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Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: Mar 12 07:42AM Artikel - Islamweb Artikel - Islamweb Warum fasten wir? http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=153051 Mar 12th 2025, 06:53 Allâh, der Erhabene, hat uns das Fasten nicht deswegen vorgeschrieben, damit wir uns selbst mit Hunger und Durst quälen, sondern vielmehr liegen darin Weisheiten und viele Vorteile. Dazu gehören: Das Erlangen von Gottesfurcht: Als Allâh uns das Fasten auferlegt hat, hat Er es mit Gottesfurcht verknüpft: „Vielleicht werdet ihr gottesfürchtig." (Sûra 2:183) Er machte die Gottesfurcht also zur Konsequenz des Fastens. Dschâbir (möge Allah mit ihm zufrieden sein) sagte: Wenn du fastest, dann sollen sich dein Gehör, dein Auge und deine Zunge der Verleumdung enthalten. Unterlass die Kränkung der Nachbarn. Es sollen an dir Ruhe und Ernst zu sehen sein. Die Tage, an denen du fastest, sollen nicht den Tagen gleichen, an denen du nicht fastest. Wer aber während des Fastens Verbotenes begeht, dessen Fasten ist zweifelsohne von geringem Wert, denn wer fastet und trotzdem sündigt, ist sicher kein Gottesfürchtiger. Der Gesandte Allâhs (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte: „Wer sich dem schädlichen Gerede, den diesem entsprechenden Taten und der Torheit nicht enthält, der braucht sich auch nicht mehr wegen Allâh des Essens und Trinkens enthalten." (Al-Buchârî) Sich vor Sünden in Acht nehmen: Zu den Vorteilen und Weisheiten des Fastens gehört ferner, dass der Mensch dadurch seine Seele und seinen Körper vor Sünden bewahrt und sie meidet, damit er richtig fastet und er sich daran gewöhnt, sich stets von verbotenen Taten fernzuhalten. Wenn der Mensch Hunger hat, dann sind viele Sinne davon betroffen. Doch wenn der Mensch satt ist, dann dürsten seine Zunge, seine Augen, seine Hände und sein Geschlechtsteil. Auf diese Weise führt das Fasten zu einer Überwältigung des Teufels, zu einem Bruch mit den Begierden und ist ein Schutz für den Körper. Fasten als Diät für den Körper: Zur Allweisheit Allâhs gehört, dass das Fasten eine Diät für den Körper ist. Diese Art der Diät ist sicherlich eines der wirkungsvollsten Heilmittel, denn das Fasten immunisiert und stärkt den Körper. Dazu verleiht es ihm Geduld und Standhaftigkeit gegen Hunger und Durst, so dass - wenn er dies einmal erleiden sollte - er dem standhalten kann, was für ihn ein großer Nutzen ist. Die Erinnerung an die Armen und die Hungernden: Eine der Weisheiten des Fastens ist, dass sich der Fastende besser in die Lage der Armen hineinversetzen kann, wenn er den Schmerz des Hungers verspürt, und sich somit ihnen gegenüber freundlich verhält. Er speist sie dann bereitwilliger, denn schließlich ist es nicht dasselbe, nur vom Hunger zu hören oder ihn am eigenen Leib zu erfahren. Wenn der Mensch Hunger spürt, wendet er sich Allâh zu und bittet Ihn um Hilfe, wie es in dem folgenden Hadîth steht: „Dem Gesandten Allâhs möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken wurde Gold im Maße der Berge Makkas angeboten. Er sagte: „Nein, mein Herr. Ich gebe mich damit zufrieden, dass ich einen Tag hungere und einen Tag satt bin. Wenn ich Hunger verspüre, wende ich mich Dir zu und gedenke Deiner. Wenn ich satt bin, lobe ich Dich und danke Dir." (At-Tirmidhî, Nummer 2347, hasan) Zügeln der sexuellen Lust: Der Gesandte Allâhs möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken riet den unverheirateten jungen Männern zum Fasten, ihren Sexualtrieb zu zügeln: „O junge Männer, wer von zur Ehe fähig ist, der soll heiraten, denn sie hilft bei der Abwendung des Blicks und dem Schutz der Scham. Wer es aber nicht kann, der soll fasten, denn dies ist ihm ein Hilfe zur Enthaltsamkeit." (Al-Buchârî) Bittgebete: Das Fasten ist auch eine gute Gelegenheit, um zu Allâh zu bitten, denn die Herzen der Menschen eilen in der Fastenzeit den Moscheen entgegen: einige betreten sie zum ersten Mal, andere wiederum haben sie schon sehr lange nicht mehr betreten und befinden sich nun in einem Zustand lang ersehnter Glückseligkeit. Man muss diese Gelegenheit beim Schopfe packen, um freundlichen Rat und nützliche Worte zu sprechen und dadurch die Menschen zu frommem Handeln zu leiten. You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here: https://blogtrottr.com/unsubscribe/gt/KVJTfy |
Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: Mar 12 07:42AM Artikel - Islamweb Artikel - Islamweb Die Einzigartigkeit Allâhs http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=153053 Mar 12th 2025, 06:51 Gibt es eine überzeugende Erklärung für den Sinn des Lebens? Die zurzeit beliebteste Theorie ist, dass alles Leben zufällig und planlos entstanden sei. Meiner Ansicht nach gibt es jedoch nur zwei Theorien, die genauer betrachtet werden müssen: Zum einen könnten wir sagen, alles Vorhandene sei zufällig entstanden; dann schließen wir daraus, dass die Existenz keinen Sinn hat. Zum anderen könnte es sein, dass das Leben solch eine große Bedeutung hat, dass sie uns zum größten Teil entgeht. Wenn wir die geordneten Bahnen der Sterne und Planeten betrachten, die Regelmäßigkeit der Jahreszeiten, die Einheitlichkeit und Kontrolle der Naturgesetze über die Materie, die Energie und das Leben, dann stellen wir fest, dass alles im Universum zu einem perfekten System verknüpft ist. Jeder, der dieses großartige Phänomen betrachtet und zu dem Schluss kommt, dass es sich von selbst entwickelt oder durch Zufall entstanden wäre, müsste seine Schlussfolgerung eigentlich in Frage stellen. Selbst eine uralte Uhr, die mit dem simpelsten Mechanismus funktioniert, setzt voraus, dass es einen Uhrmacher gab. Albert Einstein sagte: "Jeder, der ernsthaft in wissenschaftlichen Kreisen aktiv ist, wird davon überzeugt sein, dass es einen Geist gibt, der im Gesetz des Universums erkennbar ist, ohne daraus automatisch zu schließen, dass es einen göttlichen Willen dahinter gibt. Für mich selbst gesprochen kann ich nur sagen, dass die Herrlichkeit des Kosmos mir dazu dient, meinen Glauben an einen Schöpfer zu stärken." Eine seiner sehr berühmten Aussagen im Bezug auf das Entstehen des Universums durch Zufall lautet: "Gott würfelt nicht." Tatsächlich ist es in der ganzen Menschheitsgeschichte nie vorgekommen, dass die alle Menschen die Existenz eines Schöpfers bestritten hätten. Jedoch haben viele Kulturen Sein Wesen falsch verstanden und viele Mythen mit Ihm verbunden. Es gibt natürlich eine Kraft, die alles in Ordnung hält. Natürlich gibt es einen Schöpfer, der die wunderbarsten Dinge erschaffen hat. Die Gläubigen erkennen diesen Schöpfer und nennen Ihn Allâh oder Gott. Er ist kein Mensch, denn ein Mensch kann keinen anderen erschaffen. Er ist auch kein Tier und keine Pflanze. Er ist weder ein Götze noch eine Statue, denn diese können weder sich selbst noch irgendetwas anderes erschaffen. Er ist weder der Mond noch die Sonne, weder eine Maschine noch ein Stern, sondern der Schöpfer und Erhalter aller Dinge. Der Schöpfer der Dinge ist größer als die Dinge, die Er erschaffen hat und wenn etwas so komplex ist, so muss sein Schöpfer vollkommen sein. Allâh sagt im Qurân: „Sag: Wer ist der Herr der Himmel und der Erde? Sag: Allâh. Sag: Nehmt ihr euch denn außer Ihm Schutzherren, die sich selbst weder Nutzen noch Schaden zu bringen vermögen? Sag: Sind (etwa) der Blinde und der Sehende gleich? Oder sind (etwa) die Finsternisse und das Licht gleich? Oder haben sie Allâh (solche) Teilhaber gegeben, die eine Schöpfung wie die Seinige schufen, so dass ihnen die Schöpfung ähnlich erscheint? Sag: Allâh ist der Schöpfer von allem, und Er ist der Eine, der Allbezwinger." (Sûra 13:16) Welche Eigenschaften muss dieser Schöpfer haben? Er kann gewiss nicht den Geschöpfen gleichen, denn dann wäre Er begrenzt und beeinflussbar wie sie. Nur etwas, das vollkommenes Wissen, vollkommene Allmacht und vollkommene Autorität und die Fähigkeit für immer und ewig zu bestehen hat, kann Leben geben und nehmen und der Schöpfer des Universums und aller Geschöpfe sein. Die Frage, die sich nun stellt lautet: Kann es mehr als einen Schöpfer geben? Angenommen es gäbe zwei Schöpfer, und sie wären sich uneinig über das Erschaffen einer Sache, dann müsste entweder einer den anderen besiegen, was hieße, dass dieser nicht wirklich allmächtig gewesen wäre oder sie würden sich neutralisieren, was hieße, dass beide nur begrenzt mächtig wären. Selbst wenn man annimmt, dass beide sich in allem einig wären, wären sie nicht beide unbegrenzt mächtig, denn die Handlungen des Einen würden immer noch davon abhängen, ob der Andere sich darin einmischt oder nicht. Im Qurân lesen wir: „Er, Dem die Herrschaft der Himmel und der Erde gehört, Der Sich kein Kind genommen hat und Der keinen Teilhaber an der Herrschaft hat und alles erschaffen und ihm dabei sein rechtes Maß gegeben hat. Und sie haben sich außer Ihm Götter genommen, die nichts erschaffen, während sie (selbst) erschaffen werden, und die sich selbst weder Schaden noch Nutzen zu bringen vermögen und die weder über Tod noch über Leben noch über Auferstehung verfugen." (Sûra 25:2–3) Die Einzigartigkeit Allâhs ist die Basis des Glaubens. Der Islâm beruht auf dem Tauhîd: Lâ ilâha illa Allâh. Niemand ist anbetungswürdig außer Allâh. Überall im Qurân wird dies wiederholt: Allâh ist Einer, es gibt nichts Verehrungswürdiges außer Allâh. Der Islâm ist die Religion, in der es die schlimmste aller Todsünden ist, Allâh etwas beizugesellen. Das ist die einzige Sünde, die nicht vergeben wird. Allâh wiederholt dies im Qurân in einer Sûra zweimal: „Allâh vergibt gewiss nicht, dass man Ihm (etwas) beigesellt. Doch was außer diesem ist, vergibt Er, wem Er will. Wer Allâh (etwas) beigesellt, der hat fürwahr eine gewaltige Sünde ersonnen." (Sûra 4:48) „Allâh vergibt gewiss nicht, dass man Ihm (etwas) beigesellt. Doch was außer diesem ist, vergibt Er, wem Er will. Wer Allâh (etwas) beigesellt, der ist fürwahr weit abgeirrt." (Sûra 4:116) You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here: https://blogtrottr.com/unsubscribe/gt/KVJTfy |
Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: Mar 12 07:42AM Artikel - Islamweb Artikel - Islamweb Das Fasten http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=153054 Mar 12th 2025, 06:51 Allâh erwies Seinen Dienern eine Gnade, indem Er ihnen besondere Zeiten für gute Werke schenkte, zu denen die guten Taten vielfach gewertet und die schlechten Taten getilgt werden, die Muslime auf höhere Stufen erhoben werden und sich die Seelen der Gläubigen ihrem Herrn zuwenden. Derjenige, der diese Zeiten für sich nutzt, um Gutes zu tun, wird glücklich sein, doch derjenige, der sie nutzlos verstreichen lässt, wird keinen Erfolg haben. Allâh schuf die gesamte Schöpfung nur, damit sie Ihm dient. Er sagt: „Und ich habe die Dschinn und die Menschen nur (dazu) geschaffen, dass sie Mir dienen." (Sûra 51:56) Zu den größten und wichtigsten Anbetungshandlungen gehört das Fasten, das Allâh Seinen Dienern auferlegt hat: „Euch ist vorgeschrieben zu fasten, so wie es auchdenjenigen vorgeschrieben war, die vor euch lebten. Vielleicht werdet ihr gottesfürchtig sein." (Sûra 2:183) Allâh erweckt das Verlangen Seiner Diener danach, indem Er sagt: „Und dass ihr fastet, ist besser für euch, wenn ihr (es) nur wisst!" (Sûra 2:184), und rät ihnen, sich Ihm gegenüber für diese Vorschrift dankbar zu erweisen „(...) und preist Allâh dafür, dass Er euch rechtgeleitet hat. Vielleicht werdet ihr dankbar sein." (Sûra 2:185) Er machte Seinen Dienern das Fasten zu einer Herzensangelegenheit und erleichterte es ihnen, damit es ihnen nicht schwer fällt, ihre Gewohnheiten aufzugeben. Er sagte deshalb: „(...) eine bestimmte Anzahl von Tagen." (Sûra 2:184) So war Er also gnädig zu Seinen Dienern und hielt Schaden und Bedrängnis fern von ihnen: „(...) und wenn einer von euch krank ist oder sich auf einer Reise befindet, so (ist ihm) eine Anzahl anderer Tage (auferlegt)." (Sûra 2:184) Es ist daher kein Wunder, dass sich die Herzen der Gläubigen in diesem Monat (Ramadân) ihrem gnädigen Herrn zuwenden, Den sie fürchten und Dessen Belohnung und sie erbitten und von Dem sie den großen Sieg erhoffen. Da diese Form des Gottesdienstes einen so großen Stellenwert hat, führt kein Weg daran vorbei, die Regeln, die mit dem Fastenmonat zusammenhängen, zu lernen. Nur so kann der Muslim seine Pflichten kennen und richtig erfüllen. Er muss wissen, was verboten ist, damit er es vermeidet, ebenso wie er wissen muss, was erlaubt ist, damit er sich nicht unnötig mit der Vermeidung der erlaubten Dinge belastet. Das Fasten nach linguistischer Definition: Fasten, arabisch „Siyâm" oder "Saum", bedeutet Enthaltung. Allâh erzählt uns von Maryam: „Ich habe dem Barmherzigen Enthaltsamkeit (wörtl. ein Fasten) gelobt und werde heute keinen Menschen ansprechen." (Sûra 19:26), in der Bedeutung von Schweigen, denn hier ist die Enthaltung vom Sprechen gemeint. Die islâmische Definition des Fastens: Es findet seinen Ausdruck in der Enthaltung von allen Dingen, die das Fasten brechen, und zwar von der zweiten Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang mit der entsprechenden Absicht. Der Verdienst des Fastens: Der Verdienst des Fastens ist enorm, wie u. a. die authentischen Hadîthe bestätigen, in denen davon die Rede ist, dass Allâh das Fasten speziell für Sich selbst in Anspruch genommen hat und Er sagt, dass Er Selbst den Fastenden belohnt und seinen Lohn unbegrenzt vervielfacht. So sagt Er in einem heiligen Hadîth: „Bis auf das Fasten, denn das ist für Mich, und Ich werde es entsprechend belohnen." (Berichtet von Al-Buchârî, 1904) Und ebenso wurde überliefert: „Es gibt nichts, was dem Fasten entspricht." (An-Nasâî) „Das Bittgebet des Fastenden wird nicht zurückgewiesen." (Al-Baihaqî mit einer authentischen Überliefererkette) „Der Fastende hat zwei Freuden: Wenn er das Fasten bricht, freut er sich über das Fastenbrechen, und wenn er seinem Herrn begegnet, freut er sich über sein Fasten." (Muslim) „Das Fasten wird am jüngsten Tag Fürbitte für den Diener einlegen und wird sagen: „O Herr, ich habe ihm tagsüber das Speisen und die Begierde versagt, so gewähre mir Fürbitte für ihn!" (Ahmad) „Der Mundgeruch des Fastenden ist schöner bei Allâh als der Moschusduft." (Muslim) „Das Fasten ist ein Schutz und eine unbewzingbare Festung vor dem Feuer." (Ahmad) „Wer einen Tag um Allâhs Willen fastet, dessen Gesicht wird Allâh für diesen einen Tag siebzig Herbste vom Feuer fernhalten." (Muslim) „Wer einen Tag fastet, weil er Allâhs Antlitz begehrt und an dem Tag stirbt, so wird ihm der Eintritt ins Paradies gewährt." (Ahmad) „Im Paradies gibt es ein Tor, das Ar-Raiyyân heißt. Durch dieses Tor werden die Fastenden eintreten und keiner sonst. Wenn sie eingetreten sind, wird es verschlossen und danach wird niemand mehr das Paradies hierdurch betreten." (Al-Buchârî) Das Fasten im Monat Ramadân ist ein Pfeiler des Islâm. In diesem Monat wurde der Qurân herabgesandt und in ihm ist eine Nacht, die besser als tausend Monate ist: „Es wurde euch ein gesegneter Monat geschenkt, in dem euch vorgeschrieben ist zu fasten. In ihm werden die Tore des Himmels geöffnet, die Tore der Hölle verschlossen und die Teufel gefesselt. In ihm gibt es eine Nacht, die besser ist als tausend Monate." (An-Nasâî und Ahmad, hasan) „Und wenn Ramadân beginnt, werden die Tore des Paradieses geöffnet und die Tore der Hölle verschlossen und die Teufel in Ketten gelegt." (Al-Buchârî) „Das Fasten in ihm kommt dem Fasten von zehn Monaten gleich." (Ahmad) „Wer im Ramadân aus Überzeugung und in Erwartung Seiner Belohnung fastet, dem werden alle vergangenen Sünden vergeben." (Al-Buchârî) „Allâh rettet bei jedem Fastenbrechen Menschen vor dem Feuer." (Ahmad) You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here: https://blogtrottr.com/unsubscribe/gt/KVJTfy |
Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: Mar 12 07:42AM Artikel - Islamweb Artikel - Islamweb Die Arten des Fastens http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=153052 Mar 12th 2025, 06:52 Im Islâm gibt es fünf Arten des Fastens: 1. Das Pflicht-Fasten im Monat Ramadân. Allâh sagt uns hierzu: „O ihr Gläubigen, euch ist vorgeschrieben zu fasten, so wie es auch denjenigen vorgeschrieben war, die vor euch lebten." (Sûra 2:183) Ebenfalls entnehmen wir dies den Worten Seines Gesandten (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) der in einem Hadîth, den Al-Buchârî und der Imâm Muslim überlieferten, sagte: „Der Islâm baut auf fünf (Säulen) auf." Eine davon ist das Fasten. Die muslimischen Gelehrten sind sich einig, dass damit das Fasten im Monat Ramadân gemeint ist. Wer leugnet, dass es sich hierbei um eine Pflicht handelt, der tritt aus dem Islâm aus. Ad-Dhahabî sagt hierzu: „Die Gelehrten sind sich einig, dass derjenige, der das Fasten im Ramadân ohne Krankheitsgrund unterlässt, schlimmer als der Ehebrecher oder der Alkoholiker ist; ja sie gehen sogar soweit, an seinem Islâm zu zweifeln und ihn als einen Abtrünnigen anzusehen." 2. Das Sühne-Fasten, wie z. B. als Sühne für einen Schwur, nach den Worten Allâhs: „Und wenn einer keine Möglichkeit dazu findet, hat er drei Tage zu fasten. Das ist die Sühne für eure Eide, die ihr schwört. Gebt Acht auf eure Eide! So macht euch Allâh Seine Zeichen klar. Vielleicht werdet ihr dankbar sein." (Sûra 5:89) Dieses Fasten gilt für die Sühne für die Jagd während der Hadsch oder der `Umra sowie dafür, dass ein Mann seiner Frau die ehelichen Pflichten verweigert, indem er zu ihr sagt, dass sie für ihn genauso verboten sei wie seine Mutter – eine Praxis der vor-islâmischen Zeit. Hierunter fällt auch das Fasten, das man Allâh gelobt hat, wie Maryam gelobte, sich des Sprechens zu enthalten. Dieses Gelöbnis muss man einhalten, so dass dieses Fasten zur Pflicht wird. 3. Das erwünschte Fasten, wie z. B. am Tag von `Arafa. Es ist erwünscht für alle, die nicht an der Pilgerfahrt teilnehmen. Der Tag von `Arafa ist der neunte Tag des Monats Dhû Al-Hidscha (der zwölfte Monat). Dass dieses Fasten erwünscht ist, belegen die Worte des Propheten (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken): „Das Fasten am Tag von `Arafa tilgt die Sünden zweier Jahre: des vorigen und des nächsten, und das Fasten am Tag `Âschûrâ tilgt das vergangene Jahr." (Muslim) Weiterhin fällt das Fasten an sechs Tagen des Monats Schawwâl in diese Kategorie, wie den folgenden Worten des Gesandten (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) zu entnehmen ist: „Wer im Ramadân fastet und diesem sechs Tage im Schawwâl folgen lässt, dem wird es angerechnet, als ob er das ganze Jahr gefastet hätte." (Muslim) 4. Das unerwünschte Fasten. Hierzu gehört für den Pilger das Fasten am Tag von `Arafa, denn der Gesandte (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) hat es für denjenigen, der an diesem Tag auf dem Berg `Arafa steht, verboten zu fasten. (Abu Dâwûd, von Al-Hâkim für authentisch befinden) In der schâfiitischen Rechstsschule wird das Fasten in der zweiten Hälfte des Monats Scha`bân (dem zehnten Monat, dem Monat vor Ramadân) als unerwünscht angesehen. Dies wird mit folgendem Hadîth untermauert: „Wenn die Mitte des Monats Scha`bân überschritten ist, so fastet nicht." (Überliefert von Abû Dâwûd und At-Tirmidhî, der Hadîth ist jedoch laut den meisten Hadîthgelehrten sehr schwach) Nur am Freitag zu fasten, und nicht einen oder mehrere Tage davor oder danach auch zu fasten, wie aus den folgenden Worten des Gesandten (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) zu verstehen ist : „Der Freitag ist euer Feiertag, also fastet nicht, es sei denn, ihr fastet auch den Tag davor oder den Tag danach." (Al-Bazzâr; die Überliefererkette ist hasan, die Bedeutung ist auf Hadîthe in den beiden Sahîh-Werken zurückzuführen) 5. Das verbotene Fasten, wie das Fasten an den Feiertagen des Fastenbrechens und zum Opferfest, sowie den drei darauf folgenden Tagen (die sogenannten drei Taschrîq-Tage), denn der Prophet Allâhs (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) entsandte einen Ausrufer, der in Minâ verkündete: "Fastet nicht an diesen Tagen, dennes sind Tage des Essens, Trinkens, des ehelichen Verkehrs (und in einer Überlieferung) des Gedenkens an Allâh." (At-Tabarânî, die Bedeutung stimmt mit einem Hadîth bei Muslim überein) Weitere verbotene Tage sind nach Übereinstimmung der Gelehrten für die Frau die Tage der Menstruation und des Wochenbettes. Der Beleg hierfür ist der Hadîth: „Ist es nicht so, dass die menstruierende Frau nicht beten und nicht fasten darf?" (Al-Buchârî) You are receiving this email because you subscribed to this feed at https://blogtrottr.com If you no longer wish to receive these emails, you can unsubscribe here: https://blogtrottr.com/unsubscribe/gt/KVJTfy |
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