, vollzog den Tawâf mit Âischa (möge Allâh mit ihr zufrieden sein). Als sie zum Schwarzen Stein kamen, sagte die Frau: ‚O Mutter der Gläubigen, willst du ihn nicht berühren?‘ Âischa sagte: ‚Was hat das Berühren des Schwarzen Steins mit Frauen zu tun? Geh weiter!‘“
 
Ibn Abdulbarr sagte: „Das Berühren des Schwarzen Steins ist für Männer, nicht für Frauen. Dies wird von Âischa, Atâ und anderen überliefert und ist die Meinung einer Gruppe von Rechtsgelehrten. Falls eine Frau den Schwarzen Stein und die jemenitische Ecke frei vorfindet, so darf sie ihn berühren, wenn sie möchte. Âischa (möge Allâh mit ihr zufrieden sein) pflegte zu den Frauen zu sagen: ‚Wenn ihr eine Lücke findet, so berührt ihn. Ansonsten sprecht den Takbîr (Allâhu Akbar) und geht weiter.‘“ Ibn Qudâma sagte: „Es ist für sie nicht Sunna, sich mit den Männern um den Schwarzen Stein zu drängen. Vielmehr soll sie, wie diejenigen, die ihn nicht erreichen können, mit ihrer Hand darauf zeigen.“
 
Bedauerlicherweise vergessen einige rechtschaffene Frauen diese Sunna und drängen sich mit den Männern, um eine größere Belohnung zu erlangen. In einer Überlieferung von Aischa (möge Allâh mit ihr zufrieden sein) heißt es, dass eine ihrer Dienerinnen sagte: „O Mutter der Gläubigen, ich habe das Haus (Ka’ba) sieben Mal umlaufen und den Schwarzen Stein zwei- oder dreimal berührt.“ Aischa (möge Allâh mit ihr zufrieden sein) sagte zu ihr: „Möge Allâh dir dafür keinen Lohn geben! Möge Allâh dir dafür keinen Lohn geben! Du hast dich mit den Männern gedrängt? Hättest du nicht einfach den Takbîr sprechen und weitergehen können?!“
 
- Eine rechtschaffene Frau soll die Vorschriften des Haddsch lernen und andere lehren:
 
Im Hadîth von Umm Al-Fadl bint Al-Hârith wird berichtet, dass die Menschen am Tag von Arafa uneins darüber waren, ob der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) fastete. Einige sagten: „Er fastet.“ Andere sagten: „Er fastet nicht.“ Sie schickte ihm einen Becher Milch, während er auf seinem Kamel saß, und er trank sie.
 
Betrachte, wie diese edle Frau den Streit um diese Angelegenheit mit Sanftmut und Weisheit beendete! Sie war nicht nur lernbegierig, sondern teilte ihr Wissen auch mit anderen.
 
- Eine fromme Frau soll mit ihren Kindern den Haddsch vollziehen, solange sie keine Gefahr für die Kinder befürchtet:
 
Dies basiert auf dem bereits erwähnten Hadîth von Ibn Abbâs, in dem es heißt, dass der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) in Rauhâ einige berittene Leute traf. Auf seine Frage, wer sie seien, wurde ihm geantwortet: „Muslime.” Als sie ihrerseits fragten, wer er sei, antwortete er: „Allâhs Gesandter.” Da hob eine Frau einen Jungen zu ihm empor und fragte: „Wird diesem Kind die Pilgerfahrt angerechnet?” Er antwortete: „Ja, und auch du wirst dafür belohnt werden.”
 
Abû Muhammad ibn Hazm sagte: „Es ist empfehlenswert, den Haddsch mit einem Kind zu vollziehen, egal ob es sehr jung oder schon älter ist. Dies wird als Haddsch für ihn zählen und das Kind wird belohnt werden, aber es ist ein freiwilliger Haddsch (und wird nicht als Erfüllung der Pflicht angesehen, AdÜ). Derjenige, der ihn zum Haddsch mitnimmt, wird ebenfalls belohnt werden. Das Kind sollte sich an die Verbote des Ihrâms halten, doch für Verstöße muss es keine Strafe befürchten. Das Kind darf beim Tawâf getragen werden und man soll das Bewerfen der Steinsäulen stellvertretend für die Kinder ausführen, wenn es dazu nicht selbst in der Lage ist. Der Tawâf desjenigen, der das Kind trägt, ist ausreichend für beide. Ebenso sollten Kinder, sobald sie dazu in der Lage sind, in die religiösen Pflichten des Gebets und Fastens eingeführt werden. Sie sollten von allem, was verboten ist, ferngehalten werden. Allâh der Erhabene wird Kindern gnädig sein und sie belohnen, ohne ihnen vor Erreichen der Pubertät Sünden anzurechnen.“
 
Hinweise:
 
1. Die Frau ist dem Mann in allen Vorschriften des Haddsch gleichgestellt. Ausnahmen gelten nur dort, wo es dafür eindeutige Belege gibt.
 
2. Es ist bedauerlich, dass einige Frauen während dieser heiligen Zeit ihre Kleidung zur Schau stellen, indem sie enge Kleidung tragen und sich übermäßig schmücken. Solches Verhalten ist unvereinbar mit den Werten des Islâm. Muslimische Frauen sollten sich vor solchen Handlungen hüten und ihre Schwestern davor warnen.
 
3. Ebenso ist es bedenklich, dass einige Frauen während des Haddsch zu Klatsch und Tratsch neigen. Dies ist ein großer Fehler, auf den eine Muslima achten sollte. Anstatt wertvolle Zeit zu verschwenden, sollten sie sich lieber mit dem Lesen des Qurâns, dem Sprechen von Bittgebeten, dem Gedenken Allâhs, dem Erwerb religiösen Wissens beschäftigen und nützliche Vorträge anhören.
 
 
 
You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com?lctg=695464
If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here:
https://blogtrottr.com/unsubscribe/KVJTfy?lctg=695464&signature=c8eacc608f175b80448222db49ee378c6736a0cba7c25d5ee3c7b26227ed730f
Sie erhalten diese Zusammenfassung, weil sie Benachrichtigungen von dieser Gruppe abonniert haben. Sie können Ihre Einstellungen auf der Seite mit den Einstellungen für die Gruppenmitgliedschaft ändern.
Wenn Sie sich von dieser Gruppe abmelden und keine E-Mails mehr von dieser Gruppe erhalten möchten, senden Sie eine E-Mail an 76j4725235b235b891248jv1+unsubscribe@googlegroups.com.

Übersicht für 76j4725235b235b891248jv1@googlegroups.com - 12 Benachrichtigungen in 12 Themen

Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 25 05:41AM

Artikel - Islamweb
Artikel - Islamweb
 
Die Rechtschaffenen und ihre Genügsamkeit w&#228;hrend des Haddsch Teil 4
http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247234
May 25th 2026, 05:18
 
 
Genügsamkeit bedeutet, auf übermäßigen Komfort zu verzichten. Dies gilt insbesondere für Essen, Kleidung, Transport und Unterkunft. Während des Haddsch ist es besonders erstrebenswert, auf Luxus zu verzichten. Ein Kapitel in Imâm Al-Buchârîs „Sahîh“ trägt den Titel „Haddsch auf dem Rahl (Sattel)“. Darin wird überliefert, dass Âischa (möge Allâh mit ihr zufrieden sein), die Mutter der Gläubigen, von ihrem Bruder Abdurrahmân auf einem Kamelssattel zum Ort der Weihe (At-Tan’îm) geführt wurde. Umar (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) sagte: „Bereitet euch für den Haddsch vor, denn er ist einer der beiden Dschihâds.“ Dann erwähnte er den Hadîth von Thamâma ibn Abdullâh ibn Anas, der sagte: „Anas vollzog den Haddsch auf einem Sattel, obwohl er weder geizig noch arm war.“ Auch der Prophet selbst soll seinen Haddsch auf einem Sattel unternommen haben, der zugleich sein Gepäck trug.“
 
Ibn Hadschar sagte: „Wenn er schreibt ‚Kapitel: Haddsch auf dem Rahl‘, so meint er damit einen Kamel­- und Pferdesattel. Diese Formulierung unterstreicht, dass Bescheidenheit dem Luxus vorzuziehen ist.“
 
Im Hadîth von Abdullâh, dem Freigelassenen von Asmâ bint Abû Bakr (möge Allâh mit ihm zufrieden sein), heißt es, dass er Asmâ jedes Mal, wenn sie an Al-Hudschûn (Ort in der Nähe von Mekka) vorbeikam, sagen hörte: „Möge Allâh Seinen Gesandten in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken. Wir sind hier mit ihm abgestiegen, und wir hatten damals leichtes Gepäck, wenige Reittiere und wenig Proviant. Ich, meine Schwester Âischa, Az-Zubair und Soundso und Soundso vollzogen die Umra. Nachdem wir das Haus (Ka’ba) berührt hatten, beendeten wir unseren Ihrâm und vollzogen dann am Abend den Ihrâm für den Haddsch.“
 
Al-Baihaqî widmete in seinem Werk „As-Sunan Al-Kubrâ“ ein Kapitel dem Thema „Der Pilger ist zerzaust und staubbedeckt, und er soll seinen Kopf und Bart nach dem Ihrâm nicht einölen.“ Al-Mundhirî sagte in seinem Buch „At-Targhîb wa At-Tarhîb“: „Die Ermutigung zur Bescheidenheit, Hingabe und dem Tragen einfacher Kleidung während des Haddsch – eine Aufforderung, die sich an den Beispielen der Propheten (Frieden sei auf ihnen) orientiert.“ Dann erwähnte er eine Reihe von Hadîthen, die dies belegen, darunter den Hadîth von Abû Huraira, der sagte: „Der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte: ‚Wahrlich, Allâh der Erhabene rühmt sich vor den Engeln mit den Menschen in Arafa und sagt: »Seht euch Meine Diener an, zerzaust und staubbedeckt.«‘“
 
Während des Haddsch hielten sich die Rechtschaffenen stets an diese Vorgehensweise:
 
Mudschâhid sagte: „Ein Mann bemerkte einmal in Anwesenheit von Ibn Umar: ‚Wie viele Pilger gibt es doch!‘ Ibn Umar entgegnete: ‚Wie wenige es doch sind!‘ Kurz darauf erblickte er einen Mann auf einem Kamel, dessen Sattel abgenutzt und dessen Zaumzeug nur aus einem Seil bestand. ‚Vielleicht ist dieser Mann ein Pilger‘, sagte Ibn Umar.“ Umar ibn Al-Chattâb (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) sagte auf dem Weg nach Mekka, als er einige Pilger im Ihrâm sah: „Ihr zerzaust euer Haar, bedeckt euch mit Staub, gebt Almosen und opfert Tiere, ohne damit weltlichen Gewinn zu erzielen. Wir kennen keine bessere Reise als diese – er meinte den Haddsch.“ Abdullâh ibn Ahmad ibn Hanbal sagte: „Mein Vater vollzog fünf Mal den Haddsch zu Fuß und zweimal reitend. Bei einer seiner Pilgerreisen gab er zwanzig Dirham aus.“
 
Abû Nu‘aim sagte: „Als (der Kalif) Al-Mahdî nach Mekka kam, war Sufyân At-Thaurî bereits dort. Al-Mahdî lud ihn zu sich ein. Als Sufyân sah, welchen Aufwand Al-Mahdî für den Haddsch betrieben hatte, sagte er: ‚Fürchte Allâh und denke daran, dass Umar ibn Al-Chattâb (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) den Haddsch vollzog und nur sechzehn Dinar ausgab.‘ In einer anderen Überlieferung sagte Sufyân: ‚Was sind das für Zelte? Was sind das für Pavillons?‘ Umar ibn Al-Chattâb vollzog den Haddsch und fragte: ‚Wie viel haben wir für unseren Haddsch ausgegeben?‘ Als man ihm einen vergleichsweise hohen Betrag nannte, entgegnete er: ‚Wir haben verschwendet.‘“
 
Sufyân At-Thaurî sagte: „Ich wurde zu Al-Mahdî in Minâ geführt und sagte zu ihm: ‚Fürchte Allâh, denn du hast diese Position und diesen Ort nur durch die Schwerter der Muhâdschirûn (Auswanderer aus Mekka) und Ansâr (Helfer aus Medina) erreicht; ihre Söhne sterben vor Hunger. Umar ibn Al-Chattâb vollzog den Haddsch und gab nur fünfzehn Dinar aus. Er pflegte unter Bäumen zu übernachten.‘ Al-Mahdî sagte zu mir: ‚Willst du, dass ich wie du bin?‘ Ich antwortete: ‚Sei nicht wie ich, aber sei weniger extravagant als du es jetzt bist und bescheidener als ich es bin!‘ Er sagte zu mir: ‚Geh hinaus.‘“
 
Ibn Abû Nudschaih sagte: „Al-Hasan ibn Alî vollzog den Haddsch zu Fuß und teilte sein Vermögen in zwei Hälften.“ Ein Rechtschaffener wurde einmal gefragt: „Was bedeutet das zerzauste Haar des Pilgers?“ Er antwortete: „Damit Allâh der Erhabene bezeugt, dass dir dein äußeres Erscheinungsbild nicht von Bedeutung ist und deine Aufrichtigkeit im Gehorsam erkennt.“
 
 
 
You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com?lctg=695464
If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here:
https://blogtrottr.com/unsubscribe/KVJTfy?lctg=695464&signature=c8eacc608f175b80448222db49ee378c6736a0cba7c25d5ee3c7b26227ed730f
Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 25 05:41AM

Artikel - Islamweb
Artikel - Islamweb
 
Die Sehnsucht der Rechtschaffenen nach einem frommen Ableben auf der Pilgerreise
http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247294
May 25th 2026, 05:17
 
 
Chaithama ibn Abdurrahmân sagte: „Man sah es als etwas Gutes an, wenn ein Mann während einer guten Tat starb, sei es beim Haddsch, der Umra, im Dschihâd oder während des Fastens im Ramadân.“
 
Talha Al-Yâmî sagte: „Man sagt, dass jenen, deren Leben auf eine dieser drei Weisen endet, das Paradies sicher ist oder sie von der Hölle befreit werden: Wer den Ramadân fastend beendet, wer nach dem Haddsch stirbt oder wer nach der Umra stirbt.“
 
Muhammad ibn Yûsuf schrieb an Al-Hakam ibn Burda: „O Bruder, fürchte Allâh, dessen Strafe unerträglich ist.“ Am Ende seines Briefes schrieb er: „Wenn du es schaffst, dein Leben mit einem Haddsch zu beenden, dann tu es. Denn das Mindeste, was über den Pilger überliefert wird, ist, dass er zurückkehrt, so wie er von seiner Mutter geboren wurde.“
 
Ibn Radschab sagte: „Die rechtschaffenen Vorfahren glaubten, dass demjenigen, der nach einer guten Tat stirbt, wie dem Fasten im Ramadân, dem Haddsch oder der Umra, das Paradies zu erhoffen ist. Trotz ihres Strebens nach Aufrichtigkeit in ihren guten Taten erneuerten sie ihre Reue und ihr Bittgebet um Vergebung im Angesicht des Todes und beendeten ihre Taten mit Reue und dem Wort des Tauhîd.“
 
Fazit: Ein gutes Ende (Husn Al-Châtima) bedeutet, dass der Diener Allâhs vor seinem Tod eine gute Tat vollbringt und dann in diesem guten Zustand stirbt. Die rechtschaffenen Vorfahren pflegten Allâh um ein gutes Ende zu bitten und vor einem schlechten Ende Zuflucht bei Allâh zu suchen. Sie erinnerten sich dabei an den Hadîth des Gesandten Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken): „Wahrlich, der Diener verrichtet eine Tat der Höllenbewohner, und er ist doch ein Bewohner des Paradieses, und er verrichtet eine Tat der Paradiesbewohner, und er ist doch ein Bewohner des Höllenfeuers. Denn nur die letzten Taten zählen (für die Anrechnung des Lohnes oder der Strafe von Allâh, AdÜ).“ In einer anderen Version heißt es: „Wahrlich, ein Mann verrichtet dem Anschein nach eine Tat der Paradiesbewohner, und er ist doch ein Bewohner des Höllenfeuers, und er verrichtet dem Anschein nach eine Tat der Höllenbewohner, und er ist doch ein Bewohner des Paradieses.“
 
Ibn Radschab sagte: „Seine Worte ‚dem Anschein nach‘ deuten darauf hin, dass der innere Zustand anders sein kann und dass ein schlechtes Ende durch eine verborgene Eigenschaft des Dieners verursacht wird, die den Menschen nicht bekannt ist. Es kann eine schlechte Tat oder ähnliches sein. Diese verborgene Eigenschaft führt zum schlechten Ende beim Tod. Ebenso kann ein Mann eine Tat der Höllenbewohner verrichten, aber in seinem Inneren befindet sich eine verborgene gute Eigenschaft. Diese Eigenschaft überwiegt am Ende seines Lebens und führt zu einem guten Ende. Abdulazîz ibn Abû Rawwâd sagte: ‚Ich war bei einem Mann anwesend, als er im Sterben lag. Man sprach ihm das Glaubensbekenntnis (Schahâda) vor: »Lâ ilâha illa-llâh – Es gibt keinen Gott außer Allâh.« Am Ende sagte er jedoch: »Ich glaube nicht an das, was du sagst.«‘ Er starb daraufhin in diesem Zustand. Ich erkundigte mich nach ihm und erfuhr, dass er Alkoholiker war. Abdulazîz pflegte zu sagen: ‚Hütet euch vor Sünden, denn sie waren es, die ihn zu Fall gebracht haben.‘ Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Ende das Ergebnis der vorherigen Taten ist. All dies kommt in der „Wohlbewahrten Tafel“ (Al-Lauh Al-Mahfûdh) vor. Deshalb hatten die rechtschaffenen Vorfahren große Angst vor einem schlechten Ende. Einige von ihnen waren besorgt über die Erinnerung an ihre vergangenen Taten. Man sagt: Die Herzen der Frommen hängen an den Enden (der Zukunft, AdÜ). Sie fragen: ‚Wie wird unser Leben enden?‘ Und die Herzen der Allâh Nahestehenden hängen an den Anfängen (der Vergangenheit, AdÜ). Sie fragen: ‚Was haben wir an guten Taten vorausgeschickt?‘“
 
Ibn Al-Qayyim sagte: „Wenn du den Zustand vieler Sterbender betrachtest, wirst du feststellen, dass sie als Strafe für ihre schlechten Taten daran gehindert werden, ein gutes Ende zu haben. Hâfidh Abû Muhammad Abdulhaqq ibn Abdurrahmân Al-Ischbîlî (Allâh erbarme sich seiner) sagte: ‚Wisse, dass ein schlechtes Ende – möge Allâh uns davor bewahren – Ursachen hat, und es gibt Wege und Zugänge dazu. Die größte davon ist die Hingabe an die Welt und ihr Streben nach ihr und die Gier nach ihr, die Abkehr vom Jenseits, das Begehen der Sünden und die Unverfrorenheit darin. Vielleicht wird ein Mensch von einer bestimmten Sünde, einer bestimmten Art von Ungehorsam, einem bestimmten Grad an Abkehr und einem bestimmten Maß an Unverfrorenheit und Dreistigkeit überwältigt, sodass sie sein Herz beherrschen, seinen Verstand gefangen nehmen, sein Licht auslöschen und seine Schleier über ihn legen. Dann nützt ihm keine Ermahnung und keine Erinnerung. Vielleicht kommt der Tod über ihn in diesem Zustand, und er hört den Ruf (Allâhs) aus der Ferne, aber er versteht die Bedeutung nicht und weiß nicht, was gemeint ist, selbst wenn der Rufer es wiederholt und wieder und wieder ruft!‘“
 
Ich möchte hinzufügen, dass es viele Berichte über das gute Ende der Rechtschaffenen und das schlechte Ende der sich Abwendenden gibt. Dies ist nicht der geeignete Rahmen, um dieses Thema ausführlich zu behandeln. Es gibt umfassende Werke, die sich speziell damit befassen. Was jedoch betont werden sollte, ist, dass – Allâh sei Dank – noch kein Fall bekannt geworden ist, dass ein Mensch mit reinem Herzen und aufrichtiger Gesinnung ein schlechtes Ende gefunden hat. Dies trifft ausschließlich auf jene zu, deren Herzen verdorben sind und die sterben, ohne Reue zu zeigen und ihre Taten zu korrigieren, wie Ibn Radschab treffend bemerkte.
 
O ihr Pilger zum Haus Allâhs, vollzieht den Haddsch so, wie ihn die Rechtschaffenen vollzogen haben, und bittet Allâh um Annahme der Pilgerreise und ein gutes Ende. Hütet euch vor den Sünden, die man im Verborgenen begeht, denn sie sind eine der Ursachen für Rückfälle. Richtet euch nach dem Gehorsam im Verborgenen, denn er ist der Weg zur Standhaftigkeit bis zum Tod, so Allâh will.
 
 
 
You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com?lctg=695464
If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here:
https://blogtrottr.com/unsubscribe/KVJTfy?lctg=695464&signature=c8eacc608f175b80448222db49ee378c6736a0cba7c25d5ee3c7b26227ed730f
Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 25 05:41AM

Artikel - Islamweb
Artikel - Islamweb
 
Die Rechtschaffenen und ihre Genügsamkeit w&#228;hrend des Haddsch - Teil-II
http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247237
May 25th 2026, 05:18
 
 
Fazit: Allâh sagt: „Hierauf sollen sie ihre Ungepflegtheit beenden, ihre Gelübde erfüllen und den Umlauf um das alt(ehrwürdig)e Haus vollziehen“ (Sûra 22:29). Der Gelehrte As-Sa‘dî erklärte den Begriff „Tafath“ (Ungepflegtheit) folgendermaßen: „Die Pilger sollen ihre Riten durchführen und sich von dem Schmutz und den Unreinheiten reinigen, die sie während des Ihrâms angehäuft haben.“
 
Im Hadîth von Abû Huraira heißt es: „Der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte: ‚Wahrlich, Allâh der Erhabene rühmt sich vor den Engeln mit den Menschen in Arafa und sagt: »Seht euch Meine Diener an, zerzaust und staubbedeckt.«‘“
 
Oft begründen Rechtsgelehrte die Verbote während des Ihrâms damit, dass sie „Luxus verhindern“ oder „den Pilger bescheiden halten“ wollen. Dies wird deutlich, wenn man Werke wie Ibn Qudâmas „Al-Mughnî“, An-Nawawîs „Al-Madschmû“ oder Ibn Taimiyyas „Scharh Al-Umda“ und die Kommentare zu den Hadîthen studiert.
 
An-Nawawî führte nach der Aufzählung der Ihrâm-Verbote aus: „Die Gelehrten sahen im Verbot der genannten Kleidung und dem Tragen des Izâr und Ridâ den Zweck, den Pilger von Luxus abzuhalten und ihm die Eigenschaften eines demütigen und bescheidenen Menschen zu vermitteln. Er soll sich daran erinnern, dass er durchgehend im Ihrâm ist. Dies soll ihn dazu anregen, Allâh häufiger zu gedenken, seine Anbetungshandlungen sorgfältiger zu beobachten und zu schützen und sich vor Verbotenem zu hüten. Durch den Ihrâm soll er sich an den Tod, die Leichentücher und die Auferstehung erinnern, wenn die Menschen barfuß, nackt und eilend zum Rufer kommen. Die Verbote von Düften und körperlicher Nähe zu Frauen sollen ihn von weltlichen Freuden abhalten und seine Aufmerksamkeit auf die jenseitigen Ziele lenken.“
 
Schaich Al-Islâm Ibn Taimiyya sagte: „Der Ihrâm basiert auf der Abkehr von den üblichen Gewohnheiten des Luxus und der Enthaltsamkeit von verschiedenen Arten von Vergnügen. Man soll keine normale Kleidung tragen, sich nicht parfümieren, sich nicht schmücken und sich nicht mit einem Sonnenschirm schützen. Man soll demütig und bescheiden sein und zerzaust und staubbedeckt zum Haus Allâhs kommen.“
 
Mein Bruder, es fällt auf, dass viele Pilger heutzutage das Wesen des Ihrâms missverstehen. Dieser basiert essentiell auf der Abkehr von weltlichen Annehmlichkeiten und der Kultivierung von Enthaltsamkeit. Wir haben bereits Texte und Berichte über die rechtschaffenen Vorfahren erwähnt, die dies belegen. Es ist bedauerlich, dass manche Pilger den Haddsch eher als Urlaub begreifen und teure Sachen mitbringen, als ob sie auf einer Sightseeing-Tour wären. Einige Haddsch-Reiseveranstalter haben dazu beigetragen, indem sie ständig verlockende Werbung zur Verbreitung dieses Phänomens schalten. Ich möchte einen Bericht erwähnen, der in einigen Zeitungen über dieses Phänomen veröffentlicht wurde. Darin heißt es: „Ein harter Wettbewerb ist entbrannt unter den inländischen Haddsch-Reiseveranstaltern um die Gunst der Pilger. Einige Anbieter bieten übertriebene Dienstleistungen an, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Zu den angebotenen Leistungen zählen beispielsweise die Abholung des Pilgers mit einem Luxusauto, die Unterbringung in luxuriösen Apartments in Mekka sowie in großen Zelten in Arafa, die mit allen erdenklichen Annehmlichkeiten ausgestattet sind, wie Swimmingpools, Fax- und Internetanschlüssen, eigenen Kliniken, drei abwechslungsreichen Mahlzeiten vom Buffet und rund um die Uhr verfügbaren Getränken. Sogar ein kostenloser Wäsche- und Bügelservice wurde angeboten. Die Preise für solche exklusiven Pakete belaufen sich auf nahezu einhunderttausend Rial. Um den unterschiedlichen Ansprüchen gerecht zu werden, teilen einige Reiseveranstalter ihre Angebote in verschiedene Kategorien ein, von ‚Silber‘, ‚Gold‘ bis hin zu ‚Luxus‘.“
 
Dies ist eine offensichtliche Übertreibung und widerspricht eindeutig der islâmischen Lehre, die in normalen Lebenslagen, insbesondere im religiösen Zusammenhang, Mäßigung gebietet. Umso mehr gilt dies für eine Anbetungshandlung und einen Ritus, bei dem Enthaltsamkeit von Luxus und Vergnügen eingefordert wird.
 
Wir haben bereits erwähnt, dass Sufyân At-Thaurî, als er den Kalifen Al-Mahdî besuchte und sah, was er für der Haddsch vorbereitet hatte, zu ihm sagte: „Fürchte Allâh und denke daran, dass Umar ibn Al-Chattâb (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) den Haddsch vollzog und nur sechzehn Dinar ausgab.“ In einer anderen Überlieferung sagte Sufyân: „‚Was sind das für Zelte? Was sind das für Pavillons? Umar ibn Al-Chattâb vollzog den Haddsch und fragte: ‚Wie viel haben wir für unseren Haddsch ausgegeben?‘ Als man ihm einen vergleichsweise hohen Betrag nannte, entgegnete er: ‚Wir haben verschwendet.‘“
 
Dieser Luxus und diese Extravaganz haben zu zahlreichen Schwierigkeiten und Problemen geführt. Bei jeder Verspätung einer Mahlzeit oder einem Ausfall von Annehmlichkeiten erheben einige Pilger schwere Vorwürfe. Fehlt ein bestimmtes Erfrischungsgetränk, werfen sie den Reiseveranstaltern vor, geizig, betrügerisch und unehrlich zu sein. Würden sich die Reiseveranstalter auf einfache Mahlzeiten beschränken, wäre der Zweck erfüllt.
 
Ich möchte betonen, dass es dem Pilger erlaubt ist, auf sein körperliches Wohlbefinden zu achten und gute Speisen zu sich zu nehmen. Es gibt zahlreiche Belege in den Schriften der Salaf und Gelehrten, die dies bestätigen, jedoch würde eine detaillierte Auseinandersetzung hier den Rahmen sprengen.
 
Nützliche Information: Im Hadîth von Ibn Umar heißt es: „Ein Mann stand auf und fragte den Propheten (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken): ‚Wer sind die (wahren) Pilger, o Gesandter Allâhs?‘ Er sagte: ‚Diejenigen mit zerzaustem Haar und Körpergeruch‘“ (At-Tirmidhî und Ibn Mâdscha). At-Tirmidhî befand diesen Hadîth für schwach und sagte: „Dies ist ein ‚Hadîth gharîb‘, den wir nur von Ibrâhîm ibn Yazîd Al-Chûzî kennen. Einige Gelehrte haben seine Gedächtnisleistung kritisiert.“
 
O ihr Pilger zum Haus Allâhs, vollzieht den Haddsch so, wie ihn die Rechtschaffenen vollzogen haben, und meidet Luxus und Extravaganz. Wisset, dass ihr eine Anbetungshandlung mit großem Lohn vollzieht, wobei der Lohn der Mühe entspricht.
 
 
 
You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com?lctg=695464
If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here:
https://blogtrottr.com/unsubscribe/KVJTfy?lctg=695464&signature=c8eacc608f175b80448222db49ee378c6736a0cba7c25d5ee3c7b26227ed730f
Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 25 05:41AM

Artikel - Islamweb
Artikel - Islamweb
 
Weniger Worte, mehr Andacht: Die Rechtschaffenen w&#228;hrend des Haddsch:
http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247249
May 25th 2026, 05:18
 
 
5. Weniger Worte, mehr Andacht: Die Rechtschaffenen während des Haddsch:
 
Al-Dscharîrî sagte: „Anas ibn Mâlik setzte in Dhât Irq den Ihrâm an. Wir hörten ihn nicht sprechen, außer wenn er Allâh gedachte, bis er den Ihrâm beendete. Dann sagte er: ‚Mein Neffe, so ist der Ihrâm.‘“ Mansûr ibn Al-Mu‘tamir sagte: „Schuraih, Sohn von Al-Hârith und ein Richter, war im Ihrâm stumm wie eine Schlange (wörtl. taub wie eine Schlange, die sich nicht reizen lässt, AdÜ).“ Nâfi, der Freigelassene von Ibn Umar, sagte: „Ich sah Menschen, die dieses Haus (die Ka’ba) umrundeten, so demütig, als säßen Vögel auf ihrem Kopf.“
 
Atâ ibn Abû Rabâh sagte: „Ich sah Abdullâh ibn Umar und Abdullâh ibn Abbâs (möge Allâh mit ihnen zufrieden sein) gemeinsam das Haus umrunden, als ob Vögel auf ihren Köpfen säßen, so demütig waren sie.“ Atâ sagte: „Ich vollzog den Tawâf hinter Ibn Umar und Ibn Abbâs und hörte keinen von ihnen während des Tawâf sprechen.“
 
Urwa ibn Az-Zubair sagte: „Ich umrundete mit Abdullâh ibn Umar die Ka‘ba und bat ihn um die Hand seiner Tochter. Er schwieg und gab mir keine Antwort. Ich dachte: ‚Wenn er einverstanden wäre, hätte er etwas gesagt. Bei Allâh, ich werde ihn nie wieder darauf ansprechen.‘ Es ergab sich, dass er vor mir nach Medina zurückkehrte. Dann kam ich an und betrat die Moschee des Gesandten Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken), begrüßte ihn und erwies ihm die gebührende Ehre. Dann ging ich zu Abdullâh ibn Umar. Er begrüßte mich herzlich und fragte: ‚Wann bist du angekommen?‘ Ich entgegnete: ‚Gerade eben‘, antwortete ich. Daraufhin fragte er: ‚Hast du während unserer gemeinsamen Umrundung der Ka‘ba, als wir Allâh im Sinn hatten, um die Hand von Sauda bint Abdullâh gebeten? Du hättest das auch zu einem anderen Zeitpunkt tun können.‘ Ich erwiderte: ‚Es war eine Fügung des Schicksals.‘ Er fragte weiter: ‚Und was denkst du jetzt?‘ Ich entgegnete: ‚Ich bin so entschlossen wie nie zuvor!‘ Er rief seine Söhne Sâlim und Abdullâh und verheiratete mich mit ihr.“
 
Challâd ibn Abdurrahmân sagte: „Ich fragte Sa‘îd ibn Dschubair: ‚Wer gilt unter den Pilgern als der beste?‘ Er antwortete: ‚Derjenige, der Essen spendet und seine Zunge hütet.‘“ At-Thaurî sagte: „Wir hörten, dass dies zur Güte des Haddsch gehört.“ Ich möchte hinzufügen, dass dieser Hadîth in marfû-Form (Isnâd bis zum Propheten) überliefert wurde, aber nicht authentisch ist.
 
Fazit: Ibn Qudâma kommentierte eine Aussage von Abû Al-Qâsim Al-Charaqî: „‚Es ist Sunna für den Pilger, wenig zu reden, außer in dem, was nützlich ist. Es wurde von Schuraih überliefert, dass er im Ihrâm wie eine stumme Schlange war.‘ Zusammenfassend gilt: In jeder Situation ist es ratsam, sich auf das Wesentliche zu beschränken und unnötiges Gerede zu vermeiden. Dies bewahrt vor leerem Gerede, Lügen und anderen unerlaubten Dingen. Denn wer viel redet, macht viele Fehler ... Und im Ihrâm-Zustand ist dies noch wichtiger, weil es ein Zustand der Anbetung und der Hingabe an Allâh ist. Es ähnelt dem Itikâf (zum Zwecke der Anbetung und Andacht sich in eine Moschee zurückziehen, AdÜ). Ahmad argumentierte damit, dass Schuraih (Allâh erbarme sich seiner) im Ihrâm wie eine stumme Schlange war. Es ist also Sunna für den Pilger, sich mit der Talbiya, dem Gedenken Allâhs, dem Qurânlesen, dem Gebieten des Guten und dem Verbieten des Schlechten, dem Lehren des Unwissenden, dem Erfüllen der notwendigen Bedürfnisse oder dem Schweigen zu beschäftigen. Wenn er über etwas spricht, das keine Sünde ist, oder Gedichte rezitiert, die nicht unangemessen sind, so ist dies erlaubt, aber man soll es nicht übertreiben.“
 
Ich möchte hinzufügen, dass Allâh sagt: „Die (Zeit der) Pilgerfahrt (sind) bekannte Monate. Wer in ihnen die (Durchführung der) Pilgerfahrt beschlossen hat, der darf keinen Beischlaf ausüben, keinen Frevel begehen und nicht Streit führen während der Pilgerfahrt“ (Koran 2:197). Der Gelehrte As-Sa‘dî schreibt in seinem Tafsîr: „‚der darf keinen Beischlaf ausüben, keinen Frevel begehen und nicht Streit führen‘: Ihr sollt den Weihezustand während der Pilgerfahrt sorgfältig wahren, insbesondere in den dafür vorgesehenen Monaten. Schützt ihn vor allem, was ihn ungültig machen oder mindern könnte. Dazu zählen sexuelle Handlungen und alles, was dazu führt, sowie jede Art von Sünde und Vergehen, die während des Ihrâms verboten sind. Auch Auseinandersetzungen und Streitigkeiten solltet ihr vermeiden, da sie zu Feindschaft führen. Das Ziel der Pilgerfahrt ist es, Demut zu erlangen, sich Allâh unterzuordnen und ihm durch alle Formen der Anbetung näherzukommen. Gleichzeitig erfordert sie Enthaltsamkeit von Sünden. Wird die Pilgerfahrt auf diese Weise vollzogen, wird sie von Allâh angenommen. Die Belohnung für eine angenommene Pilgerfahrt ist das Paradies. Obwohl die genannten Verbote zu jeder Zeit und an jedem Ort gelten, unterliegen sie während der Pilgerfahrt einer besonderen Strenge.“
 
Manche Pilger scheinen die wichtige Sunna unserer frommen Vorfahren vergessen zu haben, die besagt, dass man während der Pilgerfahrt zurückhaltend mit seinen Worten sein soll. Stattdessen lassen sie ihrer Zunge freien Lauf und scheuen sich nicht vor Beleidigungen, Streit und Auseinandersetzungen. Man sieht sie schimpfen, fluchen und streiten. Ihre Tage verbringen sie mit Klatsch und Tratsch. Man muss sich fragen: Wann nehmen diese Pilger sich die Zeit, den Qurân zu lesen oder sich mit der Sunna des Propheten zu beschäftigen? Wie können sie die Bedeutung dieses besonderen Zustands verstehen, wenn sie sich so verhalten? Diese Pilger scheinen die Unverletzlichkeit des Ortes und der Zeit sowie die besondere Bedeutung des Pilgerzustands nicht zu würdigen. Möge Allâh uns helfen.
 
Der Pilger sollte sich vor der Pilgerfahrt einen detaillierten Plan zurechtlegen. Dieser sollte den Qurânlesungen, dem Rezitieren von Aurâd (Abfolge von andächtigen Redewendungen, die zu bestimmten Zeiten wiederholt werden, AdÜ) und Adhkâr, regelmäßigen Bittgebeten, der Ermahnung zum Guten und der Verwarnung vor dem Schlechten, dem Unterrichten Unwissender und der Hilfe für Bedürftige genügend Raum geben. Besonders in einer größeren Pilgergruppe, wo oft ein lockeres Miteinander gepflegt wird und man sich im überflüssigen Geschwätz verliert, ist es wichtig, sich bei oben genannten Taten selbst zur Disziplin zu zwingen. Denn die Versuchung, sich in endlosen Gesprächen zu verlieren, ist groß, wenn viele Menschen an einem Ort zusammenkommen und vermeintlich viel freie Zeit haben.
 
Besondere Beachtung verdient die Aussage von Schaich Al-Islâm Ibn Taimiyya: Er sagte: „Das Schweigen ohne Qurânlesen, Dhikr oder Bittgebete ist weder Anbetung noch etwas, wozu man aufgefordert ist. Vielmehr öffnet es die Tür für Einflüsterungen. Die Beschäftigung mit dem Gedenken Allâhs ist besser als das Schweigen. Das Lesen des Qurâns ist eine der besten Taten. Wenn dies der Fall ist, dann ist das Gedenken Allâhs mit dem Qurân besser als jedes andere Gedenken.“
 
Ihr Pilger zum Haus Allâhs, vollzieht den Haddsch so, wie ihn die Rechtschaffenen vollzogen haben. Hütet euch dabei vor Streit, Auseinandersetzungen und vor überflüssigem Gerede. Beschäftigt euch mit dem Gedenken Allâhs, dem Lesen des Qurâns, dem Wissenserwerb und dem Lehren. Die Tage des Haddsch sind kurz und vergehen schnell.
 
 
 
You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com?lctg=695464
If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here:
https://blogtrottr.com/unsubscribe/KVJTfy?lctg=695464&signature=c8eacc608f175b80448222db49ee378c6736a0cba7c25d5ee3c7b26227ed730f
Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 25 05:41AM

Artikel - Islamweb
Artikel - Islamweb
 
Die Rechtschaffenen und das Wasser von Zamzam Teil 1
http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247273
May 25th 2026, 05:22
 
 
Ibn Uyaina berichtete, dass Umar ibn Al-Chattâb (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) sagte: „O Allâh, ich trinke es, um am Tag der Auferstehung nicht zu durstig zu sein.“ Ikrima sagte: „Wenn Ibn Abbâs (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) vom Zamzam-Wasser trank, sagte er: ‚O Allâh, schenke mir nützliches Wissen, weitreichende Versorgung und Heilung von jeder Krankheit.‘“
 
Al-Hasan ibn Îsâ sagte: „Ich sah Ibn Al-Mubârak, wie er zur Zamzam-Quelle ging, einen Eimer Wasser schöpfte, sich dem Haus (Ka’ba) zuwandte und sagte: ‚O Allâh, Abdullâh ibn Al-Mu'ammal erzählte mir von Abû Az-Zubair, von Dschâbir, dass der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte: »Das Zamzam-Wasser ist für das, wofür es getrunken wird.« O Allâh, ich trinke es, um am Tag der Auferstehung nicht zu durstig zu sein.‘ Und er trank.“
 
Abû Bakr Muhammad ibn Dscha‘far sagte: „Ich hörte, wie Ibn Chuzaima gefragt wurde: ‚Woher hast du dieses Wissen?‘ Er antwortete: ‚Der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte: »Das Zamzam-Wasser ist für das, wofür es getrunken wird.« Als ich vom Zamzam-Wasser trank, bat ich Allâh um nützliches Wissen.‘“
 
Ibn Asâkir sagte: „Ich hörte Al-Husain ibn Muhammad von Abû Al-Fadl ibn Chairûn oder einem anderen erzählen, dass Al-Chatîb Al-Baghdâdî berichtete, wie er während seiner Pilgerfahrt drei Schlucke Zamzam-Wasser zu sich nahm und Allâh um drei Dinge bat, in Anlehnung an den Hadîth: »Das Zamzam-Wasser ist für das, wofür es getrunken wird.« Sein erster Wunsch war es, die Geschichte Bagdads verfassen zu dürfen. Als zweites bat er darum, in der Moschee von Al-Mansûr Hadîth-Überlieferungen diktieren zu können. Sein dritter Wunsch schließlich war, neben Bischr Al-Hâfî seine letzte Ruhe zu finden. Allâh erfüllte ihm all diese Bitten.“
 
Abû Bakr ibn Al-Arabî sagte: „Im Monat Dhû Al-Hiddscha des Jahres 489 nach der Hidschra lebte ich in Mekka und trank reichlich vom Zamzam-Wasser. Jedes Mal, wenn ich davon trank, beabsichtigte ich damit Zuwachs an Wissen und Glauben. Allâh hat mir dann auch tatsächlich in dem Maße Wissen zuteilwerden lassen, wie ich es mir erbeten hatte. Leider vergaß ich dabei, um die praktische Umsetzung dieses Wissens zu bitten. Im Nachhinein wünschte ich mir, ich hätte beide Aspekte in meine Bitte eingeschlossen, damit Allâh mir sowohl das Wissen als auch die Kraft zu dessen Anwendung schenken würde. Doch es sollte anders sein. Meine Neigung zum Wissen war stärker ausgeprägt als mein Wille zur Tat. Wir bitten Allâh um Schutz und Erfolg durch Seine Gnade.“
 
Der Hâfidh Abû Hâzim Al-Abdûyî sagte: „Ich hörte Al-Hâkim Abû Abdullâh – den Imâm der Hadîth-Gelehrten seiner Zeit – sagen: ‚Ich trank vom Zamzam-Wasser und bat Allâh, mir gutes Schreiben zu gewähren.’“ Abû Al-Fadl ibn Al-Falakî Al-Hamadhânî sagte: „Das Buch ‚Târîch Nîsâbûriyîn‘, das Al-Hâkim Abû Abdullâh Ibn Al-Bayyi schrieb, war einer der Gründe, warum ich nach Nischapur reiste. Mir wurde berichtet, dass er vom Zamzam-Wasser mit der Absicht des Schreibens und Sammelns trank, und ihm wurde gutes Schreiben gewährt.“
 
In der Biographie von Schaich Yahyâ ibn Ahmad Al-Ansârî Al-Qurtubî heißt es, dass er vom Zamzam-Wasser trank, um den Qurân auswendig zu lernen, und es ihm in kürzester Zeit erleichtert wurde, ihn auswendig zu lernen.
 
In der Biographie von Al-Hâfidh Al-Balqînî heißt es, dass er über keine besonderen Kenntnisse der arabischen Sprache verfügte und dass er die Pilgerfahrt unternahm. Er trank vom Zamzam-Wasser mit der Absicht, die Sprache besser zu verstehen. Nach seiner Rückkehr widmete er sich intensiv dem Spracherwerb und wurde in kurzer Zeit ein versierter Arabist.
 
Ibn Hadschar sagte: „Es ist bekannt, dass Imâm As-Schâfiî vom Zamzam-Wasser trank, um seine Bogenschützfähigkeiten zu verbessern, und er traf tatsächlich neun von zehn Schüssen. Al-Hâkim Abû Abdullâh trank es, um seine Schreibkunst zu perfektionieren und andere Ziele zu erreichen, und wurde schließlich der beste Schreiber seiner Zeit. Man kann nicht zählen, wie viele Imâme es für verschiedene Dinge tranken, die sie dann erreichten. Al-Hâfidh Zainuddîn Al-Irâqî erzählte uns, dass er es für etwas trank und es dann erreichte.“
 
Al-Hâfidh Ibn Hadschar berichtete selbst: „Ich trank einmal vom Zamzam-Wasser und bat Allâh – damals stand ich am Anfang meines Hadîth-Studiums –, mir das Wissen und die Gedächtnisleistung von Ad-Dhahabî zu verleihen. Nach fast zwanzig Jahren pilgerte ich erneut und stellte fest, dass ich dieses Ziel bereits übertroffen hatte. Ich bat Ihn um eine noch höhere Stufe. Ich hoffe, dass Allâh meine Bitte erhört.“ As-Suyûtî sagte: „Es wurde von Schaich Al-Islâm Abû Al-Fadl Ibn Hadschar erzählt, dass er sagte: ‚Ich trank vom Zamzam-Wasser, um die Stufe von Ad-Dhahabî im Auswendiglernen zu erreichen. Nicht nur erreichte ich dieses Ziel, sondern übertraf es sogar.‘“
 
Es existieren zahlreiche Berichte von Gelehrten und Rechtschaffenen zu diesem Thema, sodass eine eigene Abhandlung zur Sammlung und Überprüfung dieser Aussagen durchaus denkbar wäre.
 
 
 
You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com?lctg=695464
If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here:
https://blogtrottr.com/unsubscribe/KVJTfy?lctg=695464&signature=c8eacc608f175b80448222db49ee378c6736a0cba7c25d5ee3c7b26227ed730f
Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 25 05:41AM

Artikel - Islamweb
Artikel - Islamweb
 
Die Rechtschaffenen und ihre intensive Anbetung w&#228;hrend des Haddsch
http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247255
May 25th 2026, 05:20
 
 
Fazit: Eine intensive Anbetung ist im Islâm erwünscht. Allâh sagt: „Haltet fest an dem, was Wir euch gegeben haben, und gedenkt dessen, was es enthält, auf dass ihr gottesfürchtig werden möget!“ (Koran 2:63). „Haltet fest an dem, was Wir euch gegeben haben und hört“ (Koran 2:93). Und Er sagt: „Und Wir schrieben ihm auf den Tafeln von allem eine Ermahnung und eine ausführliche Darlegung von allem. ‚So halte sie fest’“ (Koran 7:145). „O Yahyâ, nimm die Schrift mit (aller) Kraft“ (Koran 19:12).
 
Diese Kraft, Entschlossenheit und Festigkeit gewinnen umso mehr an Bedeutung, je bedeutsamer der Ort und die Zeit sind. Dies gilt in besonderem Maße für den großartigen Ritus des Haddsch. Du hast selbst erfahren, wie intensiv die Anbetungshandlungen unserer rechtschaffenen Vorfahren während der Pilgerfahrt waren. Sie waren sich der einzigartigen Bedeutung dieses Ortes und dieser Zeit bewusst und wussten, dass ihre guten Taten hier vervielfacht werden und ihre Anbetung hier einen höheren Wert besitzt als anderswo. Unser Prophet Muhammad (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) stand am Tag von Arafa vom Mittag bis zum Sonnenuntergang und flehte zu Allâh dem Erhabenen. Er widmete sich dem Gedenken Allâhs, dem Flehen um Vergebung, der Demut und erhob seine Hände in Gebeten. Sogar die Zügel seines Reittiers entglitten ihm zeitweise, doch er ließ sich davon nicht ablenken und er hielt sie mit einer Hand fest, während er die andere erhob. Keine Müdigkeit konnte ihn von seinem langen Stehen und Beten abhalten. Diese Ausdauer und Hingabe zeigen die Kraft der wahren Anbetung und die Freude, die sie bereitet.
 
Es ist auffällig, dass einige Pilger die Unverletzlichkeit der Zeit und des Ortes nicht beachten und sich nicht bewusst sind, dass sie ihr Haus, ihre Familie, ihr Vermögen und ihr Land verlassen haben, um Belohnung für das nächste Leben zu erlangen. Leider wird oft kein ausreichender Unterschied zwischen dem Zustand der Weihe und der Nichtweihe gemacht. Man sieht sie in belanglosen Gesprächen vertieft, Witze reißen und sich über andere lustig machen. Der Satan versucht, sie von ihrem eigentlichen Ziel abzulenken, indem er sie in weltliche Angelegenheiten verstrickt und zu Streitigkeiten verleitet. Es ist offensichtlich: Wer sich nicht mit dem Gehorsam gegenüber Allâh beschäftigt, wird unweigerlich in Sünden verfallen. Wie schön wäre es, wenn jeder Pilger sich von Anfang an fest vornehmen würde, seine Anbetung zu intensivieren und sich dazu zu zwingen, in der Hoffnung, zu den Angenommenen und Nahestehenden zu gehören!
 
Ibn Radschab sagte: „Die Salaf waren dafür bekannt, während des Haddsch regelmäßig freiwillige Gebete (Nawâfil) zu verrichten. Unser Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) pflegte während seiner Reisen stets Nachtgebete auf seinem Reittier zu verrichten, gefolgt vom Witr-Gebet.“ Dann erwähnte er einige der bereits oben aufgeführten Überlieferungen und sagte: „Friede sei mit ihren Seelen und Allâhs Barmherzigkeit mit ihnen. Der Unterschied zwischen uns und ihnen ist oft groß. Wie ein Dichter treffend bemerkte: ‚Sie stiegen in Mekka bei den haschimitischen Stämmen ab, während ich in der Ferne in den Ödlanden das entfernteste Lager aufschlug.’“
 
Ibn Muflih sagte: „Ein Mann übernachtete bei Imâm Ahmad und stellte Wasser neben ihn. Der Mann sagte: ‚Ich stand in der Nacht nicht auf und benutzte daher das Wasser nicht.‘ Als ich am Morgen aufwachte, sagte Ahmad zu mir: ‚Warum hast du das Wasser nicht benutzt?‘ Ich schämte mich und schwieg. Er sagte: ‚Subhanallâh! Subhanallâh! Ich habe noch nie von einem Hadîth-Gelehrten gehört, der in der Nacht nicht (zum Gebet) aufsteht.’“ Diese Geschichte ereignete sich auch mit einem anderen Mann, der sagte: „Ich bin auf Reisen.“ Ahmad sagte: „Auch wenn du auf Reisen bist. Masrûq vollzog den Haddsch und schlief nur in der Niederwerfung.“ Schaich Taqîyuddîn sagte: „Dies zeigt, dass es für die Gelehrten verpönt ist, die (freiwilligen) Nachtgebete zu unterlassen, auch wenn sie auf Reisen sind.“
 
O Pilger zum Haus Allâhs, vollziehe den Haddsch so, wie ihn die Rechtschaffenen vor dir vollzogen haben. Bemühe dich redlich um Anbetung und Gehorsam gegenüber Allâh. Diese Tage vergehen schnell. Nutze diese Gelegenheit, denn es ist ungewiss, ob du eine weitere Pilgerfahrt antreten wirst.
 
Fazit: Eine intensive Anbetung ist im Islâm erwünscht. Allâh sagt: „Haltet fest an dem, was Wir euch gegeben haben, und gedenkt dessen, was es enthält, auf dass ihr gottesfürchtig werden möget!“ (Koran 2:63). „Haltet fest an dem, was Wir euch gegeben haben und hört“ (Koran 2:93). Und Er sagt: „Und Wir schrieben ihm auf den Tafeln von allem eine Ermahnung und eine ausführliche Darlegung von allem. ‚So halte sie fest’“ (Koran 7:145). „O Yahyâ, nimm die Schrift mit (aller) Kraft“ (Koran 19:12).
 
Diese Kraft, Entschlossenheit und Festigkeit gewinnen umso mehr an Bedeutung, je bedeutsamer der Ort und die Zeit sind. Dies gilt in besonderem Maße für den großartigen Ritus des Haddsch. Du hast selbst erfahren, wie intensiv die Anbetungshandlungen unserer rechtschaffenen Vorfahren während der Pilgerfahrt waren. Sie waren sich der einzigartigen Bedeutung dieses Ortes und dieser Zeit bewusst und wussten, dass ihre guten Taten hier vervielfacht werden und ihre Anbetung hier einen höheren Wert besitzt als anderswo. Unser Prophet Muhammad (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) stand am Tag von Arafa vom Mittag bis zum Sonnenuntergang und flehte zu Allâh dem Erhabenen. Er widmete sich dem Gedenken Allâhs, dem Flehen um Vergebung, der Demut und erhob seine Hände in Gebeten. Sogar die Zügel seines Reittiers entglitten ihm zeitweise, doch er ließ sich davon nicht ablenken und er hielt sie mit einer Hand fest, während er die andere erhob. Keine Müdigkeit konnte ihn von seinem langen Stehen und Beten abhalten. Diese Ausdauer und Hingabe zeigen die Kraft der wahren Anbetung und die Freude, die sie bereitet.
 
Es ist auffällig, dass einige Pilger die Unverletzlichkeit der Zeit und des Ortes nicht beachten und sich nicht bewusst sind, dass sie ihr Haus, ihre Familie, ihr Vermögen und ihr Land verlassen haben, um Belohnung für das nächste Leben zu erlangen. Leider wird oft kein ausreichender Unterschied zwischen dem Zustand der Weihe und der Nichtweihe gemacht. Man sieht sie in belanglosen Gesprächen vertieft, Witze reißen und sich über andere lustig machen. Der Satan versucht, sie von ihrem eigentlichen Ziel abzulenken, indem er sie in weltliche Angelegenheiten verstrickt und zu Streitigkeiten verleitet. Es ist offensichtlich: Wer sich nicht mit dem Gehorsam gegenüber Allâh beschäftigt, wird unweigerlich in Sünden verfallen. Wie schön wäre es, wenn jeder Pilger sich von Anfang an fest vornehmen würde, seine Anbetung zu intensivieren und sich dazu zu zwingen, in der Hoffnung, zu den Angenommenen und Nahestehenden zu gehören!
 
Ibn Radschab sagte: „Die Salaf waren dafür bekannt, während des Haddsch regelmäßig freiwillige Gebete (Nawâfil) zu verrichten. Unser Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) pflegte während seiner Reisen stets Nachtgebete auf seinem Reittier zu verrichten, gefolgt vom Witr-Gebet.“ Dann erwähnte er einige der bereits oben aufgeführten Überlieferungen und sagte: „Friede sei mit ihren Seelen und Allâhs Barmherzigkeit mit ihnen. Der Unterschied zwischen uns und ihnen ist oft groß. Wie ein Dichter treffend bemerkte: ‚Sie stiegen in Mekka bei den haschimitischen Stämmen ab, während ich in der Ferne in den Ödlanden das entfernteste Lager aufschlug.’“
 
Ibn Muflih sagte: „Ein Mann übernachtete bei Imâm Ahmad und stellte Wasser neben ihn. Der Mann sagte: ‚Ich stand in der Nacht nicht auf und benutzte daher das Wasser nicht.‘ Als ich am Morgen aufwachte, sagte Ahmad zu mir: ‚Warum hast du das Wasser nicht benutzt?‘ Ich schämte mich und schwieg. Er sagte: ‚Subhanallâh! Subhanallâh! Ich habe noch nie von einem Hadîth-Gelehrten gehört, der in der Nacht nicht (zum Gebet) aufsteht.’“ Diese Geschichte ereignete sich auch mit einem anderen Mann, der sagte: „Ich bin auf Reisen.“ Ahmad sagte: „Auch wenn du auf Reisen bist. Masrûq vollzog den Haddsch und schlief nur in der Niederwerfung.“ Schaich Taqîyuddîn sagte: „Dies zeigt, dass es für die Gelehrten verpönt ist, die (freiwilligen) Nachtgebete zu unterlassen, auch wenn sie auf Reisen sind.“
 
O Pilger zum Haus Allâhs, vollziehe den Haddsch so, wie ihn die Rechtschaffenen vor dir vollzogen haben. Bemühe dich redlich um Anbetung und Gehorsam gegenüber Allâh. Diese Tage vergehen schnell. Nutze diese Gelegenheit, denn es ist ungewiss, ob du eine weitere Pilgerfahrt antreten wirst.
 
 
 
You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com?lctg=695464
If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here:
https://blogtrottr.com/unsubscribe/KVJTfy?lctg=695464&signature=c8eacc608f175b80448222db49ee378c6736a0cba7c25d5ee3c7b26227ed730f
Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 25 05:41AM

Artikel - Islamweb
Artikel - Islamweb
 
Die Rechtschaffenen und ihre intensive Anbetung w&#228;hrend des Haddsch:
http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247252
May 25th 2026, 05:19
 
 
6. A. Die Rechtschaffenen und ihre intensive Anbetung während des Haddsch:
 
Abû Ishâq As-Sabîî sagte: „Masrûq – Sohn von Al-Adschda – vollzog den Haddsch und schlief nur in der Niederwerfung (Sudschûd).“
 
Muhammad ibn Sauqa überlieferte von seinem Vater, dass er mit Al-Aswad den Haddsch vollzog. Wenn die Zeit für das rituelle Gebet kam, ließ er sein Reittier niederknien, selbst wenn es auf einem Stein war. Er sagte: „Er vollzog den Haddsch mehr als siebzig Mal.“ Damra ibn Rabîa sagte: „Wir vollzogen den Haddsch mit Al-Auzâî im Jahr 150 nach der Hidschra. Ich sah ihn weder nachts noch tagsüber in seinem Sänftenzelt liegen. Er betete, und wenn ihn der Schlaf übermannte, lehnte er sich an seinen Kamelsattel.“ Abdulazîz ibn Abû Hâzim sagte: „Safwân ibn Salîm reiste mit mir nach Mekka. Er ruhte nicht in der Kamelsänfte, bis er zurückkehrte.“ Muhammad ibn Ishâq sagte: „Abdurrahmân ibn Al-Aswad kam als Pilger zu uns. Einer seiner Füße schmerzte, dennoch stand er auf und betete die ganze Nacht auf einem Fuß. Dann betete er das Morgengebet mit der rituellen Waschung vom Ischâ-Gebet.“
 
Die Geschichte von Abdurrahmân und dass er achtzig Mal entweder zum Haddsch oder zur Umra reiste, ohne sie miteinander zu kombinieren, haben wir bereits erwähnt. Al-Hakam ibn Utaiba sagte: „Als Abdurrahmân ibn Al-Aswad im Sterben lag, weinte er. Man fragte ihn: ‚Was bringt dich zum Weinen?‘ Er sagte: ‚Reue um das Fasten und das Gebet!’“ Es heißt, dass er bis zu seinem Tod den Qurân rezitierte. Abû Yahyâ sagte: „Ich traf Salm ibn Sâlim auf dem Weg nach Mekka am Morgen. Ich sah ihn nur eine Nacht lang in seiner Kamelsänfte liegen. Er streckte seine Beine aus und setzte sich dann aufrecht hin.“ Nâfi sagte: „Ibn Umar (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) pflegte, wenn er in Mekka ankam, tagsüber fünf Mal den Tawâf zu vollziehen und nachts sieben Mal. Er liebte es, seinen Tawâf mit einer ungeraden Anzahl von Umläufen zu beenden.“
 
Al-Mughîra ibn Al-Hakîm As-San‘ânî pflegte zu Fuß aus dem Jemen den Haddsch zu vollziehen. Er hatte ein festes Pensum für die Nacht, in dem er jede Nacht ein Drittel des Qurâns las. So stand er auf und betete, bis er sein Pensum beendet hatte. Dann schloss er sich der Karawane an, wann immer er sie erreichte. Manchmal erreichte er sie erst am späten Nachmittag. Abû Bakr Muhammad ibn Wâsi – die Zierde der Qurânrezitatoren – betete die ganze Nacht in seiner Kamelsänfte auf dem Weg nach Mekka. Dabei machte er nur kleine Bewegungen, um das Gebet anzudeuten, und befahl seinem Kameltreiber, hinter ihm laut zu singen, damit dieser durch den Gesang abgelenkt war und nicht bemerkte, was er tat. Abû Sulaimân Al-Muktibu sagte: „Ich reiste mit Kurz Abû Abdullâh zum Haddsch nach Mekka. Wenn er anhielt, holte er sein Gewand hervor, legte es auf seinen Sattel und zog sich zum Gebet zurück. Wenn er das Blöken der Kamele hörte, kam er zurück.“
 
Sufyân ibn Uyaina überlieferte, dass Ibn Schubruma folgendes Gedicht gegenüber Ibn Hubaira vortrug: „Wenn du wolltest, könntest du wie Kurz Abû Abdullâh in seiner Anbetung sein, oder wie Ibn Târiq, der das Haus (Ka’ba) im Haram umläuft. Die Angst vor Allâh hat sie von den Freuden des Lebens abgehalten. Sie eilten zum Erlangen des Erfolgs und der Großzügigkeit.“ Ibn Hubaira fragte Sufyân: ‚Wer ist Kurz Abû Abdullâh und wer ist Ibn Târiq?‘ Er erwiderte: ‚Was Kurz Abû Abdullâh betrifft, so pflegte er, wenn er in Mekka ankam, Tag und Nacht den Tawâf zu vollziehen. Was Ibn Târiq betrifft, so pflegte er jeden Tag und jede Nacht siebzig Mal den Tawâf zu vollziehen.‘“ Sufyân überlieferte, dass Ibn Al-Mubârak Folgendes sagte: „Als ich in Basra ankam, hörte Schu‘ba von mir und kam zu mir. Er hörte sich dieses Gedicht an. Ich fragte: ‚Abû Bistâm, hörst du dir das wirklich an?‘ Er antwortete: ‚Selbst wenn du am äußersten Ende von Basra bei den Banû Yaschkur wärst, würde ich zu dir kommen, um dies von dir zu hören.‘“
 
Ibn Abû Schaiba widmete in seinem Werk „Musannaf“ ein ganzes Kapitel der Empfehlung, dass ein Pilger, sobald er Mekka betritt, nicht abreisen sollte, bevor er den gesamten Qurân rezitiert hat. Dabei erwähnte er Folgendes von Ibrâhîm An-Nachaî: „Sie fanden es erstrebenswert, nach Mekka zu kommen und erst abzureisen, wenn sie den Qurân vollständig rezitiert hatten.“ Al-Hasan sagte: „Dies galt sowohl für die große als auch für die kleine Pilgerfahrt. Man sollte nicht abreisen, bevor man den mitgebrachten Qurân vollständig gelesen hatte.“ Ibrâhîm sagte: „Alqama las den Qurân in einer Nacht in Mekka. Er vollzog sieben Mal den Tawâf um das Haus, ging dann zum Maqâm Ibrâhîm und betete dort. Er las die langen Sûras. Dann vollzog er sieben Mal den Tawâf, ging dann zum Maqâm Ibrâhîm und betete dort. Er las die mittleren Sûras. Dann vollzog er sieben Mal den Tawâf, ging dann zum Maqâm Ibrâhîm und betete dort. Dabei las er den Rest des Qurâns.“
 
Abû Al-Faradsch Al-Isfarâyînî sagte: „Al-Chatîb Al-Baghdadî war mit uns auf der Pilgerfahrt. Er pflegte jeden Tag kurz vor Sonnenuntergang den Qurân im Tartîl-Stil (langsame, melodische Rezitation) zu beenden. Dann versammelten sich die Menschen um ihn, während er auf seinem Reittier saß, und sagten: ‚Erzähl uns Hadîthe.‘ Und er erzählte ihnen Hadîthe.“
 
 
 
You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com?lctg=695464
If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here:
https://blogtrottr.com/unsubscribe/KVJTfy?lctg=695464&signature=c8eacc608f175b80448222db49ee378c6736a0cba7c25d5ee3c7b26227ed730f
Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 25 05:41AM

Artikel - Islamweb
Artikel - Islamweb
 
B Gro&#223;zügigkeit der Rechtschaffenen w&#228;hrend des Haddsch Teil 2
http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247270
May 25th 2026, 05:21
 
 
7.B Großzügigkeit der Rechtschaffenen während des Haddsch:
 
Fazit: Großzügigkeit, Geben, Schenken und Freigebigkeit gehören zu den lobenswerten Eigenschaften. Daher wird Allâh der Erhabene selbst mit der Eigenschaft der vollkommenen Freigebigkeit beschrieben. Der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken), sagte: „Wahrlich, Allâh ist freigebig und liebt die Freigebigkeit“ (At-Tirmidhî, Al-Bazzâr und andere von Sa‘d ibn Abû Waqqâs). Dieser Hadîth ist zwar in seiner Überlieferungskette umstritten, aber es gibt andere Hadîthe, die ihn stützen.
 
Der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) war der freigiebigste Mensch. In den beiden Sahîh-Sammlungen (Al-Buchârî und Muslim) wird von Anas überliefert, dass er sagte: „Der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) war der beste, der mutigste und der freigiebigste Mensch.“ Seine Freigebigkeit (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) vervielfachte sich in besonderen Zeiten und an besonderen Orten. Im langen Hadîth von Dschâbir über die Beschreibung des Haddsch des Propheten (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) heißt es: „Dann ging er zum Schlachtplatz und schlachtete dreiundsechzig Kamele mit seinen eigenen Händen. Dann übergab er an Alî und dieser schlachtete den Rest. So ließ er ihn am Schlachtopfer teilhaben. Dann befahl der Prophet, von jedem Kamel ein Stück Fleisch zu nehmen und in einen Topf zu legen. Es wurde gekocht, und sie aßen von dem Fleisch und tranken von der Brühe.“
 
Vergleiche das Opfer von hundert Kamelen durch den Propheten mit der heutigen Zeit, in der viele Menschen Schwierigkeiten haben, ein einziges Schaf zu opfern. Manche wählen sogar die weniger vorzuziehende Art des Haddsch, um das Schlachtopfer zu vermeiden!
 
Allâh hat diese Angelegenheiten in Seinem Buch erwähnt und den Haddsch zu einem Ort der gegenseitigen Unterstützung, des Gebens und der Empathie für andere gemacht, um die Bedürfnisse der Armen und Hungrigen zu stillen. Allâh der Erhabene sagt: „... damit sie (allerlei) Nutzen für sich erfahren und den Namen Allâhs an wohlbekannten Tagen über den aussprechen, womit Er sie an den Vierfüßlern unter dem Vieh versorgt hat. Esst (selbst) davon und gebt dem Elenden, dem Armen zu essen“ (Koran 22:28). „Wenn sie nun auf die Seite umgefallen sind, dann esst davon und gebt dem bescheidenen (Qâni) und dem fordernden (Armen, Mu‘tarr) zu essen. So haben Wir sie euch dienstbar gemacht, auf dass ihr dankbar sein möget“ (Koran 22:36). Der Qâni ist derjenige, der die Menschen trotz seines Hungers und seiner Armut nicht aufdringlich bittet, und der „Mu’tarr“ ist der Arme, der die Menschen um Almosen bittet.
 
Sei während des Haddsch eifrig im Geben, Schenken und in der Freigebigkeit. Dir gebührt die Ehre der Zeit, des Ortes und des Zustands. Zu den Formen des Gebens, Schenkens und der Freigebigkeit während des Haddsch gehören:
 
- Die Finanzierung des Haddsch für arme Menschen, die ihn sich nicht leisten können, und die Versorgung mit allem, was sie brauchen, so wie es die Rechtschaffenen taten.
 
- Das Spenden von Essen. Das Spenden von Essen hat einen großen Lohn. Allâh sagt: „und sie geben – obwohl man sie liebt – Speise zu essen einem Armen, einer Waisen und einem Gefangenen“ (Koran 76:8).
 
- Das Verteilen von kühlem Wasser, da es viel Gedränge und Durst gibt.
 
- Das Spenden von Geld: Das Spenden von Geld gehört zu den größten gottesdienstlichen Handlungen und den edelsten Taten. Es gibt sehr viele Verse und Hadîthe über den Vorzug des Spendens. Unter den Bedürftigen befinden sich die Armen und die Hilfesuchenden. Gibt man ihnen, so stillt man ihren Hunger, lindert ihre Not und macht sie vom Betteln unabhängig, selbst wenn es nur ein geringer Geldbetrag ist. Der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte: „Schützt euch vor dem Höllenfeuer, und sei es nur mit einer halben Dattel. Wer dies nicht kann, der soll es mit einem guten Wort tun.“
 
Ich möchte hinzufügen, dass es viele Formen des Gebens, Schenkens, der Freigebigkeit und des Großmuts während des Haddsch gibt. Wer sie aufrichtig sucht, dem wird Allâh sie gewähren. O ihr Pilger zum Haus Allâhs, vollzieht den Haddsch so, wie ihn die Rechtschaffenen vollzogen haben, so gebt und spendet. Hütet euch vor Geiz und Knauserei, denn das Spenden hat einen großen Effekt, um Unglück abzuwenden. Ibn Al-Qayyim sagte: „Das Spenden hat eine erstaunliche Wirkung, um verschiedene Arten von Unglück abzuwenden, selbst wenn es von einem Frevler, einem Ungerechten oder sogar einem Glaubensverweigerer geleistet wird. Denn Allâh der Erhabene wendet damit verschiedene Arten von Unglück ab. Dieses Wissen ist allgemein verbreitet und wird sowohl von Gelehrten als auch von einfachen Menschen erkannt. Es ist eine Erfahrung, die jeder Mensch auf der Erde gemacht hat und daher als wahr bestätigt.“
 
 
 
You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com?lctg=695464
If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here:
https://blogtrottr.com/unsubscribe/KVJTfy?lctg=695464&signature=c8eacc608f175b80448222db49ee378c6736a0cba7c25d5ee3c7b26227ed730f
Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 25 05:41AM

Artikel - Islamweb
Artikel - Islamweb
 
Gro&#223;zügigkeit der Rechtschaffenen w&#228;hrend des Haddsch Teil 1
http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247267
May 25th 2026, 05:21
 
 
Sulaimân ibn Ar-Rabî sagte: „Ich reiste mit einer Gruppe von frommen Leuten aus Basra nach Mekka. Wir sagten: ‚Bei Allâh, wir werden nicht zurückkehren, bis wir einen der Gefährten von Muhammad (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) getroffen haben, der uns einen Hadîth erzählt.‘ Wir fragten so lange, bis wir erfuhren, dass Abdullâh ibn Amr in den unteren Bereichen von Mekka verweilte. So gingen wir zu ihm, und wir sahen eine große Karawane mit dreihundert Reittieren, davon hundert Kamele und zweihundert Lasttiere. Wir fragten: ‚Wem gehört dieses Gepäck?‘ Sie antworteten: ‚Abdullâh ibn Amr.‘ Wir fragten verwundert: ‚Gehört all das ihm?‘ – denn es wurde uns berichtet, dass er ein sehr bescheidener Mensch ist. Sie entgegneten: ‚Was die hundert Reitkamele betrifft, so sind sie für seine Brüder, die er mit sich führt. Die zweihundert Lastkamele sind für Besucher aus anderen Städten und seine Gäste.‘ Wir waren darüber erstaunt! Sie sagten: ‚Wundert euch nicht darüber, denn Abdullâh ist ein reicher Mann, und er sieht es als seine Pflicht an, viel Proviant für diejenigen bereitzustellen, die bei ihm unterkommen.‘ Wir sagten: ‚Führt uns zu ihm.‘ Sie sagten: ‚Er befindet sich in der Harâm-Moschee.‘ So machten wir uns auf die Suche nach ihm, bis wir ihn hinter der Ka‘ba sitzend fanden, bekleidet mit zwei einfachen Tüchern und einem Turban, ohne Hemd, und seine Sandalen hatte er an seiner linken Seite aufgehängt.“
 
Mus‘ab ibn Thâbit sagte: „Bei Allâh, man berichtete, dass Hakîm ibn Hizâm am Tag von Arafa mit hundert Sklaven, hundert Kamelen, hundert Kühen und hundert Schafen eintraf und ausrief: ‚Dies alles ist für Allâh!‘ Er befreite die Sklaven und opferte die Tiere.“ Challâd ibn Abdurrahmân sagte: „Ich fragte Sa‘îd ibn Dschubair: ‚Wer gilt unter den Pilgern als der beste?‘ Er antwortete: ‚Derjenige, der Essen spendet und seine Zunge hütet.‘“ At-Thaurî sagte: „Wir hörten, dass dies zur Güte des Haddsch gehört.“ Ich möchte hinzufügen, dass dieser Hadîth in marfû-Form (Isnâd bis zum Propheten) überliefert wurde, aber nicht authentisch ist.
 
Mâlik ibn Anas sagte: „Sa’îd ibn Al-Musayyib pilgerte gemeinsam mit Ibn Harmala. Während Sa‘îd einen Widder opferte, schlachtete Ibn Harmala ein Kamel (oder eine Kuh) für sechs Dinar. Verwundert fragte Sa‘îd ihn: ‚Warum hast du uns nicht nachgeeifert?‘ Ibn Harmala antwortete: ‚Allâh sagt: »Und die Opferkamele haben Wir euch zu Kultzeichen Allâhs gemacht. An ihnen habt ihr (etwas) Gutes« (Koran 22:36). Ich wollte den Segen dort suchen, wo Allâh ihn mir versprochen hat.‘ Sa‘îd war von dieser Antwort so beeindruckt, dass er sie oft erzählte.“
 
Sufyân ibn Uyaina sagte: „Safwân ibn Salîm vollzog den Haddsch und hatte sieben Dinar bei sich. Er kaufte damit ein Kamel. Man sagte zu ihm erstaunt: ‚Du hast nur sieben Dinar und kaufst damit ein Kamel!‘ Er sagte: ‚Ich hörte Allâh den Erhabenen sagen: ‚Und die Opferkamele haben Wir euch zu Kultzeichen Allâhs gemacht. An ihnen habt ihr (etwas) Gutes (Koran 22:36).‘“ Ibrâhîm An-Nachaî sagte: „Alqama und Al-Aswad pflegten den Haddsch mit Abdullâh ibn Al-Hârith, dem Bruder von Al-Aschtar, zu vollziehen. Er versorgte sie mit allem, was sie brauchten.“ Muhammad ibn Sîrîn sagte: „Die Gefährten von Muhammad (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) unterstützten sich gegenseitig beim Haddsch und dies reichte ihnen aus.“
 
Alî ibn Al-Hasan ibn Schaqîq sagte: „Als die Pilgerzeit nahte, versammelten sich die Brüder von Abdullâh ibn Al-Mubârak aus Merv bei ihm und sagten: ‚Wir wollen dich begleiten, Abû Abdurrahmân.‘ Er entgegnete: ‚Bringt eure Reisegelder.‘ Er nahm ihre Reisegelder entgegen, verwahrte sie sicher in einer Truhe und mietete für sie Reittiere. Von Merv aus reisten sie nach Bagdad. Er verwöhnte sie mit den feinsten Speisen und Süßigkeiten. In Bagdad stattete er sie mit den schönsten Kleidern aus und führte sie schließlich in die Stadt des Gesandten Allâhs. In Medina erkundigte er sich bei jedem, welche Geschenke er für seine Angehörige mitbringen sollte und besorgte diese. Danach brachte er sie nach Mekka und tat dort das Gleiche. Nach der Pilgerfahrt in Mekka brachte er sie zurück nach Merv und versorgte sie weiterhin großzügig. Als sie in Merv ankamen, ließ er ihre Häuser renovieren und veranstaltete nach drei Tagen ein großes Festessen und schenkte ihnen Kleidung. Zum Schluss ließ er die Truhe bringen und öffnete sie. Er gab jedem seinen Reisegeldbeutel zurück, und auf jedem Beutel stand der Name des Besitzers drauf.“
 
Abdurrahmân ibn Umar sagte: „Abdurrahmân ibn Mahdî pflegte jedes Jahr den Haddsch zu vollziehen. Ich hörte ihn sagen: ‚Ich mag es nicht, die Haddsch-Zeit zu verpassen.‘ Abdurrahmân ibn Umar sagte: „Ich glaube, er pflegte während des Haddsch Vorräte zu beschaffen und Almosen zu geben.“
 
Amr ibn Qais sagte: „Chaithama ibn Abdurrahmân pilgerte in Begleitung einiger Gefährten. In der Nacht von Muzdalifa hörte er, wie ein Mann klagte, dass ein Mitglied des Stammes der Dscha‘far seine Reisemittel verloren hatte. Chaithama erkundigte sich nach dem genauen Aufenthaltsort des Betroffenen und ließ sich diesen zeigen. Am Nachmittag des Opferfestes begab er sich zu der angegebenen Stelle und erkundigte sich nach dem Mann. Es stellte sich heraus, dass er ihn nicht kannte. Nachdem er ihn gefunden hatte, fragte er ihn, was er verloren hatte. Dieser erzählte es ihm. Er überreichte ihm einen Beutel mit dreißig Dinar und Kleidung und sagte: ‚Bereite dich damit auf die Reise zu deiner Familie vor.‘“
 
Ibrâhîm Al-Harawî sagte: „Sa‘îd Al-Dschauharî vollzog den Haddsch und nahm vierhundert Pilger mit, abgesehen von seinem eigenen Gefolge. Er pilgerte mit ihnen. Zu den Pilgern zählten unter anderem Ismâ‘îl ibn Ayyâsch und Huschaim ibn Baschîr. Ich selbst nahm an dieser Pilgerfahrt während der Herrschaft von Hârûn Ar-Raschîd teil.“
 
 
 
You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com?lctg=695464
If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here:
https://blogtrottr.com/unsubscribe/KVJTfy?lctg=695464&signature=c8eacc608f175b80448222db49ee378c6736a0cba7c25d5ee3c7b26227ed730f
Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 25 05:41AM

Artikel - Islamweb
Artikel - Islamweb
 
Die Rechtschaffenen und das Wasser von Zamzam- Teil 2
http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247276
May 25th 2026, 05:22
 
 
Fazit: Im Sahîh Muslim wird von der Annahme des Islâm durch Abû Dharr folgendermaßen berichtet: Der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) fragte Abû Dharr: „Wie lange hältst du dich bereits hier auf?“ Dieser antwortete: ‚Seit dreißig Tagen und Nächten bin ich hier.‘ Der Prophet fragte weiter: „Wovon hast du dich ernährt?“ Abû Dharr erwiderte: „Ich habe nichts anderes zu mir genommen als Zamzam-Wasser. Dabei habe ich so sehr zugenommen, dass sich mein Bauch in Falten legte und ich keinerlei Hunger verspüre.“ Der Prophet bemerkte daraufhin: „Wahrlich, es ist gesegnet. Es ist eine nahrhafte Speise.“
 
Abû Bakr ibn Al-Arabî sagte: „Abû Dharr ernährte sich davon während der Nächte, die er in Mekka verbrachte, um den Propheten (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) zu treffen und von ihm zu hören. Er sagte: ‚Dabei habe ich so sehr zugenommen, dass sich mein Bauch in Falten legte.‘ Er wagte es nicht zu fragen und konnte sich weder zeigen noch offenbaren. Da versorgte ihn Allâh mit dem Zamzam-Wasser anstelle von Nahrung. Der Prophet teilte ihm mit, dass dies (dieser Segen, AdÜ) bis zu jenem Tag so geblieben sei und so bis zum Tag der Auferstehung für den sein werde, dessen Absicht rein und dessen Herz aufrichtig ist, der es nicht leugnet und es nicht aus reiner Neugier trinkt, denn Allâh ist mit denen, die sich auf Ihn verlassen, und Er entlarvt jene, die es nur ausprobieren wollen.“
 
Ibn Al-Qayyim sagte: „Das Zamzam-Wasser ist das beste Wasser, das edelste und wertvollste, das beliebteste und teuerste bei den Menschen. Es ist die Quelle, die Dschibrîl (Gabriel) freilegte, und Allâh gab es Ismâ‘îl zu trinken. Dschâbir ibn Abdullâh überlieferte vom Propheten (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken), dass er sagte: ‚Das Zamzam-Wasser ist für das, wofür es getrunken wird‘ (Ibn Mâdscha). Dieser Hadîth wurde von einigen Gelehrten aufgrund von Abdullâh ibn Al-Mu‘ammal – dem Überlieferer von Muhammad ibn Al-Munkadir – für schwach befunden. Wir überliefern jedoch von Abdullâh ibn Al-Mubârak, dass er bei seiner Pilgerfahrt zum Zamzam-Brunnen kam und sprach: ‚O Allâh, Ibn Abû Al-Mawâlî überlieferte uns von Muhammad ibn Al-Munkadir, und der von Dschâbir, dass der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte: »Das Zamzam-Wasser ist für das, wofür es getrunken wird.« Ich trinke es, um am Tag der Auferstehung nicht zu durstig zu sein.‘ Ibn Abû Al-Mawâlî ist vertrauenswürdig, daher ist der Hadîth hasan (gut). Einige Gelehrte haben ihn sogar für sahîh befunden, andere wiederum als maudû (erfunden). Beide Meinungen sind übertrieben. Ich selbst und andere haben das Zamzam-Wasser zur Heilung bei verschiedenen Krankheiten ausprobiert und erstaunliche Ergebnisse erlebt. Ich habe es zur Heilung mehrerer Krankheiten verwendet und bin mit Allâhs Erlaubnis gesund geworden. Ich habe auch Menschen beobachtet, die sich mehrere Tage, fast bis zu einem halben Monat oder länger, nur vom Zamzam-Wasser ernährt haben, ohne Hunger zu verspüren. Sie haben mit den Menschen zusammen den Tawâf durchgeführt wie jeder andere auch. Einer von ihnen berichtete mir, dass er manchmal bis zu vierzig Tage nur von Zamzam gelebt habe und dabei genug Kraft hatte, um mit seiner Frau Beischlaf zu üben, zu fasten und mehrfach den Tawâf durchzuführen.“
 
Ibn Qayyim sagte auch: „Während meines Aufenthalts in Mekka wurde ich von mehreren Krankheiten geplagt. Da es dort weder Ärzte noch Medikamente gab, wie ich sie aus anderen Städten kannte, behandelte ich mich mit Honig und Zamzam-Wasser. Erstaunlicherweise führte diese Behandlung zu einer vollständigen Genesung.“
 
Ibn Hadschar sagte zu Al-Buchârîs Überschrift „Kapitel: Was über Zamzam überliefert wurde“: „Seine Worte ‚Kapitel: Was über Zamzam überliefert wurde‘ scheint er andeuten zu wollen, dass ihm kein Hadîth über die Vorzüge von Zamzam vorlag, der seinen strengen Kriterien vollständig entsprach. In Muslim wird jedoch im Hadîth von Abû Dharr erwähnt, dass Zamzam als nahrhaftes Essen dient. At-Tayâlisî fügt in seiner Überlieferung, die Muslim ebenfalls verzeichnet hat, hinzu: ‚Und Heilung für Krankheiten.‘ In Al-Mustadrak wird von Ibn Abbâs ein marfû-Hadîth (Kette bis zum Propheten) überliefert: ‚Das Zamzam-Wasser ist für das, wofür es getrunken wird.‘ Die Überlieferer sind vertrauenswürdig, aber Uneinigkeit gibt es in der mursal- und mausûl-Form des Hadîth, wobei die mursal-Form authentischer ist. Es gibt einen unterstützenden Hadîth von Dschâbir, der bekannter ist. Dieser wurde von As-Schâfiî und Ibn Mâdscha verzeichnet. Mit Ausnahme von Abdullâh ibn Al-Mu‘ammal Al-Makkî sind die Überlieferer vertrauenswürdig. Al-Uqailî erwähnte, dass er der einzige Überlieferer dieses Hadîth ist. Aber er wurde auch von anderen überliefert: bei Al-Baihaqî von Ibrâhîm ibn Tahmân und von Hamza Az-Zayyât, beide von Abû Az-Zubair und dieser von Dschâbir. In den Fawâ‘id von Ibn Al-Muqrî wird er von Suwaid ibn Sa‘îd, von Ibn Al-Mubârak, von Ibn Abû Al-Mawâlî, von Ibn Al-Munkadir, von Dschâbir überliefert. Ad-Dimyâtî behauptete, dass er den Bedingungen eines Sahîh entspricht, was in Bezug auf die Überlieferer auch stimmt. Doch Suwaid – obwohl Imâm Muslim Hadîthe von ihm überlieferte – vermischte Hadîthe und wurde kritisiert. Mit ihm im Isnâd ist die Überlieferung schâdh. Die von Ibn Al-Mubârak überlieferte Version von Ibn Al-Mu‘ammal ist die zuverlässigere. Ich habe darüber eine eigene Abhandlung geschrieben. Allâh weiß es am besten.“
 
Der Hadîth von Dschâbir ibn Abdullâh ist der längste Hadîth über die Beschreibung des Haddsch des Propheten (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) und zugleich eine Grundlage in diesem Kapitel. Darin heißt es: „Dann ritt der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) und eilte zum Haus (Ka’ba). Er betete das Mittagsgebet in Mekka und ging dann zu den Banû Abdulmuttalib, die Wasser von Zamzam schöpften. Er sagte: ‚Macht Platz, Banû Abdulmuttalib! Wenn die Menschen euch nicht das Wasserschöpfen streitig machen würden, würde ich mit euch schöpfen.‘ Sie reichten ihm einen Eimer, und er trank daraus.“
 
Der Segen des Zamzam-Wassers beschränkt sich nicht auf das Trinken, sondern umfasst auch das Waschen damit zur Heilung. In einem Hadîth von Al-Buchârî heißt es, dass Abû Dschamra Ad-Dabî sagte: „Ich saß mit Ibn Abbâs in Mekka zusammen und bekam Fieber. Ibn Abbâs sagte: ‚Ich werde das Fieber mit dem Zamzam-Wasser abkühlen, denn der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte: »Das Fieber ist ein Hauch der Hölle. So kühlt es mit Wasser.« Oder er sagte: »Mit Zamzam-Wasser.« Hammâm war sich nicht sicher.“
 
Abdullâh ibn Ahmad ibn Hanbal sagte: „Ich sah ihn (seinen Vater Ahmad ibn Hanbal) mehrmals vom Zamzam-Wasser trinken, um sich damit zu heilen, und er wusch sich damit die Hände und das Gesicht. Er beschränkte sich dabei auf das, was vom Propheten (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) und den rechtschaffenen Salaf überliefert wurde.“
 
Hierzu eine Anekdote: Al-Humaîdî berichtete: „Wir saßen bei Sufyân ibn Uyaina, während er uns den Hadîth ‚Das Zamzam-Wasser ist für das, wofür es getrunken wird‘ erzählte. Ein Mann stand vom Sitzkreis auf, kam zurück und fragte: ‚O Abû Muhammad, ist der Hadîth, den du uns über Zamzam erzählt hast, authentisch?‘ Sufyân erwiderte: ‚Ja.‘ Der Mann sagte: ‚Ich habe gerade einen Eimer voll Zamzam getrunken, damit du mir hundert Hadîthe erzählst!‘ Sufyân sagte: ‚Setz dich.‘ Der Mann setzte sich und Sufyân erzählte ihm hundert Hadîthe.“
 
Manche behaupten, die segensreiche Wirkung des Zamzam-Wassers sei auf seinen Ursprungsort beschränkt und verändere sich beim Transport. Diese Annahme ist jedoch unbegründet. Zahlreiche Überlieferungen von rechtschaffenen Vorfahren belegen den Transport von Zamzam-Wasser. Was die marfû-Hadîthe betrifft, so gilt keiner davon als authentisch. Schaich Al-Islâm Ibn Taimiyya sagte: „Wer etwas vom Zamzam-Wasser transportiert, dem ist dies erlaubt. Die Salaf pflegten es zu transportieren.“
 
Zum Abschluss noch eine nützliche Information: Folgender Hadîth ist nicht authentisch:
 
Ibn Mâdscha (Nr. 2061), Abdurrazzâq (Nr. 9111), At-Tabarânî in „Al-Kabîr“ (Nr. 11246) und Ad-Dâraqutnî (Nr. 2736, mit einem Tahqîq von At-Turkî) und andere überlieferten von Muhammad ibn Abdurrahmân ibn Abû Bakr, dass er sagte: „Ich saß bei Ibn Abbâs. Ein Mann kam zu ihm und Ibn Abbâs fragte: ‚Woher kommst du?‘ Der Mann antwortete: ‚Von Zamzam.‘ Ibn Abbâs fragte: ‚Hast du davon getrunken, wie es sich gehört?‘ Der Mann fragte: ‚Wie?‘ Er entgegnete: ‚Wenn du davon trinkst, so wende dich der Ka’ba zu, erwähne den Namen Allâhs, atme dreimal tief ein und trinke dich satt. Sobald du fertig bist, preise Allâh den Erhabenen. Denn der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte: »Ein Zeichen, das zwischen uns und den Heuchlern unterscheidet, ist, dass sie sich nicht an Zamzam satt trinken.«‘“
 
Dieser Hadîth ist nicht authentisch, da er Widersprüche und Unstimmigkeiten enthält. Wer ihn für authentisch befunden hat, irrt sich leider. Allâh weiß es am besten.
 
 
 
You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com?lctg=695464
If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here:
https://blogtrottr.com/unsubscribe/KVJTfy?lctg=695464&signature=c8eacc608f175b80448222db49ee378c6736a0cba7c25d5ee3c7b26227ed730f
Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 25 05:41AM

Artikel - Islamweb
Artikel - Islamweb
 
Die Rechtschaffenen und der Tag von Arafa Teil 2
http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247282
May 25th 2026, 05:22
 
 
Unser Prophet Muhammad (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) stand am Tag von Arafa vom Mittag bis zum Sonnenuntergang und flehte zu Allâh dem Erhabenen. Er widmete sich dem Gedenken Allâhs, dem Flehen um Vergebung, der Demut und erhob seine Hände in Gebeten. Sogar die Zügel seines Reittiers entglitten ihm zeitweise, doch er ließ sich davon nicht ablenken und hielt sie mit einer Hand fest, während er die andere erhob. Keine Müdigkeit konnte ihn von seinem langen Stehen und Beten abhalten. Diese Ausdauer und Hingabe zeigen die Kraft der wahren Anbetung und die Freude, die sie bereitet.
 
Von Dschâbir (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) wird überliefert, dass er sagte: „Dann ritt der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) und kam zum Ort des Verweilens (in Arafa). Er richtete den Rücken seines Kamels Al-Qaswâ zu den Felsen, ließ den Weg von denen nehmen, die zu Fuß gingen und wandte sich der Qibla (Gebetsrichtung) zu. Er stand dort, bis die Sonne untergegangen war; das Abendrot verblasste etwas und die Sonne verschwand schließlich vollständig.“ Im Hadîth von Usâma ibn Zaid heißt es: „Ich ritt hinter dem Propheten (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) in Arafa. Er erhob seine Hände zum Bittgebet. Sein Kamel wurde unruhig, sodass die Zügel herunterfielen. Er nahm die Zügel mit einer Hand, während er die andere zum Bittgebet erhoben hielt.“
 
Das Fasten hat am Tag von Arafa einen besonderen Vorzug und tilgt zwei Jahre an Sünden, wie es im Sahîh Muslim von Abû Qatâda Al-Ansârî (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) überliefert wird: „Der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) wurde über das Fasten am Tag von Arafa gefragt und sagte: ‚Es tilgt die Sünden des vergangenen Jahres und des kommenden Jahres.‘“ Für Pilger ist es jedoch nicht Sunna, an diesem Tag zu fasten, damit er Kraft für das Bittgebet hat. As-Schâfiî (möge Allâh ihm barmherzig sein) sagte: „Es ist mir lieber, wenn der Pilger am Tag von Arafa nicht fastet. Denn der Gesandte Allâhs fastete am Tag von Arafa nicht. Das Gute liegt in allem, was der Gesandte Allâhs tat. Wer daher nicht fastet, hat mehr Kraft für das Bittgebet als der Fastende, und das beste Bittgebet ist am Tag von Arafa.“ Ibn Abdulbarr sagte: „Das Wort von As-Schâfiî ist das beste in dieser Angelegenheit.“
 
In den beiden Sahîh-Sammlungen wird von Umm Al-Fadl bint Al-Hârith überliefert, dass die Menschen am Tag von Arafa uneins darüber waren, ob der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) fastete. Einige sagten: „Er fastet.“ Andere sagten: „Er fastet nicht.“ Sie schickte ihm einen Becher Milch, während er auf seinem Kamel saß, und er trank sie.
 
Mein Bruder, du siehst, in welch tiefster Ehrfurcht und Demut der Prophet an diesem Tag war. Die Berichte der Rechtschaffenen erzählen dir von diesem erhabenen Ereignis. Stell dir vor: Demut und Unterwerfung, Bittgebete und Bedürftigkeit, Tränen der Gottesfurcht und aufrichtiges Flehen erfüllten die Herzen der Gläubigen. Allâh selbst rühmt sich vor den Engeln mit Seinen Dienern in Arafa: „Seht euch Meine Diener an, zerzaust und staubbedeckt. Was wollen diese?“ Allâhu akbar!
 
Welchen Anteil hast du an diesem großen Segen? Wo sind deine Demut und dein Bittgebet? Wo sind deine Tränen der Reue, dein Gottesbewusstsein und deine Unterwerfung vor Allâh dem Erhabenen? Was ist das für eine Hartherzigkeit bei einigen Pilgern, die es wagen, Allâh an diesen erhabenen Tagen ungehorsam zu sein? Wie viele Handlungen sehen wir während des Haddsch, die wir im Alltag bei anderen verurteilen würden? Und wie viel schwerer wiegt es, wenn diese Handlungen während der Pilgerfahrt begangen werden? Dazu gehören:
 
- Das Besteigen des Berges Arafa, das Beten darauf, die Segnungssuche (Tabarruk) daran und das Anbringen von Stoffen oder Zetteln als Beweis für den Besuch – all diese Praktiken sind unerlaubte Neuerungen. Der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) hat dergleichen nicht getan. In religiösen Angelegenheiten gilt der Grundsatz, dass wir uns ausschließlich auf das beschränken, was uns überliefert wurde, und zwar solange wir keinen eindeutigen Beweis für die Erlaubtheit einer Handlung haben.
 
- Rauchen. Leider ist dies unter den Pilgern weit verbreitet.
 
- Betteln und Bitten der Menschen um Almosen. Im Sahîh Al-Buchârî wird von Ibn Abbâs (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) überliefert, dass er sagte: „Die Bewohner des Jemen pflegten den Haddsch zu vollziehen, ohne Proviant mitzunehmen. Sie sagten: ‚Wir verlassen uns auf Allâh.‘ In Mekka aber bettelten sie die Menschen an. Daher offenbarte Allâh den Vers: ‚Und versorgt euch mit Reisevorrat, doch der beste Vorrat ist die Gottesfurcht’ (Koran 2:197).“ Wir haben bereits erwähnt, dass Al-Fudail ibn Iyâd einen Mann sah, der in Arafa (die Menschen) um etwas bat, und zu ihm sagte: „Wen ersuchst du an diesem Ort um Hilfe außer Allâh?“
 
O ihr Pilger zum Haus Allâhs, vollzieht den Haddsch so, wie ihn die Rechtschaffenen vollzogen haben, und ehrt die Riten Allâhs. Erkennt den Wert und die Bedeutung dieses Tages an und vermehrt darin das Gedenken Allâhs, die Bittgebete und die Reue. Hütet euch vor nutzlosem Gerede. Nutze diese wenigen Stunden, die bald vergehen werden und dann nie wiederkehren. So beeilt euch!
 
Eine schöne Bemerkung: Der Gelehrte und Schriftsteller Alî At-Tantâwî sagte: „Wenn Nichtmuslime an dieser Veranstaltung teilnehmen dürften, würde ich den Vereinten Nationen vorschlagen, Vertreter einzuladen, die sich für Gleichheit und gegen Rassismus einsetzen. Sie sollten dieses einzigartige Ereignis mit eigenen Augen sehen! Es ist ein einzigartiger Anblick, der seinesgleichen sucht und der nie wieder zu sehen sein wird. Von hier aus verkündete der Prophet Muhammad (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) die universellen Menschenrechte, mehr als ein Jahrtausend bevor die Französische Revolution sie formulierte. Seine Taten gingen seinen Worten voraus, während die Verfechter der Französischen Revolution ihre Ideale eher verkündeten als lebten. Als er während der Abschieds-Haddsch vor der größten muslimischen Versammlung seiner Zeit (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) stand, bekräftigte er den Schutz von Leben, Vermögen und Ehre und das Verbot, sie zu verletzen. Er sagte, dass die Menschen gleich seien: ‚Ihr alle stammt von Adam ab, und Adam wurde aus Erde erschaffen.‘ Niemand darf sich über andere erheben, denn Allâh hat nicht den einen aus Gold und den anderen aus Erde erschaffen, sondern alle Menschen wurden aus derselben Erde erschaffen und Er wird sie dorthin zurückführen, dann zum Ort der Abrechnung, dann zur Belohnung oder Bestrafung. Er lehnte die Vorstellung ab, dass Adel von Abstammung, Reichtum oder ererbtem Status abhängt. Wahrer Adel entsteht durch eigene Tugenden und Taten, nicht durch Familie, Stamm, Reichtum oder Vermögen: ‚Gewiss, der geehrteste von euch bei Allâh ist der gottesfürchtigste von euch‘ (Koran 49:13).“
 
 
 
You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com?lctg=695464
If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here:
https://blogtrottr.com/unsubscribe/KVJTfy?lctg=695464&signature=c8eacc608f175b80448222db49ee378c6736a0cba7c25d5ee3c7b26227ed730f
Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 25 05:41AM

Artikel - Islamweb
Artikel - Islamweb
 
Die Rechtschaffenen und der Tag von Arafa Teil 1
http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247279
May 25th 2026, 05:22
 
 
Im Hadîth von Sâlim ibn Abdullâh heißt es: „Abdulmalik schrieb an Al-Haddschâdsch, dass er Ibn Umar während des Haddsch nicht widersprechen solle. Ibn Umar (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) kam mit mir (seinem Sohn Sâlim, AdÜ) am Tag von Arafa, als die Sonne ihren Zenit überschritten hatte, zum Zelt von Al-Haddschâdsch und rief nach ihm. Al-Haddschâdsch kam heraus, bekleidet mit einem gelblichen Umhang, und fragte: ‚Was ist los, Abû Abdurrahmân?‘ Ibn Umar sagte: ‚Wir müssen aufbrechen, wenn du die Sunna befolgen willst.‘ Al-Haddschâdsch fragte: ‚Zu dieser Stunde?‘ Ibn Umar antwortete: ‚Ja.‘ Al-Haddschâdsch sagte: ‚So warte auf mich, bis ich Wasser über meinen Kopf gegossen (ein Bad genommen, AdÜ) habe und herauskomme.‘ Ibn Umar stieg ab, bis Al-Haddschâdsch herauskam und zwischen mir und meinem Vater (Ibn Umar) ging. Ich sagte: ‚Wenn du die Sunna befolgen willst, dann halte die Chutba (Predigt) kurz und beeile dich mit dem Verweilen (in Arafa)!' Al-Haddschâdsch blickte Abdullâh ibn Umar an. Als Abdullâh ibn Umar dies bemerkte, sagte er: ‚Er hat Recht.‘“
 
Dâwûd ibn Abû Âsim sagte: „Ich stand mit Sâlim ibn Abdullâh in Arafa und beobachtete, was er tat. Er war mit Dhikr und Bittgebeten beschäftigt, bis die Menschen aufbrachen.“ Ibn Al-Mubârak sagte: „Ich kam am Abend von Arafa zu Sufyân At-Thaurî. Er kniete da, die Augen voller Tränen. Als er mich sah, fragte ich ihn: ‚Wer von den Anwesenden befindet sich in der größten Not?‘ Sufyân antwortete: ‚Wer die Hoffnung auf Allâhs Vergebung aufgegeben hat.‘“ Von Al-Fudail ibn Iyâd wird überliefert, dass er das Schluchzen und Weinen der Menschen am Abend von Arafa sah und fragte: „Stellt euch vor, um die Not zu lindern würden diese Menschen zu einem Mann gehen und ihn um einen Danq (ein Sechstel Dirham) bitten, würde er sie abweisen?“ Sie sagten: „Nein.“ Er sagte: „Bei Allâh, die Vergebung bei Allâh ist leichter zu erlangen als die Erfüllung einer Bitte eines Mannes um ein Danq.“
 
Umar ibn Al-Ward berichtete: „Atâ ibn Abû Rabâh sagte zu mir: ‚Wenn du es schaffst, dich am Abend von Arafa zurückzuziehen, dann tu es.‘“ Hakîm ibn Hizâm (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) pflegte in Arafa zu stehen. Er hatte hundert Kamele und hundert Sklaven bei sich. Er befreite seine Sklaven, und die Menschen weinten und beteten laut und sagten: „O unser Herr, dies ist Dein Diener, der seine Sklaven befreit hat, und wir sind Deine Sklaven. So befreie uns.“ Einmal geschah Ähnliches mit den Menschen bei Ar-Raschîd. Ya‘lâ ibn Harmala sagte: „Al-Haddschâdsch hielt am Tag von Arafa eine Rede in Arafa und sprach lange. Abdullâh ibn Umar sagte: ‚Wahrlich, dieser Tag ist ein Tag des Gedenkens (Dhikr).‘ Al-Haddschâdsch fuhr fort. Abdullâh wiederholte dies zwei- oder dreimal und sagte dann: ‚Nâfi, rufe zum Gebet!‘ Al-Haddschâdsch stieg ab.“ Von Sâlim wird überliefert, dass Sa‘îd ibn Dschubair am Tag von Arafa das Fasten brach, um Kraft für das Bittgebet zu haben.
 
Abdullâh ibn Bakr Al-Muzanî sagte: „Ich verließ Arafa mit meinem Vater. Er sagte zu mir: ‚Mein Sohn, wenn ich nicht unter ihnen wäre, würde ich hoffen, dass ihnen vergeben wird.‘“ Ad-Dhahabî sagte äußerte sich dazu wie folgt: „So sollte der Diener sein eigenes Ego betrachten und es geringschätzen.“ Bischr ibn Al-Hârith sagte: „Al-Fudail ibn Iyâd sah einen Mann, der in Arafa (die Menschen) um etwas bat, und sagte zu ihm: ‚Wen ersuchst du an diesem Ort um Hilfe außer Allâh?“ Sâlim ibn Abdullâh ibn Umar sah einen Bettler, der die Menschen in Arafa um Almosen bat. Sâlim sagte zu ihm: „O Schwacher, bittest du heute wirklich von jemandem außer Allâh den Allmächtigen?“
 
Ibn Radschab sagte: „Die Zustände der Wahrhaftigen in Arafa waren unterschiedlich. Manche von ihnen wurden von Angst oder Scham überwältigt: Mutarrif ibn Abdullâh und Bakr Al-Muzanî standen in Arafa. Einer von ihnen sagte: ‚O Allâh, weise die Menschen in Arafa nicht meinetwegen ab.‘ Der andere sagte: ‚Welch ein ehrwürdiger Ort und welch eine Hoffnung auf Allâh! Wenn ich nur nicht unter ihnen wäre!‘ Al-Fudail stand in Arafa und die Menschen beteten. Er weinte wie eine Mutter, die ihr Kind verloren hat. Das Weinen hinderte ihn am Beten. Als die Sonne fast untergegangen war, erhob er seinen Kopf zum Himmel und sagte: ‚Wie schlecht bin ich doch, auch wenn Du mir verzeihst.‘ Einige der Wissenden klammerten sich in Arafa an die Hoffnung. Ibn Al-Mubârak sagte: ‚Ich kam am Abend von Arafa zu Sufyân At-Thaurî. Er kniete da, die Augen voller Tränen. Als er mich sah, fragte ich ihn: »Wer von den Anwesenden befindet sich in der größten Not?« Sufyân antwortete: »Wer die Hoffnung auf Allâhs Vergebung aufgegeben hat.«‘“
 
Fazit: Der Tag von Arafa ist ein ehrfurchtgebietender Tag, ein großartiges Ereignis und eine edle Gelegenheit. Es gibt keinen größeren Anblick auf der Welt als diesen. Âischa überlieferte, dass der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte: „Es gibt keinen Tag, an dem Allâh mehr Menschen aus dem Höllenfeuer befreit als am Tag von Arafa. Er kommt (den Menschen) nahe und rühmt sich vor den Engeln mit ihnen und sagt: ‚Was wollen diese?‘“ An-Nawawî sagte: „Dieser Hadîth weist deutlich auf den Vorzug des Tages von Arafa hin, und so ist es auch.“
 
An diesem Tag und an diesem Ort offenbarte Allâh der Erhabene den Vers: „Heute habe Ich euch eure Religion vervollkommnet und Meine Gunst an euch vollendet, und Ich bin mit dem Islâm als Religion für euch zufrieden“ (Koran 5:3). In den beiden Sahîh-Sammlungen (Al-Buchârî und Muslim) wird von Umar ibn Al-Chattâb überliefert, dass ein Jude zu ihm sagte: „Befehlshaber der Gläubigen, es gibt einen Vers in eurem Buch, den ihr rezitiert. Wäre er uns Juden offenbart, hätten wir diesen Tag zu einem Feiertag gemacht.“ Umar fragte: „Welcher Vers?“ Er erwiderte: „Heute habe Ich euch eure Religion vervollkommnet und Meine Gunst an euch vollendet, und Ich bin mit dem Islâm als Religion für euch zufrieden.“ Umar sagte: „Wir wissen, an welchem Tag und an welchem Ort diese Verse dem Propheten (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) offenbart wurden, und zwar als er an einem Freitag in Arafa stand.“
 
An diesem Tag und an diesem Ort hielt der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) eine eindringliche Predigt, die die wichtigsten Grundsätze und Ziele des Islâm zusammenfasste. Es waren Worte des Abschieds in ihrer Formulierung, Bedeutung, Vollständigkeit und Prägnanz. Die Menschen waren tief beeindruckt von seiner Redekunst. Er betonte zuallererst das Verbot des Götzendienstes, der vor dem Islâm weit verbreitet war. Sein zentraler Gedanke war das Einssein Allâh: „Lâ ilâha illallâh – „Es gibt keinen Gott außer Allâh.“ Dieses Glaubensbekenntnis ist das Herzstück des Islâm und lehnt alle anderen Götter ab.
 
Nur ein Haddsch, der auf dem reinen Glauben an die Einheit Gottes (Tauhîd) basiert und jede Form von Götzendienst (Schirk) ablehnt, hat wahren Wert. Wer also während des Haddsch – einer der zentralen religiösen Handlungen des Islâm – sagt: „Hilf, o Gesandter Allâhs!“ oder „Hilf, o Alî!“ oder für etwas anderes als Allâh schlachtet und verstorbene Allâh Nahestehende und rechtschaffene Menschen zum Vermittler nimmt und sie neben Allâh anruft, der hat nicht begriffen, dass der Haddsch ursprünglich dazu bestimmt ist, das Einssein Allâhs zu bekräftigen. Allâh sagt: „Und als Wir Ibrâhîm (Abraham) die Stelle des Hauses zuwiesen: ‚Geselle Mir nichts bei und reinige Mein Haus für die den Umlauf Vollziehenden, die aufrecht Stehenden, sich Verbeugenden und die sich Niederwerfenden‘“ (Koran 22:26).
 
 
 
You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com?lctg=695464
If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here:
https://blogtrottr.com/unsubscribe/KVJTfy?lctg=695464&signature=c8eacc608f175b80448222db49ee378c6736a0cba7c25d5ee3c7b26227ed730f
Sie erhalten diese Zusammenfassung, weil sie Benachrichtigungen von dieser Gruppe abonniert haben. Sie können Ihre Einstellungen auf der Seite mit den Einstellungen für die Gruppenmitgliedschaft ändern.
Wenn Sie sich von dieser Gruppe abmelden und keine E-Mails mehr von dieser Gruppe erhalten möchten, senden Sie eine E-Mail an 76j4725235b235b891248jv1+unsubscribe@googlegroups.com.