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Hier werden Nachrichten über den Salafismus veröffentlicht.
Was sind Salafisten?
Hier anschauen:
http://www.youtube.com/watch?v=l5HRdwsck10
(Alle Angaben ohne Gewähr)
Diese Seite richtet sich nicht gegen Muslime und den Islam.
Diese Seite soll über den Salafismus/Islamismus/Terrorismus informieren.
Es ist wichtig über Fanatiker aufzuklären, um den Frieden und die Freiheit zu sichern.
Wir wollen in Europa mit allen Menschen friedlich zusammen leben,
egal welche Herkunft, Nationalität und Religion.


::: DOKUS :::
(Achtung: Youtube ist überschwemmt mit Videos, die salafistischen/islamistischen Einfluss besitzen.
Deshalb: Schaut euch die Accounts genau an!)

1.
[DOKU] Wie Salafisten zum Terror verleiten - 2013
https://www.youtube.com/watch?v=uM2x-vgdrKM

2.
Pulverfass Deutschland - Doku über Probleme zwischen Salafisten und Rechtsradikalen
https://www.youtube.com/watch?v=H5nOuzXJOmY

3.
Salafisten, ein finsterer Verein (heute-show)
https://www.youtube.com/watch?v=Myq48smApKs

4.
Deutsche Salafisten drangsalieren weltliche Hilfsorganisationen in Syrien | REPORT MAINZ
https://www.youtube.com/watch?v=lCext-9pu9I

5.
DIE SALAFISTEN KOMMEN
https://www.youtube.com/watch?v=uWARKJSKOP4

6.
Best of 2013 Peter Scholl Latour EZP Salafisten wird durch Saudisches Geld verbreitet!!!
https://www.youtube.com/watch?v=FmV3Z6f1BQQ

7.
Frauen im Islam
https://www.youtube.com/watch?v=mb4G6tUbkD0


8.
Gülen Bewegung
http://de.wikipedia.org/wiki/Fethullah_G%C3%BClen#Deutschland
Gefahr für Deutschland - Gülen Bewegung versucht die Unterwanderung
http://www.youtube.com/watch?v=E9Q1jS7Rw9M

9.
Islamisten oder Demokraten - Die Islamische Milli Görüs / Millî Görüş / Milli Görüş
http://www.youtube.com/watch?v=EtWjumM5G88

10.
Die türkischen Graue Wölfe (Rechtsextremismus/Islamismus)
http://www.youtube.com/watch?v=_Z9LEc4qM1I

11.
Föderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine in Deutschland
(türkisch Almanya Demokratik Ülkücü Türk Dernekleri Federasyonu, ADÜTDF; kurz auch Türk Federasyon, dt. „Türkische Föderation“)
http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%B6deration_der_T%C3%BCrkisch-Demokratischen_Idealistenvereine_in_Deutschland



http://de.wikipedia.org/wiki/Salafismus
http://de.wikipedia.org/wiki/Islamismus
http://de.wikipedia.org/wiki/Mill%C3%AE_G%C3%B6r%C3%BC%C5%9F

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::: DOKUS ENDE :::


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Islam Koran Moschee

Übersicht für 76j4725235b235b891248jv1@googlegroups.com - 5 Benachrichtigungen in 5 Themen

Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 13 05:35AM

Artikel - Islamweb
Artikel - Islamweb
 
H&#228;ufige Fehler beim Hadsch
http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247126
May 13th 2026, 12:52
 
 
Der Hadsch ist eine der tiefgründigsten Erfahrungen im Leben eines Muslims. Doch trotz gründlicher Vorbereitung unterlaufen vielen Pilgern immer wieder ähnliche Fehler – oft aus Unwissenheit, emotionaler Überforderung oder mangelnder Planung. Wer sich dieser typischen Fehler bewusst ist, kann den Hadsch in seiner spirituellen Tiefe erleben.
 
Fehler bei der Vorbereitung
 
Viele Pilger unterschätzen die körperlichen und seelischen Anforderungen des Hadsch. Die Strapazen – langes Gehen, dichte Menschenmengen, Hitze und Schlafmangel – sind enorm. Ein häufiger Fehler besteht auch darin, ohne ausreichende Vorbereitung anzureisen. Wer nicht an längere Fußmärsche gewöhnt ist oder gesundheitliche Probleme ignoriert, riskiert Erschöpfung oder gar einen Abbruch. Weit problematischer ist hingegen der Faktor Geduld: Der Hadsch ist eine Prüfung, bei der Gedränge, Wartezeiten und Unannehmlichkeiten unvermeidlich sind. Der Schaitân will nicht, dass du für diese Anbetungshandlung belohnt wirst. Läutere also deine Seele, übe dich in Geduld und lerne, mit Stresssituationen umzugehen. Sonst bringt dich der Alltag im Hadsch schnell aus der Fassung, und dies kann deine Belohnung beeinträchtigen.
 
Fehler im Ihrâm
 
Eine der häufigsten Verstöße betrifft die korrekte Einhaltung des Ihrâm-Zustands. Manche Pilger vergessen, vor dem Überschreiten der Mîqât-Grenze die vorgeschriebene Absicht zu formulieren. Andere glauben, das Anlegen weißer Tücher genüge bereits. Ferne verstoßen Pilger häufig gegen die Ihrâm-Verbote, wie das Tragen genähter Kleidung und das Bedecken des Kopfes bei Männern, parfümierte Pflegeprodukte oder das Schneiden von Haaren und Nägeln. Oft geschieht dies unbewusst, doch ist dies keine Entschuldigung. Du musst lernen, bewusst zu leben und auf deine Handlungen zu achten, die Allah alle sieht.
 
Fehler beim Tawâf
 
Beim Tawâf um die Kaaba begehen Pilger einige Fehler: Viele drängen ungeduldig zur Kaaba hin, obwohl sie dort wegen des Gedränges kaum gehen können. Die Sunna empfiehlt, in größerem Abstand zu gehen, wenn der Bereich um den Stein überfüllt ist. Ein weiterer Fehler: Manche berühren oder küssen den Schwarzen Stein um jeden Preis – selbst wenn sie andere wegdrängen müssen. Der Prophet (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) lehrte, dass man den Stein auch mit einem Stab oder durch mit einer Handbewegung grüßen kann. Auch das freiwillige Gebet hinter dem Standort von Ibrâhîm kann man weiter entfernt beten, um den Tawâf anderer nicht zu stören.
 
Fehler beim Sa´î
 
Beim Sa´î zwischen den Hügeln Safâ und Marwa vergessen viele Pilger, dass es sich um eine Anbetungshandlung und nicht um einen Wettlauf handelt. Schnelles Gehen ist nur auf der grün markierten Strecke zwischen den beiden Säulen empfohlen – und auch dort ohne Rücksichtslosigkeit. Manche Pilger brechen den Sa´î vorzeitig ab, weil sie erschöpft sind, doch müssen die sieben Runden ununterbrochen durchgeführt werden. Andere vergessen die Bittgebete auf den Hügeln oder leiern sie nur herunter.
 
Fehler am Tag von Arafat
 
Der Tag auf der Ebene von Arafat ist der Höhepunkt des Hadsch, doch viele Pilger begehen hier schwerwiegende Fehler. Einige verlassen das Tal vor Sonnenuntergang, weil sie die Hitze nicht ertragen oder denken, die Sonne wäre schon untergegangen. Dadurch vergeuden sie die Chance ihres Lebens. Andere konzentrieren sich nur auf überlieferte Gebete und vergessen das Wesentliche: aufrichtige Reue und Bitte um Vergebung. Manche Pilger verschwenden die Zeit für weltliche Gespräche oder streiten sogar!
 
Fehler in Muzdalifa und beim Steinigen
 
In Muzdalifa, wo die Pilger übernachten, vergessen viele die Gebete und die Sunna, sich auszuruhen. Übermüdung am nächsten Tag. Die Steinigung selbst ist eine weitere Fehlerquelle: Viele schleudern die Kiesel, als ginge es darum, den Teufel zu treffen. Dies widerspricht der Sunna, es genügt, irgendwo in den Bereich zu werfen. Das oberste Gebot ist, niemanden zu verletzen, Gedränge zu vermeiden und die Beherrschung zu verlieren. Manche Pilger werfen alle sieben Kiesel auf einmal – was ungültig ist, da jeder Wurf einzeln erfolgen muss.
 
Fehler mit weitreichenden Folgen
 
Einige Fehler gefährden die Gültigkeit des gesamten Hadsch. Dazu gehört etwa der Geschlechtsverkehr vor der endgültigen Lösung aus dem Ihrâm, dies macht den Hadsch ungültig. Auch das Unterlassen einer der Elementarpflichten wie das Verweilen in Arafat, der Pflicht-Tawâf, der Pflicht-Sa´î und der Ihrâm macht die Pilgerfahrt ungültig. Das Hauptproblem ist Unwissen: Jemand begibt sich auf die Anbetungshandlung seines Lebens und weiß nicht einmal, was die Elementarpflichten, übrigen Pflichten und Sunna-Handlungen sind.
 
Allgemeine Verhaltensfehler
 
Neben den Fehlern bei den rituellen Handlungen spielen auch Verhaltensfehler eine Rolle: Viele Pilger vergessen im Eifer des Gefechts die grundlegende Pflicht, anderen nichts anzutun – weder durch Worte noch durch Taten. Drängeln, lautes Schimpfen oder gar Handgreiflichkeiten sind leider keine Seltenheit. Auch die Vernachlässigung der Hygiene oder das Vergessen von Gebeten aufgrund der Hektik sind weit verbreitet.
 
Fazit: Vorbereitung ist der Schlüssel
 
Die meisten Fehler lassen sich durch gründliches Studium der Hadsch-Riten, körperliches Training und mentale Vorbereitung vermeiden. Wer schon vor der Abreise lernt, Geduld zu üben, Verzicht zu üben und die Riten in der richtigen Reihenfolge zu verinnerlichen, wird den Hadsch als das erleben, was er sein soll: eine läuternde Reise zu Allah – nicht ein Hindernislauf voller Fallstricke. Die beste Versicherung bleibt die aufrichtige Absicht, verbunden mit dem Erlernen der Hadsch-Riten, bevor man sich auf den Weg macht.
 
 
 
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Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 12 07:35PM

Artikel - Islamweb
Artikel - Islamweb
 
Iss, trink und sei ein Muslim! Teil 2
http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=235192
May 12th 2026, 18:44
 
 
II. Andere Menschen verpflegen
 
Der Qurân ist voll von Hinweisen auf das Wunder und die Pracht all dessen, was er für uns erlaubt und bekömmlich gemacht hat. Allâh gewährt uns Einblicke in die Verse des Qurân, um zu schauen, zu verstehen und zu erkennen: „So schaue der Mensch doch auf seine Nahrung“ (Sûra 80:24), das eigentliche Wunder der Entstehung, von der ersten Spaltung als Samen und dem Gezappel in der Erde, bis zur Blüte – frei und erhaben ist Allâh von allen Makeln! – Früchte in Büscheln, in Sprossen und wie Edelsteine in der Sonne, bis zur Verdauung in unseren eigenen Bäuchen und den Mägen der Tiere, die wir essen. So schau genau hin und nimm die überwältigende Weite der Formen und Gestalten der Rohkost in dich auf: die Farben, die Geschmäcker, die Aromen. Wir können nicht einmal ansatzweise das Wunder der Nahrung in seiner Gesamtheit betrachten; eine Nahrung, die auf Befehl Allâhs wächst, damit wir leben können: „Und Wir lassen dann auf ihr Korn wachsen und Rebstöcke und Grünzeug und Ölbäume und Palmen und Gärten mit dicken Bäumen und Früchte und Futter, als Nießbrauch für euch und für euer Vieh“ (Sûra 80:27-32)
 
Wir sind angehalten, für den Segen zu danken, welchen Allâh in ausreichender Menge und in genau der richtigen Balance der Nährstoffe über die ganze Erde verteilt hat, der aber von den Menschen ungleichmäßig verteilt wird. Daher besteht eine Art der Dankbarkeit gegenüber Allâh – selbst wenn wir niemals ausreichend danken können – darin, von dem, was uns reichlich zur Verfügung steht, an denjenigen zu geben, welcher weniger wohlhabend ist. Wir werden von Allâh aufgefordert, auf unsere Segnungen zu blicken: „Damit sie (allerlei) Nutzen für sich erfahren und den Namen Allâhs an wohlbekannten Tagen über dem aussprechen, womit Er sie an den Vierfüßlern unter dem Vieh versorgt hat. - Esst (selbst) davon und gebt dem Elenden, dem Armen zu essen“ (Sûra 22:28).
 
Essen bringt darüber hinaus Vergebung. Die Speisung von Bedürftigen und Bedrängten beschränkt sich nicht auf wohltätige Handlungen, sondern ist im Qurân oft eine Form der Sühne: „Allâh wird euch nicht für etwas Unbedachtes in euren Eiden belangen. Jedoch wird Er euch für das belangen, was ihr mit euren Eiden fest abmacht (und dieses dann nicht einhaltet). Die Sühne dafür besteht in der Speisung von zehn Armen in dem Maß, wie ihr eure Angehörigen im Durchschnitt speist“ (Sûra 5:89).
 
III. Verbotene Früchte
 
Der Qurân legt die Grenzen des Essens für Muslime fest und teilt mit, was verboten ist. Selbst eine flüchtige Lektüre des Qurân macht deutlich, dass Allâh den Muslimen große Freiräume in ihrer Ernährung gewährt hat. Möge Allâh unsere rechtschaffenen Vorfahren für ihre Bemühungen segnen, denn es sind jene, denen wir einiges von der göttlichen Milde zu verdanken haben, wie das Essen von den Speisen der Leute der Schrift. Wie bei Adam und Eva im Paradiesgarten steht es uns also frei, mit einigen wenigen Ausnahmen von den gesunden Nahrungsmitteln zu essen, die Allâh uns zur Verfügung gestellt hat (s. Sûra 2:172): „Verboten ist euch (der Genuss von) Verendetem, Blut, Schweinefleisch und dem, worüber ein anderer (Name) als Allâh(s) angerufen worden ist, und (der Genuss von) Ersticktem, Erschlagenem, zu Tode Gestürztem oder Gestoßenem, und was von einem wilden Tier gerissen worden ist – außer dem, was ihr schlachtet – und (verboten ist euch,) was auf einem Opferstein geschlachtet worden ist“ (Sûra 5:3).
 
Verboten ist uns auch Berauschendes, ein Gräuel vom Werk des Satans, beladen mit Schlechtem, um zwischen uns Feindschaft und bitteren Hass einzuflößen und uns vom Gedenken Allâhs und vom Gebet abzuhalten.
 
Essen und Trinken von dem, was nach dem Qurân als halâl und tayyib (gut und rein) bezeichnet wird, ist ein wesentliches Merkmal eines Gläubigen und der Gesandten Allâhs: „O ihr Gesandten, esst von den guten Dingen und handelt rechtschaffen; gewiss, Ich weiß über das, was ihr tut, Bescheid“ (Sûra 23:51). Die Vernichtung von Nahrung und von dem zu essen, was verdorben ist, ist hingegen eine Beschreibung des schlimmsten Ungläubigen, der auf Erden Unheil stiftet und Ackerbau und Viehbestand zerstört. Sein arroganter Stolz treibt ihn immer weiter in die Sünde (s. Sûra 2:204-206). Diese unterschiedlichen Verhaltensweisen in Bezug auf das Essen sind im Qurân eng mit dem Glauben verbunden. Essen und Glaube sind in der Tat untrennbar miteinander verbunden.
 
In der gleichen Reihe an Versen erlaubt uns Allâh alle guten Dinge (Tayyibât) und die Nahrung derer, denen die Schrift gegeben wurde (s. Sûra 5:4-5). Die „guten Dinge“ sind von entscheidender Bedeutung und ein Kriterium, das von den Gesandten gewissenhaft hochgehalten wurde und von uns heute völlig ignoriert wird, auch von unseren eigenen sogenannten Halal-Lebensmittellieferanten und -Gremien.
 
Wir wollen „die guten Dinge“ definieren. Dabei handelt es sich um Nahrungsmittel, die in allen anstehenden Phasen bis zur endgültigen essbaren Form mit dem Qurân und der Sunna des Propheten übereinstimmen: Von (a) der Saatgutaufbereitung und der Tierzucht, über (b) den Anbau von Feldfrüchten und die Tierhaltung bis hin (c) zur Ernte und dem Schlachten und (d) dem Vertrieb und Verkauf. Alle diese Bereiche haben qurânische Standards, die erfüllt werden müssen, um von den Tayyibât zu sein. Es gibt mittlerweile ernste Einschränkungen für Muslime, eigentlich für alle Menschen, weil das Lebensmittelsystem weltweit sehr korrupt geworden ist. Doch zumindest müssen wir uns der vielen Verfehlungen bewusst sein und unser Bestes tun, um die deutlichen Forderungen der Scharîa zu beachten, damit die Verstöße nicht noch größer werden.
 
Man kann sich hinter zwei Tatsachen nicht verstecken: (1) Agrarfabriken erzeugen heute den größten Teil unserer Nahrung und tun dies auf eine gottlose Weise: Sie füttern und züchten Tiere auf eine Art und Weise, die ihrer wahren Natur zuwiderläuft, machen sie krank, schlachten sie oft brutal und füttern sie innerhalb der menschlichen Nahrungsversorgung bis zum Tod, der durch massive Misshandlung und Ansteckungen hervorgerufen wird. (2) Die meisten muslimischen Gelehrten, welche auf theoretischer Ebene die Grenzen des Essens im Qurân und der Sunna verstehen, wissen nicht genug über die praktischen Aspekte der aufkeimenden Ernährungsprobleme unserer heutigen Welt, um qualifizierte Empfehlungen und Urteile über das Essen für Muslime abzugeben. Dies betrifft sowohl die Produktion als auch den Konsum. Das ist ein großes Problem, denn wir sind vor Allâh für das von uns Konsumierte verantwortlich, ebenso für die Anbaupraktiken und die Tierhaltung, die wir unbeabsichtigt, ja sogar unwissentlich, unterstützen.
 
 
 
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Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 12 07:35PM

Artikel - Islamweb
Artikel - Islamweb
 
Der innere Weg des Hadsch – Eine Reise zu dir selbst
http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247051
May 12th 2026, 18:45
 
 
Wenn du an den Hadsch denkst, siehst du vermutlich Bilder vor dir: die Kaaba, umringt von tausenden Pilgern in weißen Tüchern, das Gedränge bei den Steinsäulen, die endlosen Wege zwischen Safa und Marwa. Das ist der äußere Hadsch – sichtbar, messbar, fotografierbar. Doch parallel dazu verläuft ein zweiter Weg, unsichtbar für alle anderen: der innere Hadsch. Er führt nicht nach Mekka, sondern in die Tiefen deiner eigenen Seele. Und dieser Weg ist oft der weitaus anstrengendere.
 
Die äußeren Rituale als Spiegel des Inneren
 
Jeder Ritus des Hadsch hat eine äußere Form – und eine innere Bedeutung. Das Ablegen der genähten Kleidung für den Ihrâm ist nicht nur ein Verzicht auf bestimmte Stoffe. Es ist die Ankündigung: Ich lege meinen Status ab, meinen Beruf, meinen Besitz. Vor Allah bin ich nackt, arm, nur mein Herz zählt. Die weißen Tücher erinnern an das Leichentuch – eine Einladung, sich der eigenen Sterblichkeit zu stellen. Wer diesen inneren Schritt nicht geht, trägt zwei Tücher, mehr nicht.
 
Die Tawâf, das Umschreiten der Kaaba, ist äußerlich eine Kreisbewegung. Innerlich aber symbolisiert sie die Ausrichtung des ganzen Lebens auf das Wesentliche – auf Allah. Jeder Schritt ist ein Bekenntnis: Was auch geschieht, ich kehre immer zu Dir zurück. Der Sa´î zwischen Safâ und Marwa erinnert an Hâdschar, die verzweifelt nach Wasser suchte. Innerlich bedeutet er: Vertrauen in der Verzweiflung. Auch wenn du am Ende zu sein scheinst – Allah ist da.
 
Der Tag von Arafat schließlich ist der Höhepunkt. Äußerlich wartest du in der Mittagshitze. Innerlich stehst du vor deinem Schöpfer – mit all deinen Fehlern, deiner Scham, deiner Sehnsucht nach Vergebung. Kein Ritus kann dich darauf vorbereiten. Es ist die Stunde der absoluten Wahrheit mit dir selbst.
 
Die Hindernisse auf dem inneren Weg
 
Der innere Hadsch kennt keine Sicherheitskontrollen und keine Zeitpläne. Seine Hindernisse sitzen in deiner Brust. Da ist die Arroganz – der Gedanke, du wärst besser als andere, weil du hier bist. Da ist die Ungeduld – das ständige Ärgernis über das Gedränge, die Hitze, die Wartezeiten. Da ist die Zerstreuung – das Handy in der Tasche, der Blick auf die Uhr, die Sorge um die nächste Mahlzeit. Und da ist vor allem die Angst: vor dem Loslassen, vor der Stille, vor der Begegnung mit dem, was du in dir verdrängt hast.
 
Viele Pilger umrunden die Kaaba, ohne ein einziges Mal ihr Herz von allen Seiten betrachtet zu haben. Sie laufen zwischen Safâ und Marwa, verlassen aber ihre innere Komfortzone nicht. Sie verweilen in Arafat, doch bleiben ihre Gedanken in der Heimat. Der innere Hadsch ist hart. Er verlangt, dass du dich deinen Schwächen stellst, deinen Sünden. Das tut weh. Aber es befreit auch.
 
Fünf Schritte für den inneren Weg im Alltag des Hadsch
 
1. Die Absicht vor jedem Ritus erneuern. Bevor du den Tawâf beginnst, sag dir leise: „Ich tue dies nicht, um gesehen zu werden. Ich tue es, um mich Dir zuzuwenden.“ Das klingt einfach, doch es ist das Schwerste, denn das Ego (Nafs) will immer Beifall.
 
2. Den wahren Begleiter suchen. Auf so einer Reise fühlst du dich oft allein – selbst in der größten Menschenmenge. Aber du bist nicht allein. Wende dich im Herzen an Allah, als ob du ihn sehen könntest: „Dass du Allah verehrst, als ob du ihn sehen könntest. Und wenn du Ihn auch nicht siehst, so sieht Er dich.“ Das ist der innigste Dialog deines Lebens.
 
3. Den Hadsch im Herzen weitertragen. Der letzte Ritus endet irgendwann. Aber der innere Hadsch hört nicht auf, wenn du nach Hause fliegst. Nimm dir vor: Die Geduld, die ich in der Hitze gelernt habe, zeige ich auch im Streit mit meinem Partner. Die Sanftmut, die ich im Gedränge geübt habe, zeige ich auch an der Supermarktkasse.
 
4. Einen stillen Moment am Tag suchen. Suche dir zwischen all den Pflichten fünf Minuten: Setz dich ans Ende eines Gangs, lehn dich an eine Mauer in Minâ, schließe die Augen. Frage dich: Was fühle ich gerade wirklich? Nicht, was ich fühlen sollte. Sondern was ist? Wie ist mein Verhältnis zu Allah? Ziehe ich eine Lehre aus Seinen Zeichen? Erkenne ich seine Zeichen überhaupt? „In der Schöpfung der Himmel und der Erde und in dem Unterschied von Nacht und Tag liegen wahrlich Zeichen für diejenigen, die Verstand besitzen, die Allahs stehend, sitzend und auf der Seite (liegend) gedenken und über die Schöpfung der Himmel und der Erde nachdenken: „Unser Herr, Du hast (all) dies nicht umsonst erschaffen. Preis sei Dir! Bewahre uns vor der Strafe des (Höllen)feuers!“ [Koran 3:190 f.] Diese Ehrlichkeit ist der Schlüssel zur inneren Wandlung.
 
Der Lohn des inneren Weges
 
Der äußere Hadsch kostet Geld, Planung und körperliche Kraft. Der innere Hadsch kostet dich: dein falsches Selbstbild, deine Gewohnheit zu jammern, deine Sucht nach Bestätigung. Aber er schenkt dir etwas, das keine Menschenmenge und keine Flugmeile ersetzen kann: Du lernst dich kennen – nicht den Pilger, der du sein möchtest, sondern den Menschen, der du wirklich bist. Und in diesem Erkennen liegt die wahre Nähe zu Allah.
 
Am Ende deiner Reise wirst du nicht wissen, ob dein Hadsch angenommen wurde – das bleibt verborgen. Aber du wirst eine Ahnung haben, ob du innerlich angekommen bist. Und wenn du ehrlich bist, merkst du: Der innere Hadsch endet nie. Er ist eine Tür, die du in Mekka aufgestoßen hast – und die für den Rest deines Lebens offen bleibt.
 
 
 
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Artikel - Islamweb
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Erleichterungen w&#228;hrend des Haddsch
http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247033
May 12th 2026, 18:44
 
 
Die Vermeidung von Erschwernis, Schaden und übermäßiger Belastung für eine Person, die den religiösen Pflichten unterliegt, gehört zu den grundlegenden Zielsetzungen der Scharî´a. Zahlreiche Belege aus dem Qurân und der Sunna bestätigen dies. Dazu zählen die Worte des Allmächtigen: „Allah will für euch Erleichterung“ (Koran 2:185), „Allah will es euch leicht machen“ (Koran 4:28), und: „Er hat euch in der Religion keine Bedrängnis auferlegt“ (Koran 22:78).
 
Ebenso sagte der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken): „Allah liebt es ganz gewiss, dass Seine Erleichterungen angenommen werden, so wie Er es verabscheut, dass etwas, was Er zur Sünde erklärt hat, begangen wird.“ (Überliefert von Ahmad).
 
In einer anderen Überlieferung sagte er: „Allah, der Erhabene, liebt es ganz gewiss, dass Seine Erleichterungen angenommen werden, so wie Er es ganz gewiss liebt, dass Seine verbindlichen Anordnungen befolgt werden.“ (Überliefert von Al-Baihaqiy und Anderen).
 
Die Gelehrten erklärten auf der Grundlage dieser Texte eine Reihe von Grundregeln im Fiqh, die darauf abzielen, Erschwernis, Schaden und Belastung von der Person, die den religiösen Pflichten unterliegt, fernzuhalten. Dazu gehören Aussagen wie: „Erschwernis bringt Erleichterung“, „Schaden ist gemäß der Scharî´a zu beseitigen“, „Wenn eine Angelegenheit eng wird, wird sie gelockert“ und weitere ähnliche Grundsätze, die die Rechtsgelehrten formulierten.
 
Es gibt einige Erleichterungen, die im Haddsch vorgesehen sind, um der Person, die den religiösen Pflichten unterliegt, Erleichterung zu verschaffen. Dazu gehören:
 
- Grundsätzlich erfolgt der Ihrâm an den festgelegten Mîqât-Orten. Es ist jedoch erlaubt, bereits vor dem Mîqât in den Ihrâm-Zustand einzutreten, wenn man befürchtet, ihn zu verpassen – etwa aus Unwissenheit, durch Schlaf oder Ähnliches.
 
- Grundsätzlich ist es dem Pilger im Ihrâm-Zustand nicht erlaubt, genähte Kleidung zu tragen. Wenn er jedoch kein Ihrâm-Gewand (keinen Wickelrock) findet, darf er Hosen tragen, und wenn er keine Sandalen findet, darf er Lederstrümpfe (Chuff) tragen.
 
Einige Gelehrte erlauben zudem das Tragen genähter Kleidung bei Notwendigkeit, etwa bei Kälte, Verletzungen oder Ähnlichem, wobei nach der stärkeren Meinung eine Sühneleistung (Fidyia) erforderlich ist.
 
- Der Pilger im Ihrâm-Zustand kann sich bedenkenlos zur Abkühlung duschen, sich den Kopf waschen und ihn bei Bedarf sanft kratzen.
 
- Der Pilger im Ihrâm-Zustand darf seine Ihrâm-Kleidung reinigen und bei Bedarf gegen andere Kleidung austauschen, die er als Pilger im Ihrâm-Zustand tragen darf.
 
- Es ist erlaubt, den Wickelrock zuzuknöpfen und am Körper zu mit einem Gürtel zu befestigen, um Geld oder andere Dinge zu sichern.
 
- Der Frau ist es erlaubt, jede Art von genähter Kleidung zu tragen, sofern diese nicht ihre Reize offenlegt oder sie auffällig geschmückt ist. Allerdings darf sie weder Niqâb noch Burqa oder Handschuhe tragen. Wenn sie ihr Gesicht mit dem Kopftuch verdecken muss, ist dies erlaubt, vielmehr sollte sie es sogar tun, wenn sie fremden Männern begegnet.
 
- Grundsätzlich gelten die Regelungen der Verhinderung am Betreten des heiligen Bezirks (ihsâr), die das Beenden des Ihrâm-Zustands erlauben, nur bei Feindeinwirkung vor. Einige Gelehrte erlauben dies jedoch auch bei Krankheit oder anderen Gründen, die den Pilger im Ihrâm-Zustand daran hindern, den Hadsch fortzusetzen, wie etwa Geldmangel, wenn man den Weg nicht mehr findet oder Ähnliches.
 
- Grundsätzlich erfolgt der Aufenthalt in Arafa tagsüber und umfasst auch einen Teil der Nacht. Wenn jemand jedoch Arafa nur passiert, dort schläft, bewusstlos ist oder nicht weiß, dass es sich um Arafa handelt, ist sein Aufenthalt nach Ansicht einiger Gelehrter dennoch gültig.
 
- Nach der Meinung einiger Gelehrter ist das Übernachten in Muzdalifa bis zum Morgengrauen verpflichtend. Andere erlauben es Schwachen und Personen, die entschuldigt sind, bereits nach Mitternacht nach Minâ aufzubrechen, um die Steinigung der großen Säule (´Aqaba) durchzuführen.
 
- Grundsätzlich führt die Person, die den religiösen Pflichten unterliegt, die religiösen Handlungen selbst aus. Es ist jedoch erlaubt, im Haddsch vollständig vertreten zu werden, etwa bei Krankheit oder schweren Einschränkungen. Ebenso ist eine Vertretung bei einzelnen Handlungen erlaubt, etwa beim Steinigen, wenn jemand dazu krankheitsbedingt oder wegen großem Gedränge, die eine Gefahr darstellen, nicht in der Lage ist und später keine Gelegenheit mehr dazu hat.
 
- Grundsätzlich erfolgt das rituelle Steinewerfen an den Taschrîq-Tagen nach dem Zenit bis zum Sonnenuntergang. Einige Gelehrte erlauben dies bei Bedarf auch nachts, etwa aus Angst vor Gedränge oder weil man nicht zum Platz gelangen kann, an dem man wirft.
 
- Wer sich beeilen möchte, sollte Minâ am zweiten Taschrîq-Tag vor Sonnenuntergang verlassen. Bleibt er bis nach Sonnenuntergang, muss er dort übernachten und auch am dritten Tag die rituelle Steinigung durchführen. Verzögert sich seine Abreise jedoch unverschuldet, etwa durch Gedränge, obwohl er alle Vorkehrungen für eine rechtzeitige Abreise getroffen hat, trifft ihn keine Schuld.
 
- Das Übernachten in Minâ während der Taschrîq-Tage ist nach der Mehrheit der Gelehrten verpflichtend; bei Unterlassung ist ein Opfertier fällig. Personen, die entschuldigt sind – etwa Kranke oder solche, die sich um Kranke kümmern müssen oder wichtige Aufgaben haben – sind davon befreit.
 
- Der Pflicht-Tawâf (Al-Ifâda) soll grundsätzlich an den Tagen des Opferfestes erfolgen. Wenn er indes später im Monat Dhû Al-Hiddscha oder danach durchgeführt wird, ist er dennoch gültig.
 
- Der Zustand der Gebetswaschung ist nach der Mehrheit der Gelehrten eine Voraussetzung für den Tawâf. Wenn jedoch eine Menstruierende oder Wöchnerin Mekka verlassen muss, aber den Pflicht-Tawâf (Al-Ifâda) noch nicht vollzogen hat und weder bleiben noch zurückkehren kann, darf sie sich reinigen, entsprechende Vorkehrungen treffen und den Tawâf und Sa´î durchführen – dies ist aufgrund der Notwendigkeit gültig.
 
- Für Menstruierende oder Wöchnerinnen entfällt der Abschieds-Tawâf, sie sind deswegen zu keiner weiteren Handlung verpflichtet. Dies basiert auf der Aussage von Ibn Abbâs (möge Allâh mit ihm zufrieden sein): „Den Menschen wurde befohlen, dass ihr letzter Besuch dem Haus (der Ka´ba) gilt, allerdings wurde dies für die menstruierende Frau erleichtert.“
 
Dies sind einige Erleichterungen, die die Rechtsgelehrten in diesem Bereich erwähnen. Für den Pilger ist es wichtig, sich mit den Regeln der Pilgerriten vertraut zu machen und die Gelehrten zu befragen, wenn ihm etwas unklar ist. Sein Ziel sollte nicht darin bestehen, nur nach den einfachsten Lösungen zu suchen, sondern vielmehr darin, dem Gesandten Allahs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) zu folgen und seiner Sunna so gut wie möglich nachzueifern.
 
 
 
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Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 12 07:35PM

Artikel - Islamweb
Artikel - Islamweb
 
Wie verh&#228;ltst du dich in folgenden Situationen?
http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247036
May 12th 2026, 18:45
 
 
Der Pilger kann bei seinem Haddsch einige Zwischenfälle und unvorhergesehene Ereignisse erleben. In solchen Situationen muss er die entsprechende islamische Regelung kennen und wissen, wie er sich angemessen verhält, um nichts Verbotenes zu begehen und seine Riten ordnungsgemäß zu vollenden, ohne sich mehr aufzubürden, als er tragen kann. Diese Angelegenheiten bewegen sich im Allgemeinen innerhalb der bekannten islamischen Regelungen zum Haddsch. Einige werden hier gesondert erwähnt, weil sie besonders häufig benötigt werden, oft danach gefragt wird und um sie dem Pilger leicht zugänglich zu machen. Es geht dabei nicht um eine vollständige Aufzählung, sondern vielmehr darum, auf die wichtigsten Punkte hinzuweisen.
 
- Manche Pilger überschreiten den Mîqât (den vorgeschriebenen Eintrittsort für den Weihezustand), ohne in den Ihrâm-Zustand einzutreten, obwohl sie die Pilgerfahrt beabsichtigen. In diesem Fall müssen sie zum Mîqât zurückkehren, um dort in den Ihrâm-Zustand einzutreten, es sei denn, sie haben einen Entschuldigungsgrund wie Krankheit, Angst, das Verpassen des Haddsch oder die Trennung von der Reisegruppe. In diesem Fall tritt man am aktuellen Ort in den Ihrâm-Zustand ein und muss ein Opfertier darbringen, da man die Verpflichtung des Eintritts in den Ihrâm-Zustand am Mîqât unterlassen hat. Wenn man jedoch keinen Entschuldigungsgrund hat und nicht zum Mîqât zurückkehrt, sündigt man und es ist ebenfalls ein Schlachtopfer fällig.
 
- Es kann vorkommen, dass man beim Ihrâm den Tamattu´-Hadsch beabsichtigt, also die ´Umra und anschließend den Haddsch zu verrichten, doch kann man die ´Umra vor dem Aufenthalt in ´Arafa nicht vollenden. Ein Beispiel dafür ist eine Frau, die mit der Absicht zur ´Umra in den Ihrâm-Zustand eintritt, doch dann setzt vor dem Tawâf ihre Menstruation oder Wochenbettblutung ein, sodass sie bis zum Zeitpunkt von Arafa nicht rituell rein wird. In diesem Fall beabsichtigt sie den Qirân-Hadsch, indme sie den Hadsch mit der ´Umra verbindet. Sie verbleibt im Ihrâm und verrichtet die Handlungen des Pilgers, lässt jedoch den Tawâf um die Ka´ba und den Sa´i zwischen Safâ und Marwa aus, bis sie wieder rituell rein ist und sich rituell wäscht. Gleiches gilt für einen Mann, der die ´Umra im Tamattu´-Zustand begonnen hat, durch die Umstände aber daran gehindert wird, vor dem Tag von Arafa nach Mekka zu gelangen. Auch er beabsichtigt den Qirân und verrichtet alle Riten der Haddsch.
 
- Wenn ein Mensch beim Eintritt in den Ihrâm befürchtet, dass ihn etwas an der Vollendung seiner Riten hindern könnte, wie Krankheit, Feinde, behördliche Einschränkungen oder Ähnliches, dann kann er beim Beginn des Ihrâm eine Bedingung formulieren, indem er sagt: „Wenn mich etwas aufhält, dann ist meine Lösung aus dem Ihrâm dort, wo ich aufgehalten werde.“ Dies basiert auf dem Hadith von Dubâ´a bint Az-Zubair (möge Allah mit ihr zufrieden sein), die sagte: „O Gesandter Allahs, ich möchte den Haddsch verrichten, bin aber krank.“ Der Prophet (ﷺ) sagte zu ihr: „Verrichte den Hadsch und stelle die Bedingung, dass deine Lösung aus dem Ihrâm dort ist, wo du aufgehalten wirst.“ (Überliefert von Muslim). Wenn dann tatsächlich ein Hindernis eintritt, darf er den Ihrâm-Zustand beenden, ohne dass ein Schlachtopfer zu erbringen ist.
 
- Wenn der Pilger den Aufenthalt in ´Arafa nicht erreicht, bis die Morgendämmerung des Opferfesttages anbricht, hat er den Haddsch verpasst. Dies beruht auf der Aussage von Dschâbir (möge Allah mit ihm zufrieden sein): „Der Hadsch ist nicht versäumt, solange die Morgendämmerung der Nacht von Muzdalifa noch nicht angebrochen ist.“ Abû Az-Zubair fragte: „Hat der Gesandte Allahs das gesagt?“ Er antwortete: „Ja.“ (Überliefert von Al-Athram). Wenn der Pilger zuvor eine Bedingung beabsichtigt hat, dann darf er sich ohne weitere Folgen aus dem Ihrâm lösen, seine Kleidung anziehen und nach Hause zurückkehren. Wenn er keine Bedingung beim Ihrâm gestellt hat, muss er seinen Ihrâm durch eine ʿUmra beenden, also durch Tawâf, Sa´i und Rasur oder Kürzen der Haare und den Hadsch nachholen – unabhängig davon, ob es sich um einen verpflichtenden oder freiwilligen Haddsch handelt. Dies entspricht der mehrheitlichen Meinung der Gelehrten. Außerdem muss er in dem Jahr, in dem er den Haddsch nachholt, ein Opfertier darbringen.
 
- Wenn eine Frau vor dem Pflicht-Tawâf (Al-Ifâda) ihre Menstruation oder Wochenbettblutung bekommt, muss sie in Mekka bleiben, bis sie rein wird und den Tawâf verrichten kann, auch wenn der Monat Dhû Al-Hiddscha bereits zu Ende ist, da der Pflicht- laut authentischer Meinung keinen festgelegten Endzeitpunkt hat. Ihre Begleiter müssen auf sie warten, bis sie den Haddsch vollständig beendet hat. Dies wird durch die authentische Überlieferung von Safiyya (möge Allah mit ihr zufrieden sein) belegt, die während der Abschiedspilgerfahrt ihre Menstruation hatte. Der Prophet (ﷺ) sagte: „Hält sie uns auf?“ Es wurde ihm gesagt: „Sie hat bereits den Tawâf Al-Ifâda vollzogen.“ Darauf sagte er: „Dann kann sie abreisen.“ Dies zeigt, dass eine Frau, die vor dem Pflicht-Tawâf ihre Menstruation bekommt, bleiben muss, und ihre Mahram-Begleiter ebenfalls bei ihr bleiben müssen, bis sie wieder rituell rein ist und den Tawâf verrichtet.
 
Wenn sie jedoch aus zwingenden Gründen, an denen sie nichts ändern kann, nicht warten kann, wie Geldmangel, fehlende Begleitung oder ähnliche Umstände, darf sie in ihr Heimatland zurückkehren, ohne den Tawâf zu verrichten, verbleibt jedoch in dem noch bestehenden Ihrâm-Zustand, da nur die erste Lösung aus dem Ihrâm erfolgt ist. Ihr ist dann alles erlaubt außer dem Geschlechtsverkehr, bis sie nach ihrer Reinigung zurückkehrt und den Tawâf nachholt. Wenn eine Rückkehr jedoch nicht möglich oder mit erheblichen Schwierigkeiten oder hohem Aufwand verbunden wäre – z. B. wenn sie von weit her kommt, nicht einfach zurückkehren kann oder nicht länger bleiben kann –, darf sie sich (noch in Mekka trotz Blutung) rituell baden, entsprechende Vorsichtsmaßnahmen treffen (, dass kein Blut austritt) und den Tawâf dennoch durchführen. Dies ist die Ansicht von Ibn Taimiya und seinem Schüler Ibn Al-Qayyim.
 
Wenn die Menstruation erst eintritt, nachdem alle Haddsch-Riten abgeschlossen sind und nur noch der Abschieds-Tawâf (Tawâf Al-Wadâ) fehlt, darf sie abreisen und muss nichts weiter tun. Ihr Haddsch ist laut des eben genannten Hadîthes von Safiyya gültig, außerdem sagte von Ibn ´Abbâs (möge Allah mit ihm zufrieden sein): „Den Menschen wurde befohlen, dass ihr letzter Aufenthalt das Haus (die Ka´ba) ist, doch wurde dies für menstruierende Frauen erleichtert.“
 
- Wenn der Pilger alle Hadsch-Riten abgeschlossen hat und nur noch der Pflicht-Tawâf (Al-Ifâda) fehlt, er aber Mekka verlassen möchte, genügt es, einen einzigen Tawâf zu verrichten, der sowohl als Pflicht- (Ifâda) als auch als Abschieds-Tawâf (Wadâ´) zählt – vorausgesetzt, er beabsichtigt den Haddsch-Tawâf oder beide zusammen. Denn der Zweck des Abschieds-Tawâf ist lediglich, dass man sich als Letztes bei der Ka´ba aufhält. Wenn er jedoch nur den Abschieds-Tawâf beabsichtigt, reicht dies nicht für den Pflicht-Tawâf (Ifâda) aus, da der Tawâf Al-Ifâda eine Elemantarhandlung (Rukn) ist, während der Abschieds-Tawâf eine gewöhnliche Pflichthandlung (Wâdschib) ist, die niedrigere Verpflichtung kann nicht die höhere ersetzen.
 
- Wenn der Pilger aufgrund starken Gedränges, Verpflichtungen, die ihn vom rituellen Steinwurf abhalten oder aus ähnlichen Gründen nicht tagsüber die Säulen rituell bewerfen kann und die Sonne bereits untergegangen ist, darf er dies nachts nachholen, ohne dass er zu einer Sühnehandlung verpflichtet ist. Einige Gelehrte erlauben das nächtliche rituelle Werfen generell.
 
- Es kann vorkommen, dass der Pilger aus entschuldbaren Gründen nicht die erforderliche Zeit in Minâ übernachten kann (nach Mehrheitsmeinung der größte Teil der Nacht), etwa weil er sich dorthin begibt, aber durch Stau etc. verspätet ankommt. In diesem Fall trifft ihn keine Schuld, da er sich nicht absichtlich verspätete und sich bemüht hat. Es heißt im Qurân: „Allah erlegt keiner Seele mehr auf, als sie zu leisten vermag.“ (Koran 2:286).
 
Der Prophet (ﷺ) erlaubte Al-´Abbâs, während der Nächte von Minâ in Mekka zu bleiben, um die Wasserversorgung sicherzustellen, und ebenso gewährte er den Kameltreibern, außerhalb von Minâ zu übernachten. Die Gelehrten haben dies auch auf Personen übertragen, für die das Übernachten eine große Belastung ist, wie Kranke, Personen, die Kranke zurücklassen, um die sie sich kümmern müsse, oder wer etwas besitzt, das ihm abhandenkommen könnte.
 
Dies sind Beispiele für Vorkommnisse während des Hadsch; es gibt weitere, die hier nicht erwähnt wurden und in den anderen Fatwâs oder Artikeln über die Hadsch-Regeln zu finden sind. Und Allah weiß es am besten.
 
Autor: Islamweb
 
 
 
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Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 12 05:34AM

Artikel - Islamweb
Artikel - Islamweb
 
Drei Sünden, die den Hadsch gef&#228;hrden: Streit, Arroganz, Prahlerei
http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247093
May 12th 2026, 12:55
 
 
Der Hadsch ist nicht nur eine Reise zu den heiligen Stätten – er ist vor allem eine Reise ins eigene Innere. Viele Pilger achten zwar auf äußere Verbote wie Parfüm, genähte Kleidung etc., übersehen aber die gefährlicheren, unsichtbaren Sünden. Der Prophet (ﷺ) sagte: „Wer beim Hadsch weder unverschämt ist noch sündigt, kehrt so zurück wie am Tag, als ihn seine Mutter gebar.“ [Al-Buchârî, Muslim]. Doch was bedeutet „keine Sünden begehen“ bei diesen Menschenmassen, der Erschöpfung und Provokation? Die wahre Prüfung beim Hadsch ist im Herzen.
 
1. Streit: Wenn die Pilgerfahrt zum Kampfplatz wird
 
„Wer in ihnen (den Hadschmonaten) die (Durchführung der) Pilgerfahrt beschlossen hat, der darf keinen Beischlaf ausüben, keinen Frevel begehen und nicht Streit führen während der Pilgerfahrt.“ (Koran 2:197). Dennoch erlebt man auf jedem Hadsch Wutausbrüche: Ein Pilger wird angerempelt und schreit. Zwei Männer streiten sich um einen Platz nahe der Kaaba. Jemand beschwert sich lautstark über die langen Wartezeiten am Wasserstand.
 
Warum ist Streit so gefährlich? Weil er die spirituelle Reinheit sofort zerstört. Ein einziger Augenblick des lauten Wortgefechts kann den Ihrâm-Zustand – also die innere Reise – trüben. Viele glauben fälschlich, Streit sei nur dann eine Sünde, wenn er lange andauert. Doch schon ein scharfes Wort, ein giftiger Blick oder ein genervtes Seufzen ist in diesem heiligen Zustand ein schwerer Makel.
 
Spezieller Tipp: Setze dir vor der Abreise eine Streitobergrenze von „null Toleranz“. Wenn dich jemand schubst oder beschimpft, sag dir einfach: „Das ist mein Hadsch – ich verkaufe ihn nicht für einen Wutausbruch.“ Der Prophet (ﷺ) lehrte, dass selbst dann, wenn man im Recht ist, das Verzeihen die höhere Stufe ist.
 
2. Arroganz: Die verborgene Krankheit des Herzens
 
Arroganz (Kibr) ist besonders tückisch, weil sie oft unbemerkt bleibt. Einige Anzeichen: Ein Pilger fühlt sich „besser“ als andere, weil er mehr Qur’an kennt, weil er eine teurere Unterkunft hat oder weil er schon mehrmals den Hadsch gemacht hat. Ein anderer korrigiert lautstark die Gebetshaltung seines Nachbarn – nicht aus Nächstenliebe, sondern um sich selbst zu loben.
 
Im Hadsch sehen alle Männer gleich aus: zwei weiße Tücher, kein Erkennungszeichen für Reichtum oder Rang. Da sollte eigentlich Arroganz ein Ding der Unmöglichkeit sein. Doch sie findet ihren Weg: „Ich bin Allah näher als der“ oder „Wie kann dieser einfache Mensch es wagen, mir zu nahe zu treten“ ist pure Einbildung.
 
Spezieller Tipp: Sei ein Diener. Stell dir vor, du wärst der sündigste Pilger. Wenn du in Mekka ankommst, sag dir: „Jeder könnte mir weit voraus sein – ich kann nicht in ihre Herzen schauen.“ Dieses Unwissen ist der Keim der Demut. Du bist vor Allah allein, also urteile nicht über andere!
 
3. Prahlerei: Der Hadsch als Statussymbol
 
Nach der Rückkehr breitet sich eine andere unsichtbare Sünde aus: die Prahlerei mit dem vollbrachten Hadsch. Ein Pilger erwähnt in jedem Gespräch, dass er „in Mekka war“. Er lässt seinen neuen Titel „Hadschi“ auf Visitenkarten drucken und korrigiert andere, weil er ja nun der „Wissende“ sei. Doch was hat er beim Hadsch gelernt, dass er sich nun als Mufti ausgibt?
 
Dabei übersieht er den Hadith: „Vielleicht kehrt ein Pilger zurück, ohne dass ihm von seinem Hadsch etwas bleibt außer der Müdigkeit“ [Ibn Mâdschah]. Das Prahlen mit dem Hadsch ist gefährlich, weil es die aufrichtige Absicht zerstört – eine Grundbedingung für die Annahme des Hadsch durch Allah.
 
Spezieller Tipp: Mach keine Selfies beim Hadsch! Nimm dir vor, im Hadsch das Schweigen über Belange zu trainieren, die dich nichts angehen: „Zum guten Islamverständnis des Menschen gehört es, zu lassen, was ihn nichts angeht“ [40 Hadithe von An-Nawawî]. Und behalte diese Tugend auch danach bei. Spricht nur über deinen Hadsch, wenn jemand konkret fragt oder wenn du damit anderen Pilgern hilfst. Alles andere ist unnötige Selbstdarstellung.
 
4. Wie man diese unsichtbaren Sünden ablegt – drei konkrete Übungen
 
Erstens: Der innere Spiegel vor der Abreise. Setze dich eine Stunde hin und schreibe ehrlich auf: Bei welchen Gelegenheiten streite ich schnell? Wann fühle ich mich anderen überlegen? Wo prahle ich unbewusst? Dieses Geständnis vor Allah ist der erste Schritt zur Läuterung.
 
Zweitens: Der „Stopp-Ruf“ im Ihrâm. Vereinbare mit deinem Reisebegleiter ein Codewort (z. B. „Labbaik“ oder „Hadsch“). Sobald einer von euch Anzeichen von Streit, Arroganz oder Prahlerei zeigt, sagt der andere das Codewort – ohne weitere Erklärung. Das unterbricht den gefährlichen Gedanken sofort, sofern du dich im Griff hast. Die Worte Sabr ‚Geduld‘ und Hadsch helfen dir auch, einen aufgeregten Pilger zur Vernunft zu bringen, der deine Sprache nicht spricht.
 
Drittens: Die tägliche Abrechnung am Abend. Nimm dir nach jedem Hadsch-Tag fünf Minuten Zeit. Frage dich: Habe ich heute jemanden innerlich verurteilt? Habe ich mich aufgeregt? Habe ich in Gedanken mit meinem Hadsch geprahlt? Bereue sofort und erneuere deine Absicht.
 
Fazit
 
Die weißen Tücher des Ihrâm verdecken den Körper, aber nicht das Herz. Der wahre Hadsch findet im Inneren statt. Wenn du nach Mekka reist, reist du nicht zu irgendeiner Stadt – sondern verabschiedest dich von deinem Ego. Denn erst wenn der Stolz, der Streit und das Prahlen abgelegt sind, wird die Kaaba nicht nur zu einem Ort, den du gesehen hast, sondern zu einem Ort, der dich verwandelt hat:
 
„Wer beim Hadsch weder unverschämt ist noch sündigt, kehrt so zurück wie am Tag, als ihn seine Mutter gebar.“ [Al-Buchârî, Muslim].
 
 
 
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Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: May 12 05:34AM

Artikel - Islamweb
Artikel - Islamweb
 
Die vergessene Nacht in Muzdalifa – Chancen statt Chaos
http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=247054
May 10th 2026, 14:44
 
 
Für viele Pilger ist Muzdalifa nur eine Nacht der Hektik: Du kommst spät an, sammelst hastig Kiesel für die Steinigung der Säulen, wirfst dich erschöpft auf eine Decke – und kaum hast du die Augen geschlossen, ruft schon der Morgen zum Gebet. Was für eine vertane Chance! Die Nacht in Muzdalifa ist kein Notlager auf dem Weg nach Minâ, sondern ein eigenständiger Hadsch-Ritus voller spiritueller Tiefe. Wer sie versteht, macht aus einer oft chaotischen Nacht einen der wertvollsten Momente der gesamten Pilgerreise.
 
Warum Muzdalifa so wichtig ist – und so oft unterschätzt wird
 
Viele Pilger wissen nur, dass man die Nacht in Muzdalifa verbringen und dort das Morgengebet beten muss. Doch Muzdalifa ist mehr: Es ist der Ort, an dem der Prophet Muhammad nach seinem Verweilen in Arafat die Nacht verbrachte, hier vereinte er das Nacht- und das Morgengebet, und hier lehrte er die Pilger, die Kiesel für die folgende Steinigung zu sammeln.
 
Die ignorierten Chancen sind vielfältig: Die Stille nach dem ohrenbetäubenden Gedränge von Arafat. Die Kühle der Wüstennacht. Die klare Sicht auf unzählige Sterne. Ein Ort, an dem tausende Pilger Seite an Seite liegen – reich und arm, aus allen Nationen –, ohne Zelt, ohne Trennung. Genau hier kannst du erfahren, was der Hadsch im Kern bedeutet: Gleichheit vor Gott, Demut, Loslösung von weltlichen Bequemlichkeiten.
 
Fehler 1: Kiesel sammeln
 
Die größte Hektik entsteht durch das Sammeln der sieben (oder mehr) Kiesel für die rituelle Bewerfung der Säulen (Dschamarât). Viele Pilger glauben, sie müssten diese Kiesel in Muzdalifa sammeln, das stimmt jedoch nicht. Man kann sie überall in Minâ oder auch in Muzdalifa sammeln.
 
Fehler 2: Die drei Pflichtgebete
 
Viele Pilger sind so erschöpft, dass sie ohne zu beten einschlafen. Andere beten das Abend- und Nachtgebet nicht zusammen in Muzdalifa. Es ist Sunna, bei Sonnenuntergang aus ´Arafat aufzubrechen, das Abendgebet aber erst in Muzdalifa zusammen mit dem Nachtgebet zu beten. Manche versäumen das Morgengebet in Muzdalifa. Doch welchen Sinn hat der Hadsch, wenn man selbst dort die Pflichtgebete versäumt?
 
Spezieller Tipp: Plane deine Ankunft in Muzdalifa so, dass du noch vor Mitternacht eine halbe Stunde Ruhe findest. Bete das Abend- und Nachtgebet in der Gemeinschaft zusammen. Dann ruhe dich aus, damit du das Morgengebet korrekt verrichten kannst. Wenn du aus gesundheitlichen Gründen oder wegen Gedränge vor Sonnenaufgang weiterziehen musst, sprich vorher mit einem Gelehrten oder Islamstudenten, der die Hadsch-Regeln wirklich kennt.
 
Fehler 3: Ständige Unruhe statt stiller Hingabe
 
Der größte Fehler ist seelischer Natur: Du stresst dich in der Nacht, rechnest die nächsten Schritte durch, statt das Hier und Jetzt zu nutzen, telefonierst mit der Reisegruppe oder beschwerst dich über die schlechten Schlafmöglichkeiten. Ruhe dich lieber nach dem Nachtgebet aus.
 
Spezieller Tipp: Ruhe dich nach dem Nachtgebet aus, wie es der Prophet (ﷺ) tat. Du musst die Kiesel nicht in Muzdalifa sammeln. Nutze die Zeit zum Morgengebet, und vor allem danach, um dich an Allah zu wenden und Bittgebete zu sprechen. Bitte Ihn nicht nur um Weltliches: „Unter den Menschen gibt es manch einen, der sagt: Unser Herr, gib uns im Diesseits! Doch hat er am Jenseits keinen Anteil. Unter ihnen gibt es aber auch solche, die sagen: „Unser Herr, gib uns im Diesseits Gutes und im Jenseits Gutes, und bewahre uns vor der Strafe des (Höllen)feuers!“ [Koran 2:200 f.]. Dieser Vers folgt direkt auf die Aufforderung, an der heiligen Stätte in Muzdalifa Allahs zu gedenken.
 
Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die perfekte Nacht
 
Nach der Ankunft: Bete das Abend- und Nachtgebet zusammen. Ruhe dich danach aus, wenn du vorhast, vor dem Morgengebet Witr zu beten, ansonsten bete das Witr-Gebet vor dem Schlafengehen. Befolge die Sunna und ruhe dich aus.
 
Vor dem Morgengebet: Bete freiwillige Gebete und beende sie mit dem Witr-Gebet. Dies ist die beste Zeit für Bittgebete, und einer der besten Orte überhaupt. Diese Chance hast du vermutlich nur einmal im Leben, nutze sie!
 
Vor Sonnenaufgang: Verrichte das Morgengebet in der Gemeinschaft. Verweile danach im Dhikr und sprich Bittgebete, bis der Himmel hell wird, aber die Sonne noch nicht aufgegangen ist. Dann erst brich in Richtung Minâ auf, ohne zu hasten. Allerdings solltest du an der Stelle Al-Muhassab zwischen Muzdalifa und Minâ nicht verweilen, sondern zügig durchgehen. Dort wurde das Elefantenheer vernichtet.
 
Fazit
 
Muzdalifa ist kein Wartesaal – sondern ein Geschenk. In keiner anderen Nacht des Hadsch sind die Pilger einander so nah, sind die Barrieren zwischen den Pilgern aus so verschiedenen Ländern und sozialen Schichten so unbedeutend. Wer diese Nacht nutzt, um still zu werden, innere Bilanz zu ziehen und dem Schöpfer ohne Ablenkung zu begegnen, wird sie als eine der kostbarsten Erinnerungen in sein Herz schließen. Die Kiesel sind schnell gesammelt, du kannst sie auch in Minâ sammeln – aber die Demut, die du in dieser Nacht erwirbst, trägst du ein Leben lang in dir. Verschwende diese Chance nicht mit Hektik oder dem Handy!
 
 
 
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Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: Mar 16 11:05AM

Artikel - Islamweb
Artikel - Islamweb
 
Das Gelübde zum Itikâf
http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=159825
Mar 16th 2026, 10:31
 
 
Von Umar ibn Al-Chattâb möge Allah mit ihm zufrieden sein wird überliefert, dass er zum Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: „O Gesandter Allâhs, ich gelobte mir in der Dschâhilîya (Zeit vor dem Islâm), mich eine Nacht in der heiligen Moschee (in Makka) zurückzuziehen." Darauf sagte der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken: "Komm deinem Gelübde nach! Zieh dich eine Nacht (in der heiligen Moschee) zurück!" Berichtet von Al-Buchârî und Muslim.
 
 
 
In der Überlieferung von Muslim heißt es, dass Umar ibn Al-Chattâb möge Allah mit ihm zufrieden sein den Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken bei Al-Dschi´irâna fragte, nachdem er von Tâif zurückgekehrt war: „O Gesandter Allâhs, ich gelobte mir in der Dschâhilîa (Zeit der Unwissenheit vor dem Islâm), mich eine Nacht in der heiligen Moschee (in Makka) zurück zu ziehen, was meinst du dazu? Darauf sagte er: Geh und zieh dich einen Tag (in der Moschee) zurück!"
 
 
 
In einer anderen Überlieferung heißt es, dass Umar Folgendes sagte: „Als ich zum Islâm konvertierte, fragte ich den Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken danach (also nach diesem Gelübde) und er antwortete: 'Erfüll dein Gelübde!" Berichtet von Al-Bazzâr und Al-Baihaqî.
 
 
 
Nützliches und Lehrreiches:
 
 
 
1.Das Gelübde und der Itikâf waren bereits in der vorislamischen Zeit bekannt.
 
 
 
2.Es gehört zum Islâm, dass man die Gelübde, die man vor dem Islâm ablegte, erfüllt. Einige Gelehrte meinten, dies sei Pflicht.
 
 
 
3.Die Bemühung Umars, seinem Gelübde aus der vorislamischen Zeit nachzukommen, um sich von dieser Pflicht zu befreien. Dies zeigt uns seine Frömmigkeit und Gottesfurcht möge Allah mit ihm zufrieden sein.
 
 
 
4.Die Bekräftigung, dem Versprechen nachzukommen und dieses nicht zu brechen. So befahl der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken, dass Umar möge Allah mit ihm zufrieden sein das Versprechen einhält, obwohl dieses vor dem Islâm ausgesprochen wurde.
 
 
 
5.Es ist gültig, sich nur einen Tag oder eine Nacht (in die Moschee) zurückzuziehen. Dies ist dem Wortlaut des Hadîthes zu entnehmen.
 
 
 
6.Mit diesem Hadîth wird die Aussage bewiesen, dass man während des Itikâf nicht fasten muss, da man nicht in der Nacht fastet.
 
 
 
7.Der Itikâf ist auch ohne Fasten gültig – diese Meinung ist die korrekte unter den zwei Gelehrtenmeinungen –, somit kann sich auch ein Kranker in die Moschee zurückziehen, der auf Grund seiner Krankheit sein Fasten abbricht.
 
 
 
8.Man soll die Gelehrten fragen, falls man in einer Sache kein Wissen besitzt, denn Umar ibn Al-Chattâb möge Allah mit ihm zufrieden sein fragte den Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken über sein Gelübde, und es ist die Pflicht des Gelehrten, die Frage deutlich zu beantworten und die Antwort nicht zu verschweigen.
 
 
 
Wenn man schwört, den Itikâf in einer bestimmten Moschee – außer den drei heiligen Moscheen – zu verrichten, und deswegen eine Reise antreten muss, gilt dieses Gelübde nicht, da der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: „Zurrt die Kamelsättel nur für eine der drei Moscheen fest!" Falls man aber nicht verreisen muss, ist es erlaubt, das Gelübde in einer bes
 
 
 
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Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: Mar 16 11:05AM

Artikel - Islamweb
Artikel - Islamweb
 
Besuche während des Itikâf
http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=159828
Mar 16th 2026, 10:29
 
 
Von Safiyya bint Huyayy möge Allah mit ihr zufrieden sein ist überliefert: „Als der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sich (in der Moschee) zurückgezogen hatte besuchte ich ihn eines Nachts. Ich sprach mit ihm, dann stand ich auf und wollte gehen, worauf der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken mich begleitete." Sie wohnte im Haus von Usâma ibn Zaid. Zwei Männer von den Ansâr gingen am Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken vorbei und als sie ihn (mit seiner Ehefrau) sahen, beschleunigten sie ihre Schritte worauf der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: „Seid besonnen! Es ist nur Safiyya bint Huyaiy." Sie antworteten: „Makellos ist Allâh! O Gesandter Allâhs!" Der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: „Der Schaitân bewegt sich im Blut des Menschen und ich fürchtete, dass er in eure Herzen etwas (Schlechtes) oder einflüstert." Berichtet von Al-Buchârî und Muslim.
 
 
 
Von Alî ibn Al-Husain möge Allah mit ihnen zufrieden sein ist überliefert: „Als der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken in der Moschee war, hielten sich bei ihm einige seiner Ehefrauen auf, die danach wieder nach Hause gingen. Er sagte zu Safiyya: „Gehe nicht, ich werde mit dir hinausgehen!" Sie wohnte im Haus von Usâma ibn Zaid. Der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken ging also mit ihr hinaus, dabei traf er zwei Männer von den Ansâr, die den Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken erblickten und danach weiter gingen. Der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte zu den beiden: „Kommt her, ihr beiden! Es ist Safiyya bint Huyaiy." Darauf sagten sie: „Gepriesen sei Allâh, o Gesandter Allâhs!" Er sagte: „Der Schaitân bewegt sich im Blut des Menschen und ich fürchtete, dass er etwas in eure Herzen legt." Überliefert von Al-Buchârî und Muslim.
 
 
 
Nützliches und Lehrreiches:
 
 
 
1. Die Barmherzigkeit des Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken mit seiner Umma (Gemeinschaft), sowie die Sorge um ihr Wohl und die Läuterung ihrer Körper und Seelen. Er befürchtete, dass der Schaitân ihnen Misstrauen gegenüber dem Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken einflüstern könnte. Und es ist Kufr, den Propheten zu misstrauen.
 
 
 
As-Schâfi´î Allah erbarme sich seiner sagte: „Er sagte den beiden diesen Satz, da er befürchtete sie könnten Kufr begehen, falls sie ihn innerlich (einer Schandtat) beschuldigten. Deswegen erklärte er ihnen sofort die Situation, bevor der Schaitân etwas in ihre Herzen einflüstern konnte, was ihr Verderben sein könnte."
 
 
 
2.Man darf Personen während des Itikâfs besuchen, auch die Ehefrau kann ihren Mann in der Moschee besuchen und mit ihm tagsüber oder nachts sprechen. Dies hat keinen Einfluss auf seinen Itikâf, jedoch lenken häufige Besuche vom Gottesdienst ab und können dazu führen, dass man mit seiner Frau verkehrt und somit der Itikâf ungültig wird.
 
 
 
3.Der Muslim soll Verdacht und Zweifel erregende Situationen meiden. Befürchtet man den Verdacht Anderer, muss man diesen Verdacht von sich weisen. Dies gilt im Besonderen für Personen mit Vorbildfunktion wie Gelehrte und Rechtschaffene. Diesen Personen ist es erst recht nicht erlaubt, eine Tat zu vollbringen, durch die man schlecht über sie denkt, auch wenn sie dadurch etwas bezwecken, da dies Grund dafür ist, dass die Leute nichts mehr von ihnen annehmen (Wissen). Dazu zählt, dass der Richter den Hintergrund des Beschlusses erklärt, wenn der Angeklagte diesen nicht nachvollziehen kann, damit dieser nicht denkt, er würde ungerecht behandelt.
 
 
 
4.Man muss sich vor dem Schaitân und seinen Ränken vorsehen, da er sich im Blut des Menschen fortbewegt.
 
 
 
5.Man spricht den Tasbîh (Subhân Allâh), wenn man etwas ehrt oder wenn man verwundert ist. Im Qurân heißt es bezüglich der Verleumdung gegen `Âischa: (... Makellos bist Du (Subhânak)! Das ist eine gewaltige Verleumdung"!) (Sûra 24:16)
 
 
 
6.Der im Itikâf Befindliche darf sich mit erlaubten Angelegenheiten beschäftigen, er darf beispielsweise seinen Besucher bis zur Tür begleiten, mit ihm aufstehen oder mit anderen Leuten sprechen. Jedoch sollte dies nicht Überhand nehmen.
 
 
 
7.Es ist ihm ebenso erlaubt, während des Itikâf an Unterrichten (in der gleichen Moschee) teilzunehmen und Wissen niederzuschreiben. Jedoch sollte auch dies nicht im Vordergrund stehen, da man sich beim Itikâf allein auf die gottesdienstlichen Handlungen konzentrieren soll.
 
 
 
8.Es ist der Person im Itikâf erlaubt, notwendige Dinge wie Essen oder Getränke während des Itikâf einzukaufen.
 
 
 
9.Es ist im Itikâf erlaubt, mit dem Ehepartner allein zu sein, jedoch muss man sich vorsehen, seiner Frau beizuschlafen.
 
 
 
10.Die Frau darf nachts das Haus verlassen, falls ihre Sicherheit gewährleistet ist.
 
 
 
11.Man darf einen Mann in Begleitung seiner Frau begrüßen, denn in einigen Versionen dieses Hadîthes heißt es, dass die beiden den Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken begrüßten und er sie deswegen nicht tadelte.
 
 
 
12.Man kann fremde Männer ansprechen, wenn den Sprecher seine Frau oder eine Verwandte (Mahram) begleitet, besonders wenn der Sprecher dies tun sollte, wie etwa bei der Unterweisung über eine islamische Regel oder der Abwehr von Übel. Dies tut der Tugend keinen Abbruch.
 
 
 
13.Wer im Itikâf ist, darf sich verteidigen. Es ist ihm erlaubt, durch Worte Misstrauen abzuwenden, wie es der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken tat. Wer im Itikâf ist, unterscheidet sich nicht vom Betenden, und der Betende darf eine Person daran hindern, vor ihm vorbei zu gehen. Ebenso darf man sich im Itikâf mit der Hand vor jedem verteidigen, der ihn angreifen will. Dies annulliert nicht den Itikâf.
 
 
 
14.Der Befehl, stets besonnen zu handeln und nicht voreilig zu sein, solange man nicht dazu gezwungen wird, weil der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken den beiden sagte: „Seid besonnen!"
 
 
 
15.Die Gerechtigkeit des Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken zwischen seinen Ehefrauen. Als seine Ehefrauen möge Allah mit ihnen zufrieden sein ihn beim Itikâf besuchten, und sie gehen wollten, sagte er zu Safiyya: „Beeile dich nicht!" Er scheint speziell Safiyya zum Bleiben aufgefordert zu haben, weil sie wohl später als die anderen hinzugekommen sein muss. So forderte er sie auf, später zu gehen, damit sie genauso lange bei ihm blieb wie die anderen Ehefrauen. Es könnte auch sein, dass die Häuser ihrer Begleiterinnen näher bei der Moschee waren als ihres, weshalb sich der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken um sie sorgte. So soll auch der Muslim gerecht zwischen seinen Frauen handeln und sich um ihr Wohlergehen kümmern!
 
 
 
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Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: Mar 16 11:05AM

Artikel - Islamweb
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Besonderheiten der Laila Al-Qadr
http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=159496
Mar 16th 2026, 10:32
 
 
Besonderheiten der Laila Al-Qadr (Die Nacht der Bestimmung )
 
Allâh gab dieser Nacht Besonderheiten, die sie einzigartig machen, wie etwa:
 
 
 
1. Es ist die Nacht, in der der Qurân herabgesandt wurde, wie wir oben erwähnt haben. Ibn Abbâs möge Allah mit ihm zufrieden sein sagte: „Allâh hat den Qurân auf einmal, von der wohlverwahrten Tafel zum Bait Al-Izza (Haus der Ehre) im ersten Himmel geschickt, dann wurde er in Abschnitten, bezogen auf Ereignisse, über 23 Jahre, dem Gesandten Allâhs Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken offenbart." (Ibn Kathîr)
 
 
 
2. Allâh beschrieb sie als besser denn tausend Monate, indem Er sagt: „Die Nacht der Bestimmung ist besser als tausend Monate." (Sûra 97:3)
 
 
 
3. Allâh beschrieb sie als gesegnet, indem Er sagt: „Wir haben es wahrlich in einer gesegneten Nacht herabgesandt…" (Sûra 44:3)
 
 
 
4. In dieser Nacht steigen die Engel und der Geist (Dschibrîl – Engel Gabriel) herab, „sprich viele Engel steigen in dieser Nacht herab, da sie so gesegnet ist. Und die Engel kommen herab, wenn der Segen und die Barmherzigkeit Allâhs herabkommen. So wie sie herabkommen, wenn der Qurân rezitiert wird und sie die Dhikr-Zirkel (zum Gedenken Allâhs) umgeben und ihre Flügel aus Respekt für diejenigen ausbreiten, die aufrichtig nach Wissen streben." (Ibn Kathîr.) Dschibrîl wird aus Respekt speziell erwähnt.
 
 
 
5. Diese Nacht wird als Frieden beschrieben, sprich sie ist sicher, da die Teufel in dieser Nacht viel schwerer Böses tun oder Schaden anrichten können. Wie Mudschâhid Allah erbarme sich seiner sagte: „In dieser Nacht werden viele Menschen aufgrund ihrer Taten von der Bestrafung gerettet, um Allâh, den Allerhabenen, anzubeten."
 
 
 
6. Allâh sagt: „...(In der Nacht,) in der jede weise Angelegenheit einzeln entschieden wird…" (Sûra 44:4). Die Angelegenheiten dieses Jahres werden von der bewahrten Tafel zu den Engeln entsandt, die die Schicksale aufzeichnen: Wer leben wird, wer sterben wird, welche Versorgung den Menschen gegeben wird, was bis zum Ende dieses Jahres geschehen wird. Jede Angelegenheit des Schicksals wird verfügt und sie kann nicht geändert oder verändert werden. (Ibn Kathîr.) All dies ist Allâh bereits bekannt, selbst bevor es (von den Engeln) niedergeschrieben wird, doch Er lässt die Engel wissen, was passieren wird, und befiehlt ihnen zu tun, was immer ihnen angeordnet wurde.
 
 
 
7. Allâh offenbarte eine Sûra bezüglich dieser Nacht, die bis zum Tag der Auferstehung rezitiert werden wird, in der Er die Ehre und den großen Wert dieser Nacht erwähnt. Dies ist die Sûra, in der Allâh, der Allmächtige sagt : „Wir haben ihn (den Qurân) ja in der Nacht der Bestimmung hinab gesandt. Und was lässt dich wissen, was die Nacht der Bestimmung ist? Die Nacht der Bestimmung ist besser als tausend Monate. Es kommen die Engel und der Geist in ihr mit der Erlaubnis ihres Herrn mit jeder Angelegenheit herab. Frieden ist sie bis zum Anbruch der Morgendämmerung." (Sûra 97:1-5)
 
 
 
Der Vers: „Und was lässt dich wissen, was die Nacht der Bestimmung ist?" (Sûra 97:2) soll die Aufmerksamkeit auf die Wichtigkeit und die große Bedeutung dieser großen Nacht lenken.
 
 
 
Der Vers: „Die Nacht der Bestimmung ist besser als tausend Monate." (Sûra 97:3) bedeutet, dass Anbetung während ihr besser ist, als alle Anbetungshandlungen, die man in tausend Monaten verrichtet (was über 83 Jahren entspricht). Dies ist ein großer Vorzug, ein Wert, den niemand vollständig verstehen kann, außer dem Herrn der Welten.
 
 
 
Laila Al-Qadr ist in den letzten zehn Tagen des Ramadân, wie in der Überlieferung von Ibn 'Umar möge Allah mit ihnen zufrieden sein erwähnt wird, dass der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: „Sucht Laila Al-Qadr in den letzten zehn Tagen des Ramadân." (Muslim)
 
 
 
Es ist wahrscheinlicher, dass sie eine der ungeraden Nächte ist, weil Âischa möge Allah mit ihr zufrieden sein überlieferte, dass der Gesandte Allâhs Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: „Sucht Laila Al-Qadr in einer der ungeraden der letzten zehn Nächte." (Al-Buchârî)
 
 
 
Wir sollten sie vor allem in den ungeraden Nächten erwarten, sprich am 21., 23., 25., 27. und 29. Es wurde ebenfalls berichtet, dass der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: „Sucht sie in den letzten zehn Nächten, in den ungeraden Nächten." (Al-Buchârî und Muslim)
 
 
 
Sie ist am wahrscheinlichsten am 27. Dies ist folgendem Hadîth zu entnehmen: „Laila Al-Qadr ist die Nacht des 27." (Ahmad und Abû Dâwûd) Die Ansicht, dass sie die Nacht des 27. ist, ist die Meinung der meisten Gefährten möge Allah mit ihnen zufrieden sein und der Mehrheit der Gelehrten. Ubayy ibn Ka'b möge Allah mit ihm zufrieden sein bestätigte, ohne „In schâ Allâh – so Gott will" zu sagen, dass „…sie die Nacht des 27. war." Zirr ibn Hubaisch möge Allah mit ihm zufrieden sein sagte Ubayy möge Allah mit ihm zufrieden sein: „Ich sagte: Was veranlasst dich dazu, dies zu sagen, o Abû Al-Mundhir (Beiname Ubayys)?" Er möge Allah mit ihm zufrieden sein sagte: „Zu den Zeichen, über die uns der Gesandte Allâhs Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken berichtete, gehört, dass die Sonne an diesem Morgen ohne sichtbare Strahlen aufgeht."" (Muslim)
 
 
 
Die Tatsache, dass sie wahrscheinlicher die Nacht des 27. ist – Allâh weiß es natürlich am besten – bedeutet nicht, dass dies immer der Fall ist. Sie kann jede der anderen ungeraden Nächte der letzten Tage des Ramadân sein. Einige Gelehrte meinten, dass es wahrscheinlicher ist, dass sie sich verschiebt und nicht jedes Jahr in einer bestimmten Nacht ist.
 
 
 
Allâh hat diese Nacht geheim gehalten, damit Seine anbetend Dienenden danach streben werden, sie zu suchen und sich in der Anbetung anstrengen werden, so wie Er die gesegnete Stunde des Freitags geheim gehalten hat.
 
 
 
Deshalb sollten wir uns in den Tagen und Nächten dieser zehn Tage anstrengen, Laila Al-Qadr zu suchen und dem Beispiel unseres Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken folgen, uns in den Bittgebeten anstrengen und versuchen uns Allâh, dem Allmächtigen zu nähern.
 
 
 
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Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: Mar 15 08:05PM

Artikel - Islamweb
Artikel - Islamweb
 
An die Ehepartner im Ramadân
http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=159562
Mar 16th 2026, 03:39
 
 
Der Monat Ramadân mit seinem besonderen Charme und seiner schönen Sinnlichkeit steht vor der Tür, um dem Eheleben mehr Leben zu schenken. Er beendet den Unfrieden zwischen den Ehepartnern und entlastet sie von den Sorgen und der Härte des Lebens, wenn sich ihre Herzen nacheinander sehnen und sie den seelischen Höhenflug genießen. Sie verabschieden diesen Monat mit mehr Liebe, Zuneigung und Harmonie.
 
 
 
Die Ehepartner sollten, um dies zu erreichen, in diesem edlen Monat einige Dinge beachten. Mit dem Erscheinen des Ramadân ändert sich der Tagesablauf, einschließlich der Schlafens-, Essens- und Arbeitszeiten. Der Charakter einer Person kann sich aufgrund dessen ebenfalls ändern. Daher sind die Ehepartner gezwungen, sich an die neue Situation zu gewöhnen, sich zu beherrschen, ihre Gewohnheiten zu kontrollieren und zusammenzuarbeiten, um Zeit und seelische Entlastung füreinander aufzubringen, um dem Partner zu ermöglichen, seine Anbetungshandlungen mit unbeflecktem Seelenfrieden auszuüben.
 
 
 
Der Monat Ramadân lehrt uns die großartigsten Lektionen über Toleranz, Geduld, Nachsicht und Vergebung. Man beabsichtigt zu fasten, um die Seele zu reinigen, ihr den letzten Schliff zu geben und über die zur Gewohnheit gewordenen Handlungen zu reflektieren. Daher sollten die Ehepartner in diesem Monat ihre Ruhe wahren. Sie sollten außerdem ihr Temperament und ihr Benehmen zügeln. Sie sollten die Wahrscheinlichkeit für Streitigkeiten so weit es geht reduzieren und ihr Bestes tun, um jegliche Missverständnisse zu beseitigen. Sie sollten im Gedächtnis behalten, dass dies zu unterlassen, auf Kosten ihrer Anbetung sein wird und dass der Teufel äußerst eifrig darin ist, jegliche Situation zu nutzen, um die Freude, Spiritualität und Belohnung zu verderben, die sie in diesem Monat erlangen können.
 
 
 
Ihr Motto sollte die Überlieferung sein, in der der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: „Wer fastet, soll keinen Beischlaf haben und seine Stimme erheben. Beleidigt oder greift ihn jemand an, soll er sagen: »Ich faste!«"
 
 
 
Eine der der wirksamsten Taten die Zuneigung und Liebe zwischen den Ehepartnern zu stärken, ist in diesem Monat gemeinsam Allâh anbetend zu ehren. Vielleicht verrichtet einer der beiden oder gar beide Partner eine Anbetungshandlung das ganze Jahr über nicht, der Monat Ramadân kommt jedoch, um eine Stimmung des Glaubens und der gemeinsamen Anbetungshandlungen zu schaffen, er verbindet damit die Ehepartner und bringt sie zusammen. Dies bietet ihnen die beste Gelegenheit für Liebe und Zuneigung, wenn ihr Heim durch ihre Anbetung im Tarâwîh, nächtlichen Gebet, durch die Qurân-Rezitation, die Erwähnung Allâhs und anderen Anbetungshandlungen gesegnet ist.
 
 
 
Deshalb sollten sich die Ehepartner gegenseitig ermutigen und helfen, Anbetungshandlungen zu verrichten. Wenn einer von ihnen nachlässig wird, sollte er an seinem Partner etwas suchen, das seine Entschlossenheit und Aktivität erneuert.
 
 
 
Der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte:
 
 
 
- „Wenn ein Mann nachts aufwacht und seine Frau aufweckt und sie beten zwei Rak'as gemeinsam, werden sie unter den Menschen verzeichnet, die Allâhs häufig gedenken." (Abû Dâwûd)
 
 
 
- „Möge Allâh mit einen Mann barmherzig sein, der nachts aufsteht und betet und seine Frau aufweckt; wenn sie ablehnt, sprenkelt er Wasser auf ihr Gesicht. Möge Allâh mit einer Frau barmherzig sein, die nachts aufsteht und betet und ihren Ehemann aufweckt; wenn er ablehnt, sprenkelt sie Wasser auf sein Gesicht." (Abû Dâwûd)
 
 
 
Wenn die letzten zehn Tage des Ramadân begonnen haben, pflegte der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken seine Frauen aufzuwecken und die ganze Nacht zu beten.
 
 
 
Der Monat Ramadân ist zudem eine wichtige Gelegenheit, um die Familienverbundenheit und sozialen Beziehungen mit den Familien der Ehepartner und mit den Nachbarn durch Besuche, Telefonate und Iftâr-Einladungen zu verbessern. Vielleicht haben die Ehepartner den Kontakt zu den Familienmitgliedern vernachlässigt. Der Monat Ramadân kommt, um dies zu berichtigen.
 
 
 
Im Monat Ramadân treffen sich die Familienmitglieder 30 Mal zum Iftâr. Dies bietet den Ehepartnern die Gelegenheit, um das Zusammentreffen zu nutzen und durch Gespräche und Unterhaltungen eine engere Beziehung zwischen sich und ihren Kindern aufzubauen und Lösungen für Probleme zu finden.
 
 
 
Die Ehefrau ist verpflichtet, das Budget für den Ramadân zu kontrollieren und die finanziellen Möglichkeiten ihres Ehemannes zu berücksichtigen. Einige Frauen machen lange Listen von Anforderungen, die ihre Ehemänner belasten, ihre eigene Zeit verschwenden und sie von der eigentlichen Sache ablenken.
 
 
 
Der Ehemann sollte seiner Frau mit der Hausarbeit helfen und sich um die Kinder kümmern. Die Aufgaben sollten gerecht verteilt werden und auf eine Weise, die der Frau mehr Zeit gewährt und ihr dabei hilft Allâh gebührend zu ehren. Dem Ehemann ist deshalb nicht das Geringste anzukreiden. Vielmehr ist es ein Zeichen guter Sittlichkeit und männlichen Verhaltens. Das beste Geschöpf und der vollkommenste Ehemann, der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: „Die Besten von euch sind die Besten zu ihren Frauen, und ich bin der Beste zu meinen Frauen." (At-Tirmidhî)
 
 
 
Als sie danach gefragt wurde, was der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken tat, wenn er sein Haus betrat, sagte Âischa möge Allah mit ihm zufrieden sein: „Er half bei den Hausarbeiten. Wenn das Gebet anstand, ging er zum Gebet." (At-Tirmidhî)
 
 
 
Es ist völlig unvertretbar, die Verantwortung sich um das Haus und die Kinder zu kümmern, auf die Frau zu abzuwälzen, die dann kocht, putzt, sich um die Kinder kümmert und das Haus in Ordnung bringt, während der Ehemann seine Zeit damit verbringt, Qurân zu lesen, zu beten, Allâh zu erwähnen und Anbetungshandlungen zu verrichten.
 
 
 
Letztlich sollte jeder Ehepartner Opfer bringen und den Lohn Allâhs, des Allmächtigen, für jedes einzelne Wort und jede einzelne Tat erstreben, damit der Monat Ramadân zu einer Gelegenheit wird, das Eheleben aufzufrischen und beide eine Zeit der Nähe zu Allâh, dem Allmächtigen, und der Liebe und Zuneigung zwischen den Ehepartnern erleben.
 
 
 
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Artikel - Islamweb
Artikel - Islamweb
 
Der Sinn des Lebens - Teil 1
http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=153030
Mar 16th 2026, 03:36
 
 
Der Sinn des Lebens ist ein Thema, das jeden Menschen irgendwann in seinem Leben beschäftigt. Jeder fragt sich einmal: „Warum gibt es mich?" oder „Aus welchem Grund bin ich hier auf der Erde?"
 
 
 
Die Komplexität und Vielfalt der Systeme, die in ihrer Gesamtheit den Menschen ausmachen oder derjenigen, die das Universum als Ganzes ausmachen, weist eindeutig darauf hin, dass es ein überlegenes Wesen geben muss, das dies alles erschaffen hat. Planung weist auf einen Planer hin. Wenn Menschen Fußabdrücke im Sand finden, dann schließen sie sofort daraus, dass dort ein Mensch entlang gegangen sein muss. Niemand käme auf die Idee zu sagen, dass die Wellen, die sich am Strand brechen, zufällig einen Abdruck hinterlassen haben, der genauso aussieht wie ein Fußabdruck. Genauso wenig schließen die Menschen instinktiv darauf, ohne Grund erschaffen worden zu sein. Da sinnvolle Handlungen ein Produkt menschlicher Intelligenz sind, folgern die Menschen, dass das überlegene Wesen, welches sie erschaffen hat, dies aus einem guten Grund getan haben muss. Die Menschen müssen den Grund für ihre Existenz kennen, damit sie ihrem Leben einen Sinn geben können und das tun, was ihnen am Meisten nützt.
 
 
 
In der Menschheitsgeschichte gab es jedoch immer eine kleine Minderheit, die die Existenz Gottes geleugnet hat. Ihrer Meinung nach ist die Materie ewig und der Mensch nur ein Zufallsprodukt, entstanden aus einer unbeabsichtigten Zusammensetzung seiner Bestandteile.Daher gab es für sie keine Antwort auf die Frage: „Warum hat Gott die Menschen erschaffen?" Es gibt für sie einfach keinen Sinn des Lebens, keinen Grund dafür, warum man existiert. Allerdings hat die große Mehrheit aller Menschen in der Menschheitsgeschichte daran geglaubt, dass es ein überlegenes Wesen gibt, welches dieses Universum zu einem Zweck erschaffen hat. Für sie alle war bzw. ist es wichtig, über ihren Schöpfer Bescheid zu wissen und über den Grund, warum Er die Menschheit erschaffen hat.
 
 
 
Warum hat Gott die Menschen erschaffen?
 
 
 
Um die Frage „Warum hat Gott die Menschen erschaffen?" zu beantworten, muss man erst einmal die Perspektive bestimmen, aus der man diese Frage stellt. Aus der Perspektive Gottes würde diese Frage lauten: „Was hat Gott veranlasst die Menschen zu erschaffen?" Aus der Perspektive der Menschen würde sie lauten: „Zu welchem Zweck hat Gott die Menschen erschaffen?"
 
 
 
Die Sichtweisen beziehen sich auf unterschiedliche Aspekte derselben faszinierenden Frage: „Warum existiere ich?"
 
 
 
Im Folgenden werden beide Aspekte der Frage auf Basis der klaren Beschreibungen in der göttlichen Offenbarung erforscht. Dies ist kein Thema, das Raum für Spekulationen bietet, da die Vermutungen der Menschen hier nicht zur ganzen Wahrheit führen würden. Denn wie sollen die Menschen die Realität ihrer Existenz erkennen, wenn sie doch nicht einmal die Funktion ihres eigenen Gehirns, geschweige denn dessen abstraktes Wesen, den Geist, richtig verstehen?
 
 
 
Folglich haben zahlreiche Philosophen, die sich im Laufe der Zeit mit diesem Thema auseinandergesetzt haben, unzählige Antworten gefunden, die nur auf unbewiesenen Annahmen basieren. Einige Überlegungen aus diesem Themenbereich haben gewisse Philosophen sogar soweit geführt die Meinung zu vertreten, der Mensch würde nicht wirklich existieren und die ganze Welt wäre eine Illusion.
 
 
 
So vertrat zum Beispiel der griechische Philosoph Plato (428 – 348) die Ansicht, dass die sich verändernde Alltagswelt, die der Mensch über seine Sinne erfährt, nicht die „wirkliche" Realität, sondern nur eine Schattenwelt der Erscheinungen wäre.
 
 
 
Viele andere behaupten, es gäbe überhaupt keinen Sinn für die Erschaffung des Menschen. Ihrer Meinung nach ist der Mensch nur ein Zufallsprodukt. Es könne keinen Sinn geben, da das Leben aus lebloser Materie entstanden sei, die durch puren Zufall lebendig geworden ist. Die angeblichen „Cousins" und „Cousinen" der Menschen, die Affen, machten sich auch keine Gedanken über den Sinn ihres Daseins, warum sollte der Mensch dann darüber grübeln?
 
 
 
Die Notwendigkeit einer Antwort
 
 
 
Obwohl viele Leute die Frage, warum sie erschaffen wurden, nach kurzem oberflächlichem Bedenken ruhen lassen, ist es für die Menschen sehr gefährlich, die Antwort nicht zu kennen. Ohne das Wissen über die richtige Antwort unterscheiden sich die Menschen nicht mehr von den Tieren um sie herum. Die tierischen Bedürfnisse wie Essen, Trinken und Fortpflanzung werden fälschlicherweise zum Sinn des Lebens und die Anstrengungen der Menschen werden dann auf diese Bereiche begrenzt.
 
 
 
Wenn die Befriedigung der Bedürfnisse sich zum Hauptziel im Leben eines Menschen entwickelt, dann wird sein Dasein unwürdiger als das des niedrigsten Tieres. Genauso wird der Mensch seine ihm von Gott gegebene Intelligenz für das Falsche nutzen, wenn er nicht weiß, warum er überhaupt existiert. Er wird sie für die Entwicklung von Drogen und die Herstellung von Bomben nutzen, wird sich mit Unzucht, Pornografie, Homosexualität und Wahrsagerei beschäftigen. Wenn der menschliche Geist nicht weiß, wozu er vorhanden ist, dann verliert er seine Bedeutung und wird verschwendet; die Belohnung der ewigen Glückseligkeit im Jenseits entgeht ihm völlig. Daher ist es von größter Wichtigkeit, dass die Menschen die Frage „Warum sind wir hier?" richtig beantworten.
 
 
 
Wie man die Antwort findet
 
 
 
Oft wenden sich die Menschen an ihresgleichen, um die Antwort zu finden. Die einzigen Quellen jedoch, die präzise und eindeutige Antworten auf diese Frage liefern, sind die göttlichen Offenbarungen. Es war schon immer von Nöten, dass Allâh den Menschen den Sinn des Lebens durch Seine Propheten (Friede sei auf ihnen) offenbart, denn die Menschen sind nicht in der Lage, von selbst auf die richtige Antwort zu kommen. Alle Propheten Gottes haben ihren Anhängern die Antwort auf die Frage „Warum hat Gott die Menschen erschaffen?" mitgeteilt.
 
 
 
Aus der Perspektive des Menschen impliziert die Frage „Warum hat Gott die Menschen erschaffen?" auch die Frage: „Zu welchem Zweck wurde der Mensch erschaffen?" In der letzten göttlichen Offenbarung, dem Qurân, wird diese Frage eindeutig beantwortet. Gott teilt den Menschen mit, dass jeder Mensch mit einer natürlichen Veranlagung geboren wird, die ihn wissen lässt, dass es den einen Gott gibt. In der Sûra Al-A´râf sagt Allâh: „Und als dein Herr aus den Kindern Âdams, aus ihren Rücken, ihre Nachkommenschaft nahm und sie gegen sich selbst zeugen ließ: „Bin Ich nicht euer Herr?" Sie sagten: „Doch, wir bezeugen (es)!" (Dies,) damit ihr nicht am Tag der Auferstehung sagt: „Wir waren dessen unachtsam"" (Sûra 7:172–173)
 
 
 
Der Prophet Muhammad (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) erklärt, dass Âdam (Friede sei auf ihm) vor Allâh am neunten Tag des zwölften Monats an einem Ort namens Na´mân (Arafa) einen Schwur ablegte. Dann ließ Allâh alle Nachkommen Âdams aus ihm hervorgehen, Generation für Generation, und nahm von ihnen allen den Schwur entgegen. Er sprach zu ihnen und ließ sie bezeugen, dass Er ihr Herr ist. Da dieser Glaube also in jede Seele eingraviert wurde, ist jeder Mensch verpflichtet, an Gott zu glauben. Aufgrund dieses angeborenen Glaubens definiert Allâh im Qurân den Sinn des Lebens: „Und Ich habe die Dschinn und die Menschen nur erschaffen, damit sie Mir dienen." (Sûra 51:56)
 
 
 
Wir sind hier, um Gott zu verehren
 
 
 
Der wirkliche Grund für die Existenz der Menschheit ist also, dass wir Gott anbeten. Der Allmächtige braucht unsere Verehrung jedoch nicht. Er hat die Menschen nicht erschaffen, weil er sie für irgendetwas bräuchte. Selbst wenn kein einziger Mensch Gott anbeten würde, so würde dies die Herrlichkeit Gottes nicht im Geringsten mindern; und wenn alle Menschen Ihn anbeten würden, so würde dies Seiner Herrlichkeit nichts hinzufügen können. Gott ist perfekt. Nur Er alleine existiert ohne Bedürfnisse, wohingegen alle Geschöpfe Seiner bedürfen. Folglich müssen die Menschen Gott verehren.
 
 
 
Der Sinn des Lebens – Teil 2
 
Der Sinn des Lebens – Teil 3
 
 
 
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Blogtrottr <busybee@blogtrottr.com>: Mar 15 08:05PM

Artikel - Islamweb
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02. Ramadân
http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=159741
Mar 16th 2026, 03:38
 
 
- Die Einnahme des mittleren Maghreb:
 
Am 2. Ramadân 82 n. H. standen die islâmischen Heere in Nordafrika auf der einen Seite den Römern und auf der anderen den Berbern gegenüber. Die Anführerin der Berber wurde die „Priesterin" genannt. Sie hatte es geschafft, die Berber zu einigen und die Muslime jahrelang zu bekämpfen. Der muslimische Heeresführer Ziyâd ibn Qais war nicht in der Lage, sie zu besiegen, bis Al-Hassân ibn An-Nu`mân kam, der auf der Eroberung des gesamten Maghreb beharrte. Er drang in den zentralen Maghreb vor und besiegte dort das Heer der „Priesterin" im Ramadân 82 n. H.
 
 
 
 
 
- Der Niedergang der Umayyaden und der Aufstieg der Abbasiden:
 
Am 2. Ramadân 132 n. H./13. April 750 n. Chr. brachte Abdullâh Abû Al-`Abbâs Damaskus an sich. Somit fiel das Reich der Umayyaden und das Reich der Abbasiden wurde gegründet.
 
 
 
 
 
- Geburtstag des Historikers und Philosophen Ibn Chaldûn:
 
Am 2. Ramadân 732 n. H./27. Mai 1332 n. Chr. wurde der muslimische arabische Historiker und Philosoph Abdurrahmân ibn Chaldûn geboren.
 
 
 
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Artikel - Islamweb
Artikel - Islamweb
 
Die ideale Persönlichkeit des Muslims
http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=159608
Mar 16th 2026, 03:39
 
 
Der vollkommene muslimische Charakter ist stark und ausgewogen. Der Muslim ist die Verkörperung der Lehren des Qurân und der Sunna (Aussagen, Handlungen und Billigung des Propheten Muhammad (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken)). Er folgt den Lehren des Buches (d. h. des Qurân) und dem Vorbild des Propheten Muhammad Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken in allen Angelegenheiten, Beziehungen und Situationen. Dabei beginnt er mit seiner Beziehung zu seinem Herrn, mit sich selbst, seiner Familie und den Menschen um ihn herum.
 
 
 
Das Folgende ist ein kurzer Überblick über einige Eigenschaften einer vollkommenen muslimischen Persönlichkeit.
 
 
 
Seine Haltung Allâh gegenüber
 
 
 
Eines der größten Merkmale eines idealen Muslims ist sein tiefer Glaube an Allâh - den Erhabenen - und seine Überzeugung, dass alles, was im Universum geschieht und ihn befällt, nur mit dem Willen Allâhs und Seiner Bestimmung geschieht. Ein Muslim ist eng mit Allâh verbunden, er gedenkt Seiner ständig, setzt sein Vertrauen auf Allâh und ist Ihm gegenüber gehorsam.
 
 
 
Sein Glaube ist rein und lauter, durch keinerlei Unwissen, Aberglauben oder Illusion befleckt. Sein Glaube und seine 'Ibâda (Gottesdienstliche Handlung) beruhen auf dem Qurân und der authentischen Sunna.
 
 
 
Der Muslim ist sich der Herrlichkeit Allâhs bewusst und nimmt sie aufmerksam wahr. Er weiß, dass es Allâh ist, der die Angelegenheiten des Universums und der Menschen verwaltet, und er weiß, dass Allâh alles weiß und jedes Geheimnis sieht.
 
 
 
Ein Muslim fühlt tief in seiner Seele, dass er ständig die Hilfe und die Unterstützung Allâhs braucht, unabhängig davon, wie sehr er meint, dass er etwas alleine bewerkstelligen könne. Er hat in seinem Leben keine andere Wahl, als sich dem Willen Allâhs zu unterwerfen, Ihm zu dienen, nach dem rechten Weg zu streben und Gutes zu tun.
 
 
 
Dies wird ihn zu Rechtschaffenheit und Aufrichtigkeit in all seinen Taten führen, sowohl in der Öffentlichkeit als auch im Privaten.
 
 
 
Ein Muslim erkennt die Zeichen der unbeschränkten Kraft Allâhs im gesamten Universum. Daher nimmt sein Glaube an Allâh zu. Allâh - der Erhabene - sagt: „In der Schöpfung der Himmel und der Erde und in dem Unterschied von Nacht und Tag liegen wahrlich Zeichen für diejenigen, die Verstand besitzen, die Allâhs stehend, sitzend und auf der Seite (liegend) gedenken und über die Schöpfung der Himmel und der Erde nachdenken: "Unser Herr, Du hast (all) dies nicht umsonst erschaffen. Preis sei Dir! Bewahre uns vor der Strafe des (Höllen)feuers." (Sûra 3:190-191)
 
 
 
Seine Haltung gegenüber Geist, Körper und Seele
 
 
 
Der Muslim schenkt seinem Körper, seinem Intellekt und seinen spirituellen Bedürfnissen Aufmerksamkeit.
 
 
 
Er kümmert sich gut um seinen Körper, indem er seine Gesundheit und seine Kraft fördert. Er ist aktiv und isst nicht übermäßig. Er isst soviel wie er braucht, um seine Gesundheit und seine Energie aufrecht zu erhalten. Er versteht, dass ein starker Gläubiger Allâh lieber ist als ein schwacher. Allâh - der Erhabene - sagt: „[…] und esst und trinkt, aber seid nicht maßlos! - Er (Allâh) liebt nicht die Maßlosen." (Sûra 7:31)
 
 
 
Der Muslim hält sich fern von Drogen und Genussmitteln. Er vergisst auch nicht, regelmäßig zu trainieren, um sich fit zu halten.
 
 
 
Der Muslim hält auch stets seinen Körper und seine Kleidung rein. Er badet häufig. Der Prophet (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) betonte die Sauberkeit und das Baden sehr. Sauberkeit macht den Muslim anderen Menschen gegenüber viel sympathischer. Er pflegt auch seinen Mund und seine Zähne.
 
 
 
Es überrascht nicht, dass der Muslim sich um seine Kleidung und seine Erscheinung kümmert. Der Muslim tut all dies in Übereinstimmung mit dem islâmischen Ideal der Bescheidenheit, der Vermeidung von Übertreibung und Vernachlässigung.
 
 
 
Allâh sagt: „Sag: Wer hat den Schmuck Allâhs verboten, den Er für Seine Diener hervorgebracht hat, und (auch) die guten Dinge (aus) der Versorgung (Allâhs)? Sag: Sie sind im diesseitigen Leben für diejenigen (bestimmt), die glauben, und am Tag der Auferstehung (ihnen) vorbehalten. So legen Wir die Zeichen ausführlich dar für Leute, die Bescheid wissen." (Sûra 7:32)
 
 
 
Was seinen Intellekt betrifft, so kümmert sich der Muslim darum, indem er sich regelmäßig nützliches Wissen aneignet und liest. Er ist verantwortlich dafür, nach Wissen zu streben, ob weltliches oder religiöses Wissen, damit er die Natur und das Wesen der Dinge versteht. Allâh sagt: „[…] Und sag: Mein Herr, lasse mich an Wissen zunehmen." (Sûra 20:114)
 
 
 
Der Muslim vergisst nicht, dass ein Mensch nicht nur aus seinem Körper besteht, sondern dass er auch eine Seele und einen Geist besitzt. Er fühlt, dass er sich nach höheren Dingen sehnt, die ihn über das materielle Leben hinaus erhöhen und das Maß an Güte, an Tugend und an Erleuchtung verändern.
 
 
 
Daher schenkt der Muslim seiner geistigen Entwicklung große Aufmerksamkeit, aber auch seiner physischen und intellektuellen Entwicklung. Dies geschieht in einer absolut ausgewogenen Art und Weise, so dass man sich nicht auf nur ein Ding konzentriert und die anderen vernachlässigt werden.
 
 
 
Seine Haltung den Menschen gegenüber
 
 
 
Gegenüber seinen Eltern ist der Muslim ein Vorbild an Pietät. Er behandelt sie mit Güte und Respekt, mit unendlicher Zuneigung, äußerster Höflichkeit und tiefer Dankbarkeit. Er erkennt ihren Rang an und weiß, welche Pflichten er ihnen gegenüber hat. Allâh sagt: „Und dient Allâh und gesellt Ihm nichts bei. Und zu den Eltern sollt ihr gütig sein […]." (Sûra 4:36)
 
 
 
Seine Frau behandelt der Muslim freundlich und gütig, er geht klug mit ihr um und zeigt tiefes Verständnis für ihre Natur und Psychologie, während er seine Verantwortungen und Pflichten korrekt erfüllt.
 
 
 
Seinen Kindern gegenüber ist der Muslim ein Elternteil, das seine große Verantwortung ihnen gegenüber versteht, die darin besteht, dass er allem Aufmerksamkeit schenkt, was ihre islamische Entwicklung beeinflusst und das ihnen eine anständige Erziehung gibt, damit sie aktive und konstruktive Mitglieder der Gesellschaft werden und zugleich eine Quelle der Güte für ihre Eltern, ihre Gemeinschaft und für die Gesellschaft als Ganze. Dabei überflutet der Muslim seine Kinder mit Liebe und Zuneigung.
 
 
 
Der Muslim pflegt die Verwandtschaftsbande und kennt seine Pflichten seinen Verwandten gegenüber. Er begreift die hohe Stellung, die den Verwandten im Islam beigemessen wird. Daher hält er den Kontakt zu ihnen, egal, wie die Umstände auch sein mögen.
 
 
 
Der Muslim behandelt seine Nachbarn gut und berücksichtigt die Gefühle anderer. Er ist geduldig, wenn er schlecht behandelt wird und übersieht die Fehler seines Nachbarn, während er darauf achtet, keinen dieser Fehler selbst zu begehen.
 
 
 
Seine Beziehung zu seinen Brüdern und Freunden ist die beste und reinste aller Beziehungen, denn sie basiert auf der Liebe für das Wohlgefallen Allâhs. Er liebt sie und ist ihnen gegenüber nicht kalt und abweisend; er ist treu und betrügt sie nicht; er ist aufrichtig und belügt sie nicht; er ist sanft und niemals hart; er ist tolerant und vergebend; er ist großzügig und betet für seine Brüder und Freunde.
 
 
 
Der Muslim beneidet andere nicht. Er erfüllt seine Versprechen. Er ist zurückhaltend und fröhlich, jedoch nicht aufdringlich. Er ist geduldig und vermeidet den Ausdruck von Obszönitäten. Er klagt andere nicht ungerechterweise an. Er ist schamhaft und bescheiden. Er beschäftigt sich nicht mit dem, was ihn nichts angeht. Er hält sich fern von übler Nachrede, der Verbreitung von Verleumdungen und davon, Probleme zu machen. Er verdächtigt niemanden und hält keine falschen Reden. Vertraut man ihm ein Geheimnis an, behält er es für sich. Er ist bescheiden und niemals arrogant. Er macht sich nicht über andere lustig. Er respektiert die Älteren und trifft sich mit den besten Menschen. Er strebt danach, die Muslime untereinander zu versöhnen. Er lädt andere zum Islâm ein, und zwar mit Weisheit und schöner Ermahnung. Er besucht die Kranken und nimmt an Bestattungen teil. Er begleicht Gefälligkeiten und ist für sie dankbar. Er leitet die Menschen zum Guten. Er liebt es immer, die Dinge einfach zu gestalten, nicht schwer.
 
 
 
Der Muslim ist in seinen Urteilen fair. Er ist kein Heuchler, kein Schmeichler und kein Angeber. Er prahlt nicht mit seinen Taten und Errungenschaften. Er ist ehrlich und niemals listig oder krumm, egal wie die Umstände auch sein mögen. Er liebt die schönen Dinge und hasst Dummheit. Er ist großzügig und erinnert andere nicht daran, welche Geschenke und Gefälligkeiten er ihnen zukommen ließ. Er ist gastfreundlich und beklagt sich nicht, wenn ein Gast zu ihm kommt. Er bevorzugt andere vor sich selbst, soweit er kann. Er erleichtert die Last des Schuldners. Er bewahrt seine Ehre und kommt daher nicht auf die Idee, betteln zu gehen.
 
 
 
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